Musste Jochen Rudat, Direktor Central Europe Tesla, nach nextmove #ServiceHell-Skandal seinen Hut nehmen!?

Zieht Tesla personelle Konsequenzen aus nextmove #ServiceHell

Copyright Abbildung(en): Sundry Photography / Shutterstock.com

Über eine halbe Woche ist es her, dass nextmove zu verstehen gab, dass Tesla eine Bestellung von 85 Tesla Model 3 im Wert von rund fünf Millionen Euro storniert habe. Kurz darauf hat sich Tesla zum Disput mit nextmove geäußert, worauf nextmove seinerseits reagierte. Mittlerweile kamen Gerüchte auf, dass ein langjährige Tesla-Manager seinen Hut genommen hat und das Unternehmen verlassen musste.

Vermutungen legen nahe, dass der Abgang des langjährigen Tesla-Manager zumindest teilweise mit der #ServiceHell rund um nextmove im Zusammenhang steht. Laut vertraulichen Quellen handelt es sich um den ehemaligen Direktor Central Europe, Jochen Rudat, der auch für Deutschland verantwortlich war, seit es keine einzelnen Länderchefs für Deutschland, Österreich und Schweiz mehr gab.

Ein Blick auf sein LinkedIn-Profil offenbart, dass dieser mindestens zehn Jahre im Unternehmen und auch bis zuletzt der hochrangigste Ansprechpartner für nextmove tätig war. Der Abgang von Rudat wurde bisher vonseiten Tesla nicht kommuniziert. Derzeit ist es nur eine Vermutung, dass die personelle Veränderung mit nextmove in direktem Zusammenhang steht. Womöglich aber mit den Problemen in Zentraleuropa im Allgemeinen. Ein Statement seitens Tesla steht noch aus.

Aufgrund des anhaltenden Interesses nahm nextmove-Geschäftsführer Stefan Moeller auch nochmals Stellung zu den Aussagen, die Tesla am Freitag Nachmittag deutscher Zeit an Medienvertreter verschickt hat. Das Video haben wir nachfolgend eingebunden.

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Was auch immer passiert ist, Jochen Rudat hat mir persönlich 2011 die Schlüssel zu meinem 80edays Tesla Roadster übergeben. Es war eine ganz gute Zeit. Ich hoffe, dass Tesla zusammen mit den anderen E-Auto Herstellern weltweit die Zukunft pro E-Mobilität als Visionär und Leader mitgestalten wird, besonders auch in Europa.

Na Ja, Tesla ist und bleibt ein amerikanisches Auto und Vergleich zu den Amis die ich hatte ist es super verarbeitet. NextMove hat sich meiner Meinung ins Aus gezockt und wenn ich dort Anteile hätte würde ich die umlagern. Der Versuch Tesla zu einem deutschen Ato zu machen der von Qualität statt vom Marketing Chill Faktor lebt war kindisch.

Doch nicht so einfach Autos nach deutschen Masstäben an Qualität zu bauen, aber verglichen mit den ganzen anderen US Herstellern liefert TESLA doch schon gute Qualität … aber am Anfang war ja auch der STERN mit involviert

Bleiben wir doch mal auf dem Teppich. Das, was TESLA in den letzten wenigen Jahren auf die Räder gestellt hat, ist beachtlich und beispielhaft. Dass es da in einigen Details noch hakt, ist verständlich. Heute bin ich davon überzeugt, dass es deutsche Autobauer, wenn Sie erst ein paar Jahre jung wären, auch nicht besser könnten.
TESLA wird diesen, was Innovation und Leistungsfähigkeit auf der Straße betrifft, jedenfalls noch ein paar Jahre die lange Nase zeigen. Ich sehe in der Oberklasse lediglich in Porsche eine ernsthafte Konkurrenz. Was allerdings ein NO GO ist, ist ein unzureichender Service. Daran muss sich jedes Unternehmen messen lassen. ( das beste Essen schmeckt nicht, wenn der Service unzulänglich ist). Und da muss TESLA schleunigst nachbessern, sonst könnte es in Europa mit TESLA schneller vorbei sein, als wir uns es vorstellen können.

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