Kaiyun Pickman: Die potentielle StreetScooter Alternative aus China

Kaiyun Pickman - seitliche Aufnahme
Kaiyun
Kaiyun

Über StreetScooter und die Deutsche Post verlieren wir regelmäßig ein paar Worte. So auch heute. Denn für StreetScooter scheint es Konkurrenz zu geben. Dieses Mal direkt aus China. Wang Chao, Firmengründer hinter dem E-Auto Start-Up Kaiyun, bringt mit dem Pickman einen Mini-Stromer auf die Straße, der immerhin eine halbe Tonne Nutzlast transportieren kann und gerade einmal 3,25 Meter lang ist (Kurzversion). Des Weiteren sorgt der Preis des Kaiyun Pickman für Aufsehen.

Gerade einmal 3.500 Euro soll das E-Auto – Basisplattform ohne Pritsche – kosten, für Europa darf man etwa von 5.000 Euro ausgehen. Bereits in diesem Jahr soll mit der Produktion gestartet werden, bis Ende des Jahres will man dann fünfstelligere Produktionszahlen erreicht haben. Des Weiteren arbeitet man an einem zügigen Exportanlauf, die dafür notwendigen Zulassungen für die USA und die EU seien vorhanden.

Der Kaiyun Pickman soll als Leichtfahrzeug mit 45-km/h Limitierung auf die Straße kommen. Den Preis von um die 5.000 Euro kann man auch deshalb ausrufen, da man auf einen Akku mit Blei-Säure-Technik setzt, der aber immer bis zu 120 Kilometer Reichweite ermöglichen soll. Wie beim StreetScooter hat man praktisch gedacht und die Türen sind hinten angeschlagen, was im täglichen Lieferverkehr das Ein- und Ausstiegen erleichtern soll. Des Weiteren fällt der Innenraum noch eine Spur spartanischer aus, als bei seinem deutschen Pendant. Auch dies kann man bedingt durch den Preis akzeptieren.

Rein von diesen Fakten, darf man davon ausgehen, dass der Kaiyun Pickman keine wirkliche StreetScooter-Konkurrenz ist. Liegt man qualitativ doch erheblich unter diesem. Selbst der Preis kann dies nicht unbedingt beschönigen. Für das Fahrzeug spricht dann schon eher, dass Kaiyun ebenfalls ein dichtes Servicenetz knüpfen und haltbare sowie zuverlässige Technik bieten möchte. Und wer weiß, vielleicht sehen wir den Kaiyun Pickman gar nicht im Lieferbereich, sondern vielmehr im privaten Bereich fahren?

Quelle: Vision Mobility – Kaiyun Pickman: E-Pickup für 5.000 Euro

4 Kommentare

  1. Klar! Die Super-Basis für das Wohnmobil. Und wenn es dann nur noch 60 km Reichweite sind, macht auch nix.
    Darauf haben wir wirklich alle gehofft.

    Und in NRW gibt es sogar 8.000 Euro Förderung pro Nutzfahrzeug. Das lohnt sich echt.

    Da kann man sogar wieder die Tageszeitung nach Hause bekommen, aus echtem Papier und das für Lau, denn der Zusteller hat keinerlei Kosten mehr – nur noch Verdienst.

  2. Dann möchte ich hier mal den ari vorstellen . Etwas länger als drei Meter zwei Sitze pick up . alles drin was man nicht braucht . Klima navi Kamera . etwa. 450 KG Nutzlast. 100 km Reichweite. Mit Solarzellen auf dem Dach 3 km umsonst fahren. 70 km höchst Geschwindigkeit . Und das beste ist. Ich fahre ihn schon eine Woche. Grüss der Gärtner

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