Tesla Model X schlägt Audi e-tron & Jaguar I-Pace beim Autobahn-Test um Längen

Tesla Model X schlägt I-PACE und Audi e-tron
Yauhen_D / Shutterstock.com

Die E-Auto-Vermietung nextmove hat die Woche bereits von sich hören lassen, als man die ersten drei von insgesamt 100 Tesla Model 3 in Empfang genommen hat. Nun ist man erneut im Gespräch, den nextmove hat zum Vergleich geladen. Der Audi e-tron, das Tesla Model X 90D sowie der Jaguar I-Pace wurden zum direkten Verbrauchstest geladen. Unter Alltagsbedingungen wurden die E-Autos auf der Autobahn parallel gefahren. Dabei zeigte sich, der Verbrauch des Audi e-tron und Jaguar I-Pace war dabei um ein Viertel höher als beim Tesla Model X.

Im dazugehörigen Blog-Beitrag, verlinkt als Quelle am Ende des Artikels, geht nextmove auf die Details zum Test der Fahrzeuge ein. Aus diesem Grund beschränken wir uns hier auch nur auf die wichtigsten Erkenntnisse. Details gibt es bei nextmove. Zum Test angetreten sind ein Audi e-tron (95-kWh-Batterie) – Vorserien-Fahrzeug, das Audi für die Testfahrt zur Verfügung gestellt hat, sowie einem Tesla Model X 90D (90 kWh) und dem Jaguar I-Pace (90 kWh), welche bereits in der Flotte von nextmove im Einsatz sind.

Test des Tesla Model X, Audi e-tron & Jaguar I-Pace unter vergleichbaren Bedingungen

Der Verbrauch wurde ausschließlich auf der Autobahn auf einer Strecke von 87 km gemessen, welche von München nach Landshut und zurück führte. In allen drei Fahrzeugen erfolgte ein zeitgleicher Reset der Bordcomputer.

Die Testfahrer hatten Funkgeräte für Absprachen dabei, dabei muss angemerkt werden, dass es sich um erfahrene E-Auto-Fahrer handelte, welche den Test durchgeführt haben. Des Weiteren hat man daran gedacht auf halber Strecke einen Fahrerwechsel durchzuführen, um etwaige Einflüsse in der Fahrweise zu minimieren. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 130 km/h. Die durchschnittliche Geschwindigkeit auf der Teststrecke betrug 120 km/h.

Tesla Model X punktet bei Verbrauch und Kosten

Eingangs bereits erwähnt schnitt das Tesla Model X im direkten Vergleich am Besten ab. Der Verbrauch betrug 24,8 kWh auf 100 km. Der Audi e-tron zeigte einen 23 % höheren Verbrauch von 30,5 kWh. Der Jaguar I-Pace wies mit 31,3 kWh den höchsten Verbrauch auf und benötigte 26 % mehr als das Model X.

Neben den anderen Einblicken ist auch ein Blick auf die Ladekosten sehr interessant. So ergeben sich für das Tesla Model X 90D laut nextmove Kosten von 6,70 Euro pro 100 km. Für den Audi werden 10,06 Euro und für den Jaguar 10,32 Euro fällig. Somit wären Langstreckenfahrten im Audi und Jaguar dann ca. 50 % teurer als im Tesla. Was zu einem am höheren Verbrauch festzumachen ist, sowie zum anderen an den höheren Stromkosten je Kilowattstunde. Vergleicht man Jaguar und Audi nun mit einem vergleichbaren Diesel bei 120 km/h wären beide Fahrzeuge teurer als dieser.

“Der Test unter realistischen Alltagsbedingungen auf einer deutschen Autobahn zeigt: In Bezug auf die Effizienz fährt Tesla im Segment der Premium-SUVs derzeit in seiner eigenen Klasse. Signifikant niedrigerer Verbrauch, kürzere Gesamtfahrzeiten auf normalen Strecken, zu langfristig halben Stromkosten sprechen derzeit klar für Tesla.”

Der Jaguar I-Pace und das Tesla Model X standen sich übrigens schon einmal im Vergleich gegenüber…

Quelle: nextmove – Autobahn-Test: Tesla Model X schlägt Audi e-tron und Jaguar I-Pace um Längen

3 Kommentare

  1. 15 Jahre technologischen Rückstand kann man nicht auf einer Verbrenner-Plattform aufholen. Auch nicht als Volumen-Hersteller.

    Damit ist kein Deckungsbeitrag möglich, der dauerhafte Reinvestition in neue Entwicklungen garantiert. Der Vorsprung von TESLA wird also eher größer als kleiner.

    Die Verbrenner bringen zukünftig jedes Jahr deutlich weniger an DB ein.

    Und jetzt kommt noch das Akku-Problem mit den Lieferanten.

  2. Für mich stellt sich (aus rein messtechnischer Sicht) die Frage, auf welcher Basis die Auswertung erfolgte.
    D.h., wie wurde der tatsächliche (!) Stromverbrauch denn genau ermittelt?
    Doch wohl hoffentlich nicht nur über die Anzeige eines Bordcomputers?!

  3. hab ich jetzt nicht so ganz begriffen. warum ist der Tesla jetzt so günstig? weil Tesla seinen Kunden den Strom (der ja irgendwie produziert werden und in die Fahrzeuge kommen muss) kostenlos anbietet? keine Ahnung wie der hochgelobte Tesla das macht und in Zukunft machen will. ich lese derzeit aber nur von Verlusten jeden Monat und nix von einer Gewinnzone. Mag sein daß Elon Musk ein solch schlechtes ökonomisch und ökologisch Gewissen hat und sich damit von seiner Schuld freikaufen möchte, aber irgendwann ist auch seine Kohle alle. welches Unternehmen macht jahrelang Verluste…? ich kenne nur eins, und für mich ist Tesla einfach nur eine riesige Blase und Mogelpackung. es werden auch Zeiten hoffentlich kommen, wo sich das auch Endkunden eingestehen werden. Technik hin oder her …

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