Mercedes-Benz EQV – Weltpremiere der vollelektrischen Großraumlimousine

Mercedes-Benz EQV - Serie

Copyright Abbildung(en): Elektroauto-News.net

Das Concept EQV von Mercedes-Benz Vans sorgte Anfang März nicht nur für einen Ausblick in die Zukunft der Großraum-Limousine im Premium-Segment, sondern legt auch die Basis für das kommende Serienmodell. Mittlerweile war dieses auch auf den Straßen Barcelonas zu sehen.

Eindrücke, Fakten und Fotos von der Weltpremiere der vollelektrischen Großraumlimousine des Mercedes-Benz EQV, noch vor der Premiere als eines der Elektroautos auf der IAA 2019 haben wir hier für dich zusammengetragen. Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:

  • 405 km rein elektrische Reichweite; gespeist aus einem 90 kWh-Akku (netto)
  • Kombinierten Stromverbrauch von 27,0 kWh/100km (vorläufige Angaben)
  • Vorderradantrieb mit 150 kW (204 PS)
  • Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h
  • Schnelladefähig mit 110 kW - 10- 80 Prozent SOC in unter 45 Min.

Mercedes-Benz EQV erweitert die Modellrange im Segment der Premium-Großraumlimousine

Eingangs erwähnt bildet das Mercedes-Benz Concept EQV die Basis für das bald folgende Serienfahrzeug, somit kann das Concept EQV als konsequente Weiterentwicklung der Technologiemarke „EQ“ von Mercedes-Benz angesehen werden. Im September 2018 präsentierte die Marke mit dem Elektro-SUV EQC ihr erstes Serienfahrzeug. Der nun vorgestellte Mercedes-Benz EQV erweitert die Modellrange im Segment der Premium-Großraumlimousine mit bis zu acht Sitzplätzen.

Bis zu acht Personen wird die Großraumlimousine von Mercedes-Benz Platz bieten. Diese sollen nach NEFZ bis zu 405 km weit mit dem EQV reisen können, bevor es notwendig wird diesen erneut aufzuladen. Der Verbrauch wird vonseiten Mercedes-Benz mit 27,0 kWh/100 km angegeben. Geladen werden kann die vollelektrische Großraumlimousine über entsprechende Schnelllademöglichkeiten. So soll es möglich sein innerhalb weniger Minuten Energie für die nächsten 100 km in den Akku zu packen.

Benjamin Kaehler, rechts im Bild

Benjamin Kaehler gab im Rahmen des Round-Table rund um den EQV zu verstehen, dass die Reichweite nach WLTP spätestens zum Produktionsstart im nächsten Jahr kommuniziert werden kann. Derzeit scheitere dies daran, dass in dieser Fahrzeugklasse noch keine Prüfstände auf WLTP-Basis ausgelegt sind. Aus eigener Erfahrung wusste er zu berichten, dass die realistische Reichweite bei um die 360 km liegt. Bei 120 km/h durchschnittlicher Geschwindigkeit auf der Autobahn mit vier Personen, 22°C im Innenraum sowie 38°C außen.

Hinsichtlich der Positionierung des Ladeanschlusses hat sich Mercedes-Benz für den EQV ebenfalls Gedanken gemacht. So befindet sich dieser auf der Front, zwischen Frontscheinwerfer und linkem Vorderrad. Hierdurch wird es möglich sein das Ladekabel im Alltag problemlos anzuschließen. Denn gerade Ladestationen auf Autobahnraststätten seien dafür ausgelegt, dass Fahrzeuge frontal auf diese zufahren, um geladen zu werden.

Der Mercedes-Benz EQV verfügt serienmäßig über einen wassergekühlten On-Board-Lader (OBL) mit einer Leistung von 11 kW und ist damit für das Wechselstromladen (AC) zu Hause und an öffentlichen Ladestationen vorbereitet. Noch schneller geht es über Gleichstromladen (DC) – beim EQV serienmäßig via CCS (Combined Charging Systems). In Europa lädt der EQV an einer entsprechenden Ladestation mit einer maximalen Leistung von bis zu 110 kW. Die Ladezeit von 10 bis 80 Prozent SoC (State of Charge) beträgt damit unter 45 Minuten.

Die Batterie mit einer nutzbaren Kapazität von 90 kWh ermöglicht eine Reichweite von 405 Kilometern nach NEFZ (vorläufige Angaben). Bekannt ist zudem lediglich, dass sich der Akku im Fahrzeugboden befindet und hierdurch das Design beziehungsweise die Gestaltung des Innenraums nicht negativ beeinflusst. Im Gegenteil, der EQV kann frei konfiguriert werden, ohne Rücksicht darauf, ob es sich nun um das Modell mit reinem E-Antrieb oder um einen klassischem Verbrenner handelt.

Mercedes-Benz EQV mit One-Pedal-Lösung

Rekuperation spielt beim EQV eine entscheidende Rolle. Der Fahrer kann hierbei ebenfalls entsprechenden Einfluss ausüben. Dieser kann die Rekuperationsleistung über Schaltwippen, so genannte Paddles, hinter dem Lenkrad beeinflussen. Mit dem linken Paddle wird die Stärke der Rekuperation erhöht, mit dem rechten verringert. In der schwächsten Stufe „segelt“ das Fahrzeug, in der stärksten Stufe hingegen wird sogar das Ein-Pedal-Fahren möglich.

Die wahre Intelligenz des EQV zeigt sich allerdings in der Rekuperationsstufe D Auto, hier hilft der zugeschaltete ECO Assistent dem Fahrer, die maximale Effizienz zu nutzen. Er vernetzt Navigationsdaten, Verkehrszeichenerkennung und Informationen der Intelligenten Sicherheitsassistenten (Radar und Kamera) und passt den Grad der Rekuperation selbstständig an.

Mercedes-Benz EQV Design: V-Klasse trifft auf EQ

Der V-Klasse gelingt es geschickt das typische Design mit der modernen Ausrichtung der EQ-Marke von Mercedes-Benz zu kombinieren. Dabei steht ebenfalls wie beim EQC von Mercedes der Black Panel-Kühlergrill mit Chromlamellen im Mittelpunkt der Betrachter. Von der Seite präsentiert sich der EQV mit spezifischen EQ Design-Leichtmetallrädern im 18-Zoll-Format, die schon im Stand Dynamik erzeugen.

Im Innenraum zeigt sich ebenfalls der EQ-Designansatz der vollelektrischen Großraumlimousine. Wie wir es bereits vom Concept Car kannten sorgen hier warme Akzente wie Roségold für entsprechende Ästhetik und unterstreichen den „Welcome Home“-Effekt. Über ein 10-Zoll großes Touch-Display in der Mittelkonsole lässt sich die intuitive Mercedes-Benz User Experience (MBUX) bedienen. Welche im Laufe der Zeit dazulernt und so seine Fahrer immer besser versteht.

Die Farbe Roségold, die für Wertigkeit und Elektrifizierung steht, spielt auch auf der Instrumententafel eine wichtige Rolle. Sie ergänzt die Lederoptik der Instrumententafel in „Midnight Blue“. Charakteristisch ist auch die Gestaltung der Bedienelemente. Am Infotainment- und Soundsystem sorgt Roségold für Eleganz und Wärme, „Silver Shadow“ umgibt die Luftdüsen. Ziernähte in Roségold entlang der Sitze schaffen Kontrast.

Weitere Eindrücke aus dem Innenraum haben wir euch nachfolgend eingefügt.

Mit freundlicher Unterstützung von Mercedes-Benz // Die Reisekosten zur Weltpremiere der vollelektrischen Großraumlimousine wurden von Mercedes-Benz übernommen

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Eine Antwort

  1. Rasenter Hotelshuttle: zweite Batterie und zweiter Motor an der Hinterachse macht die Kiste zum Rennwagen 🙂 und der Platz sollte ja im Unterboden vorhanden sein.

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