Lithium-Batterie-Rohstofffabrik in Indonesien um einiges größer als zunächst angenommen

E-Mobilität-Konsortium will sich in Indonesien niederlassen

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Am gestrigen Mittwoch haben wir noch berichtet, dass nach Informationen von Antara, einer der ältesten indonesischen Nachrichtenagenturen, Tesla wohl den Bau einer Lithium-Batterie-Rohstofffabrik im Morowali Industrial Park (IMIP) in der Provinz Zentral-Sulawesi, Indonesien plant. Mittlerweile wurde bekannt, dass die Lithium-Batterie-Rohstofffabrik nicht nur auf den Schultern Teslas aufgebaut werden soll. Im Gegenteil, ein komplettes E-Mobilität-Konsortium sei daran beteiligt. Darunter Tesla, CATL, LG Chem, Daimler und Volkswagen.

Die Informationen zum aufkommenden E-Mobilität-Konsortium stammt aus einem Bericht von „Antara News“, der offiziellen Nachrichtenagentur der indonesischen Regierung. Antara News sowie weitere Medien gehen von einer Gesamtinvestition in die Fabrik in Höhe von vier Milliarden Dollar aus. Vonseiten der indonesischen Regierung wurden diese Informationen durch den zuständigen Minister Luhut Pandjaitan bestätigt. Von den deutschen Autobauern war kurzfristig keine Stellungnahme zu erhalten. Auch Tesla hat seinerseits die Gerüchte bisher unkommentiert stehen gelassen.

Pandjaitan seinerseits gab bereits zu verstehen, dass eine Präsidentenverordnung für Elektrofahrzeuge bald vom indonesischen Präsidenten Joko Widodo unterzeichnet würde. Nach der Unterzeichnung können Unternehmen wie CATL, LG und Tesla mehrere Subventionsanreize des Landes nutzen, würde natürlich auch für das E-Mobilität-Konsortium gelten. Dazu gehöre die Abschaffung oder Senkung der Steuern sowie die Befreiung von Einfuhrzöllen, die sich aus den Bedürfnissen der Geschäftstätigkeit der Unternehmen ergeben.

Allerdings scheint an dem angedachten Standort Morowali die Stimmung gegenüber der geplanten Fabrik negativ zu sein. Befürchtet wird ein starker Einfluss von China in der Region. Eine Lösung sei hierfür noch nicht in Sicht. Interesse des E-Mobilität-Konsortium scheint vorhanden, da Indonesien über große „Nickel- und Kobaltreserven für Lithiumbatteriekathoden“ verfüge, so das Portal mining.com.

Quelle: Electrive.net – Konsortium plant offenbar Rohstoff-Fabrik in Indonesien

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2 Antworten

  1. Oh je, mit VW ein gemeinsames Unternehmen. Das kann nicht gut gehen. Der Raffzahn versucht doch immer sein Kooperationspartner über den Tisch zu ziehen und nur das Batterie-Knowhow von Tesla/Panasonic abzusaugen oder wie in der Vergangenheit mit Suzuki erlebt, den Kundenstamm zu entreißen und den kleineren einzuverleiben. Mit dem Teufel macht man keine Geschäfte. Das wissen wir seit Göthe’s Faust.

  2. Oh je, mit VW ein gemeinsames Unternehmen. Das kann nicht gut gehen. Der Raffzahn versucht doch immer sein Kooperationspartner über den Tisch zu ziehen und nur das Batterie-Knowhow von Tesla/Panasonic abzusaugen oder wie in der Vergangenheit mit Suzuki erlebt, den Kundenstamm zu entreißen und den kleineren einzuverleiben. Mit dem Teufel macht man keine Geschäfte. Das wissen wir seit Göthe’s Faust. Mir sind einige Zulieferer bekannt, die die VW-Einkäufer in der Vergangenheit des Hauses verwiesen haben.

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