Mitsubishi Dendo Drive House bringt bidirektionales Laden in den Alltag

Mitsubishi Motors Ausblick auf Genfer Automobilsalon
Mitsubishi Motors

Mit Dendo Drive House will Mitsubishi auf dem Genfer Automobilsalon eine Lösung vorstellen, mit der das eigene E-Auto enger mit dem eigenen Haus verbunden wird. Das E-Fahrzeug soll durch das sogenannte bidirektionale Laden Energie zwischen dem Haus und dem Elektroauto automatisch teilen. Beispielsweise könnte Dendo Drive House, in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage, den Strom im Elektroauto speichern. Wird der Strom im Fahrzeug allerdings gar nicht benötigt, kann auch das Haus selbst die Energie für seine Vebraucher verwenden.

Geführt werden solche Systeme unter dem Begriff Vehicle to Home (V2H). Daneben gibt es auch noch das Konzept Vehicle to Grid (V2G), welches hier allerdings explizit von Mitsubishi nicht verfolgt wird, dafür aber vom Allianz-Partner Nissan. Mit diesem zweiten System ist es dem Fahrzeug nicht nur möglich Strom aus dem Netz zu entnehmen, sondern auch wieder in das Stromnetz einzuspeisen. In Spitzenzeiten könnte man so auf günstigen Strom zurückgreifen oder das Netz entlasten.

Auf dem Genfer Automobilsalon will Mitsubishi sein Paket vorstellen, welches die Integration des Fahrzeugs ermöglicht. Dieses besteht aus Solarmodulen, einem bidirektionalen Ladegerät mit Vehicle-to-Home (V2H)-Technologie und einem Heimakku. Genutzt werden kann dies dann beispielsweise mit einem PHEV von Mitsubishi.

Was seinerseits auch den zusätzlichen Heimakku erklärt, da die Speicherkapazität eines Plugin-Hybrids bekanntermaßen eher gering ausfällt. Aber auch mit einem reinen E-Auto kann auf diesen Heimspeicher nicht verzichtet werden. Da Strom schließlich auch gespeichert werden soll, wenn das eigene E-Auto nicht gerade mit der Dendo Drive House Technologie verbunden ist.

Zur Akkukapazität machte das Unternehmen bisher keine Angaben. Zum Einstiegspreis gibt es erste Gerüchte. Von 5.000 Euro ist die Rede für das System, inklusive Steuereinheit für das hauseigene Stromnetz und den Wechselstromwandler. Als Nutzer des Systems spart man sich zudem die Wallbox, die man ansonsten für das Aufladen zu Hause braucht. Das System soll vermutlich ab Frühjahr 2019 angeboten werden.

In der gemeinsamen Renault-Nissan-Mitsubishi Allianz stehen Akkus, Lademöglichkeiten, usw… mit an vorderster Front, wenn es darum geht die eigene Stellung am Markt auszubauen und zu festigen. So kooperiert ElectReon mit Renault-Nissan-Mitsubishi bei induktivem Laden und in Enevate hat man investiert, um extrem schnell ladende Akkus mit hoher Energiedichte weiterzuentwickeln.

Quelle: Golem.de – Mitsubishi macht Elektroauto zum Hausakku

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.