Mini Cooper SE: 135 kW (184 PS), >200 km Reichweite – maximal 5.000 E-Fahrzeuge pro Jahr

Mini Cooper E Concept
BMW AG

Einen Blick auf den Mini Cooper SE Erlkönig konnten wir bereits riskieren. Zudem lassen Gerüchte  vermuten, dass der Zeitpunkt zur Vorstellung des E-MINI Cooper SE schon festzustehen scheint. Der 60. Geburtstag der Marke MINI soll hierfür zum Anlass genommen werden, um das E-Fahrzeug vorzustellen. Bis dahin müssen wir uns noch mit spärlich gesäten Informationen begnügen.

Mini Cooper SE: Elektroauto auf Verbrenner-Basis mit BMW i3-Komponenten

Ende 2019 soll der Mini Cooper SE auf die Straße kommen. Man hat es sich für diesen schnellen Serienstart relativ einfach gemacht und setzt auf die bestehende Mini-Plattform, als auch auf bewährte Komponenten des Mutterkonzerns. Eine Neuausrichtung der Kultmarke wird frühestens  2022 erwartet, wenn die E-Mobilität noch mehr in den Mittelpunkt gerückt wird.

Vermutungen legen nahe, dass der Elektro-MINI auf den aktuellen E-Motor aus dem BMW i3s mit 184 PS (135 kW) Leistung setzen wird. Mit diesem spurtet der i3s derzeit in 6,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht ein Höchsttempo von 160 km/h. Des Weiteren soll auch der Akku des BMW i3 im Mini Cooper E verbaut sein. Dieser bietet 33 kWh und bringt es in der Praxis auf 200 bis 250 Kilometer.

Hinsichtlich der preislichen Positionierung des elektrifizierten Mini E gibt es noch keine verbindliche Aussage. Produktmanager Jacopo Marchetti ließ allerdings im Gespräch mit Spiegel.de verlauten, dass sich die Positionierung am Cooper S orientiert, und der startet aktuell bei 31.000 Euro.

Rein optisch wird man sich wohl ein wenig vom 2017 MINI Electric Concept entfernen und auf ein Design setzen, welches mehr am Cooper S angelehnt ist – aktuellen Gerüchten zufolge. Natürlich mit einem Hauch „E“, damit man visuell auch einen Unterschied zwischen Benziner- und Elektrofahrzeug feststellen kann.

Man kann festhalten, mit diesem Modell zeigt die Marke Flagge, aber auf Dauer kann man damit nicht überzeugen. Mag auch mit ein Grund dafür sein, dass bis Ende 2022 im Schnitt nur rund 5.000 Fahrzeuge pro Jahr vorgesehen sind.

2 Kommentare

  1. Ist denn das deren Ernst ? Warum verbauen die nur 33 kw im Akku ? Der andere Anbieter in derselben Fahrzeuggrösse bietet mittlerweile 60 kw an

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