Mercedes-Benz Energy und BJEV vertiefen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Energiespeichersysteme

Die Daimler AG mit ihrer hundertprozentigen Tochter Mercedes-Benz Energy GmbH und Beijing Electric Vehicle Co. (BJEV), eine Tochter der BAIC Group, wollen noch in diesem Jahr gemeinsam den ersten 2nd-Life Energiespeicher am Standort Peking errichten und greifen dabei auf ausgediente Elektrofahrzeugbatterien von BJEV zurück.

Copyright Abbildung(en): Mercedes-Benz

Künftig wird sich Daimler im China mit dem Aufbau von 2nd-Life-Energiespeichersystemen in China beschäftigen. Hierzu hat sich die eigene, hundertprozentigen Tochter Mercedes-Benz Energy GmbH und Beijing Electric Vehicle Co. (BJEV), eine Tochter der BAIC Group, zusammengeschlossen. Dabei bündeln die beiden Unternehmen ihre Expertise und Ressourcen und legen den Grundstein für die Entwicklung einer nachhaltigen, erneuerbaren Energiewirtschaft. Starten wird man mit einem 2nd-Life-Energiespeicher, welcher am Standort Peking errichtet und auf ausgediente Elektrofahrzeugbatterien von BJEV zurückgreift.

„Der Ausbau regenerativer und damit schwankungsintensiver Energieerzeugung steigt weltweit rapide an. Auch die tendenziell wachsende Entfernung zwischen dem Ort der Energieerzeugung und dem Ort des Energieverbrauchs stellt die heutigen Stromnetze vor große Herausforderungen. Das schafft weitreichende Chancen für stationäre Energiespeichersysteme weltweit. 2nd-Life-Batteriespeicher sind dabei eine absolut sinnvolle Ergänzung, denn mit der Weiterverwendung ausgedienter Fahrzeugbatterien setzen wir zudem wertvolle Rohstoffe nachhaltig ein.“ – Gordon Gassmann, CEO von Mercedes-Benz Energy

Ye Xiaohua, stellvertretender Geschäftsführer von BJEV, zeigt sich überzeugt davon, dass die „Kooperation auf dem Gebiet des Energiemanagements langfristige und beständige Vorteile mit sich bringen“ wird. Aus seiner Sicht habe die rasante Elektrifizierung von Fahrzeugen diese sozusagen von traditionellen Fortbewegungsmitteln in ein neues Instrument des Energiemanagements verwandelt.

Daimler hat zusammen mit seinen Partnern bereits drei Großspeicher mit insgesamt rund 40 MWh Energie aus automobilen Batteriesystemen an das deutsche Stromnetz gebracht. Erst im Februar diesen Jahres ist man, in einem gemeinsamen Projekt mit dem Übertragungsnetzbetreiber TenneT, zu dem Ergebnis gekommen, dass Automobile Batteriespeichersysteme Aufgaben von Großkraftwerken übernehmen und wesentlich zur Netzstabilisierung und zum Systemwiederaufbau beitragen können.

Die Kooperation mit dem chinesischen Partner BJEV ebnet der Daimler-Tochter nun auch den Weg ins Ausland. Mit umfangreichen Tests und Simulationen werden die Ingenieure von Mercedes-Benz Energy in den kommenden Monaten aufzeigen, wie elektroautomobile Energiespeicher künftig auch das chinesische Stromnetz hinsichtlich Schwankungs- und Stromausfallmanagement effizient und nachhaltig unterstützen können.

Quelle: Mercedes-Benz – Pressemitteilung vom 08. August 2019

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Es verwundert, dass MB sich dermassen auf Stromspeicherung- Einsatz verzettelt. Sollten sie nicht besser versuchen die Nase bei E Autobau nach vorne zu kriegen. Es sollte versucht werden aus den Naturstromanlagen direkt in die Autobatterien zu speichern. Jegliche Stromumwandlung hat zu viele Verluste. Also PV und Windräder dort aufstellen wo Supercharger sind.

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