Kalaschnikow setzt nun auf E-Taxis

Kalaschnikow: Elektro-Taxi statt Maschinengewehr

Copyright Abbildung(en): Kalaschnikow

Vor gut einem Jahr hat der Focus in bester Spionagemanier erfahren, dass die russische Firma Kalaschnikow ein neues Geschäftsfeld entdeckt hat: Mobilität. Im Rahmen einer Waffen-Show hat der Rüstungskonzern das Kalaschnikow-Auto vorgestellt. Ein Hybrid-Buggy, der sowohl auf einem herkömmlichen Benzinmotor, als auch einen E-Motor setzt.

Ein Jahr später gibt man nun erneut einen Blick auf ein E-Auto frei, den Ovum UV-4. Ein elektrischer Kleinstwagen, welcher speziell als Taxi für Metropolen wie Russlands Hauptstadt Moskau konzipiert wurde. Ein erster Prototyp wurde auf dem eurasischen Taxi-Forum in Moskau vorgestellt.

Vom Aufbau erinnert das Kalaschnikow Elektro-Taxi an den Stadtflitzer Renault Twizy. Wobei er eine Spur länger und massiger daherkommt. Angetrieben wird das Elektro-Taxi von Kalaschnikow durch einen Elektromotor mit 50 kW (68 PS). Der etwa 650 Kilogramm wiegende Ovum UV-4 kann maximal 80 km/h schnell fahren.

Rein elektrisch soll das E-Taxi aus der russischen Waffenschmiede 150 Kilometer weit kommen. Die dafür notwendige Energie wird aus einem 13,2 kWh-Akku gezogen. Angelehnt ist der UV-4 auf dem Anfang des Jahres gezeigten Ovum 2, der mit zwei Rädern vorn und einem angetriebenen Hinterrad sowie einer zweisitzigen Kabine ausgestattet ist.

Jedoch hat man beim Ovum UV-4 die Kabine vergrößert, um hinten Platz für eine Sitzbank für bis zu drei Personen zu schaffen. 3,40 Meter Länge, 1,50 Meter Breite sowie eine Höhe von 1,70 Meter sollen dem Fahrgast und Fahrer genügend Platz bieten. Trotz der geringen Größe des Elektro-Taxi besitzt das E-Fahrzeug vier Türen; ein Kofferraum ist jedoch nicht vorhanden.

Wer nun denkt, dass Kalaschnikow beim Elektro-Taxi mit spartanischer Ausstattung aufwartet, der irrt sich. Ein digitales Cockpit mit Navigationsfunktion sowie Klimaanlage und Heizung gehören zur Standardausstattung. Trotz der begrenzten Kabinengröße sei eine hohe Sicherheit im Falle eines Unfalles gegeben.

Wann man vom Prototypen-Status zum Serienstatus übergehen kann ist derzeit noch nicht bekannt. Auch zu den Kosten eines solchen E-Taxis hat man sich bisher nicht geäußert. Dabei dürfte der Bedarf gerade in Städten durchaus vorhanden sein; auch wenn hier E-Taxis noch die Ausnahme sind.

Quelle: Ecomento.de – Kalaschnikow stellt Elektro-Taxi für Städte vor

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