Malaysia strebt Entwicklung zum regionalen Produktionszentrum für Lithium-Ionen-Batterien an

Malaysia strebt regionales Entwicklungszentrum Lithium:-Ionen-Akkus an

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Aktuell führt Malaysia eine Machbarkeitsstudie durch, um festzustellen, ob die Möglichkeit besteht in die Serienproduktion von Batteriezellen des Formats 18650 für Elektrofahrzeuge und stationäre Anwendungen einzusteigen. Mit Fertigstellung der Studie wird in den nächsten drei Monaten gerechnet.

Malaysia: Lithium-Ionen-Batterien nicht nur für Automobilbranche

Der Plan ist, dass Malaysia zum regionalen Zentrum für die Produktion von Lithium-Ionen-Batterien wird. Dabei will man sich nicht nur auf die Produktion von Batterien für E-Autos begrenzen, sondern auch Anwendungen außerhalb der Automobilindustrie bedienen. Angedacht ist, dass man die Batterien außerhalb von E-Autos und E-Bussen auch in elektrischen Speichern einsetzen kann. Das Land verfügt über viel Sonnenlicht, welches als Energiequelle genutzt werden kann, derzeit aber nicht gespeichert werden kann.

„Blei-Säure-Einheiten sind kein gutes Energiespeichermedium, aber Lithium-Ionen sind es, daher beinhaltet dieses Projekt eine Zwei-Punkte-Strategie. Die eine ist die Bereitstellung von Lithium-Ionen-Batterien für Elektrofahrzeuge und die andere für den Aufbau von Energiespeichersystemen.“ – Datuk Madani Sahari, CEO von Malaysia Automotive Robotics

Madani sagte, dass diese Energiespeichersysteme in ländlichen Gebieten in Sabah und Sarawak eingesetzt werden können, die nicht am Stromnetz angeschlossen sind, wo die traditionelle Verkabelung lange Strecken zurücklegt und zu teuer wäre. In diesen Fällen könnten Solarstrom und Batteriespeicher die ländlichen Menschen rund um die Uhr mit Strom versorgen.

Er wies darauf hin, dass der Projektstart noch in diesem Jahr erwartet wird, aber der Aufbau der Linie zur Herstellung der 18650er Zelle – wie in einigen Tesla-Batteriekonfigurationen zu sehen – wird weitere zwölf Monate dauern, um die Kathodenproduktion für die Zelle zu ermöglichen.

Herausforderung liegt im Aufbau der Kathodenproduktion

Während man bereits einen Elektrolytlieferanten an der Hand habe und die Anode „aus dem Regal“ genommen werden könne, stellt die Kathodenproduktion die eigentliche Herausforderung dar. Madani fügte hinzu, dass, sobald dies geschehen ist, die Entwicklung zur Zellenproduktion und schließlich zur Modulmontage mit unterschiedlichen Layouts für Automobil- und Nicht-Automobilanwendungen übergehen wird.

Der Standort des Werks ist noch nicht festgelegt, wobei Negeri Sembilan und Selangor als möglicher Standort für die Unterbringung der Anlage in Betracht gezogen werden. Malaysia würde mit der Fertigung der Zelle einen wichtigen Schritt gehen. Madani vergleicht Malysia mit Thailand, dort gebe es zwar eine entsprechen Montage, aber die Technologie liegt in der Zelle.

„Es gibt nicht genug Batterien auf der Welt, was noch wichtiger ist für Malaysia. Und wenn die Automobilhersteller mit der Produktion ihrer kompletten EVs oder Hybridfahrzeuge (oder sogar Busse) beginnen, wird es mehr als genug Nachfrage geben, so dass es wirklich einen großen Markt gibt. Dieses Projekt wird ein wichtiger Faktor für die Steigerung der Elektromobilität im Land sein. Schließlich ist die Batterie der Kern und das Herz eines Elektrofahrzeugs.“ – Datuk Madani Sahari, CEO von Malaysia Automotive Robotics

paultan.org – Malaysia set to manufacture 18650 cells, aiming to become regional hub for lithium-ion battery production

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Auf Grund der Entwicklung alternativer Materialkombinationen werden die geplanten Kapazitäten (weltweit) der Li-Ion-Technologien zu einem weiteren massiven Marktpreis-Verlust ab 2020 führen.

Bereits heute stellt Tesla Li-Ion-Akkus zu weniger als 100 Euro (111 US-Dollar) her und das auch und vor allem wegen der ständig sinkenden Kobalt-Anteile.

Und dann stellt sich dieser Pötsch von VW hin und erzählt Elektro-Kleinwagen würden sich massiv verteuern.
Ja, bei VW – aber Uniti One, E-go Life, Microlino, Sion und viele andere werden zu deutlich niedrigeren Preisen fortschrittliche Technologien in Deutschland vermarkten.

Gute Nacht VW-Pötsch und VDA-Mattes träumt schön weiter.

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