Illusionen der Automobilindustrie

Illusionen der Automobilindustrie

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Illusionen sind Realitäten für diejenigen, die sie haben. Wenn du versuchst, diejenigen zu überzeugen, die sie haben, versuchen sie, dich davon zu überzeugen, dass sie die Realisten sind.

Eine Illusion ist definiert als eine fehlerhafte Wahrnehmung der Realität, und ich behaupte, dass es genau das ist, was die deutsche Automobilindustrie hat. In der Welt der Psychologen wird eine Illusion als Fehleinschätzung bezeichnet, aber ich glaube, es geht nicht um Sinne, die ein falsches Signal senden, sondern um Gehirne, die eine falsche Schlussfolgerung ziehen.

Jeder, der glaubt, dass er keine Illusionen hat, hat eine Illusion, und das schließt mich ein. Leider war es keine Illusion, als ich in meinen Artikeln vom vergangenen Jahr vorhergesagt habe, dass die deutschen Automobilhersteller nicht in der Lage ist, ein Auto wie einen Tesla herzustellen, sonst hätten wir es schon gesehen. Dieses Fahrzeug existiert nicht und das ist keine Illusion. Ich weiß, dass das dies Realität ist, weil ich es nicht berühren und fahren kann.

Der jüngste Effizienztest des Audi e-tron sowie die freigegebenen Spezifikationen des Daimler EQC bestätigen neben vielen anderen meine schlimmsten Alpträume über die Fähigkeiten des hochgelobten Deutschen Ingenieurwesens mit Bezug auf allem was nötig ist um ein vollständig elektrisch betriebenes Fahrzeug herzustellen. Ich sage dies als deutscher Diplom Ingenieur und als Konsument.

Einige Illusionisten in der deutschen Automobilindustrie riskieren nicht nur ihren Job und ihr Unternehmen, sondern auch den wirtschaftlichen Wohlstand Deutschlands als solchen auf unverantwortliche und gefährliche Weise. Dies ist der Grund, warum ich es für meine Pflicht halte, diesen Artikel zu schreiben, viele vorher und vielleicht ein paar nachher.

Ein Illusionist versucht ohne Unterlass, das Quadrat durch den Kreis zu bewegen, was ungefähr so ist, als würde er versuchen, eine Illusion Wirklichkeit werden zu lassen. Es sieht so aus als ob es irgendwie funktionieren könnte aber egal wie sehr er es auch versucht, ein Stück passt immer noch nicht – es will einfach nicht durch. Die meisten Illusionisten nennen es eine Frage der Zeit, bis sie es schaffen aber egal wie lange sie sich bemühen sie schaffen es nicht.

Am Ende des Tages wissen wir nicht, ob diese Illusionisten psychisch krank sind oder nur durch falsche Signale irregeführt werden, aber offen gesagt spielt das auch keine Rolle, denn während sie es versuchen und wieder versuchen, vergessen sie den wichtigsten Aspekt, nämlich dass sie zu viel Zeit verlieren und Zeit kann abhängig von der Situation in der Sie sich befinden alles ein was Sie noch haben. Der deutschen Automobilindustrie läuft die Zeit davon, während sie einer Illusion nachjagt. Es ist einfach nicht mehr viel Zeit übrig und zu glauben, noch Zeit zu haben, ist wahrscheinlich die schlimmste Illusion von allen.

Zeit ist möglicherweise das wertvollste und am stärksten unterschätzte Gut, das wir als Menschen und Unternehmen haben, und wir wertschätzen es nicht einmal wirklich. Während der Jagd auf eine Illusion vergeht wertvolle Zeit, und das kann am Ende tödlich sein. Tödlich für den Job und das Unternehmen, denn die Zeit kann nicht mehr zurückgerufen werden, und wenn sie einmal weg ist, ist sie für immer vergangen.

Letztes Jahr habe ich einen Artikel geschrieben, in dem ich behauptete, dass die deutsche Autoindustrie noch schläft und einen Weckruf braucht und glücklicherweise glaube ich, dass inzwischen einige wach geworden sind, aber trotzdem fühle ich mich heute gezwungen, einen Artikel über die deutsche Autoindustrie zu schreiben, die immer noch sehr viele Illusionen hat und einen Realitäts- und Vernunftscheck braucht. Ich bin gezwungen diesen zu schreiben, weil ich dies nicht aus Freude tue, sondern weil es mich verrückt macht anzusehen was gerade passiert.

Lassen Sie mich erklären, was ich damit meine und der beste Weg dafür ist, Ihnen einige Beispiele für Illusionen der deutschen Automobilindustrie zu geben. Illusionen, die wertvolle Zeit verschlingen und im Resultat eine Gefahr für die deutsche Gesellschaft darstellen.


Es ist eine Illusion zu glauben, dass Unternehmen, die erfolgreich Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren bauen, in der Zeit eines radikalen Technologiewandels ein gutes Elektrofahrzeug herstellen können.

Es ist umso mehr eine Illusion zu behaupten, dass sie es sogar besser können als jedes andere Unternehmen, das ein Startup ist und mit einem neuen kleinen Team auf einem leeren Blatt Papier ganz neu entwickeln kann, ohne die Last von 100 Jahren Verbrennungsmotoren auf den Schultern zu tragen

Ein Elektroauto ist ein völlig anderes Fahrzeug, und das ist nicht der Fall, weil es eine Batterie hat, sondern weil einfach alles an ihm anders ist und es eine Batterie hat. Obwohl es von außen gleich aussehen mag, wenn man aber unter die Oberfläche schaut, ist das Äußere alles, dass man findet in dem es einem Verbrenner ähnelt. Man muss kein Ingenieur sein, sondern nur ein Verbraucher um das zu verstehen.

Seit Jahren treffe ich auf Menschen, die behauptet haben, dass es für alle großen Autohersteller einfach sein wird ein solches Fahrzeug zu produzieren und sobald sie anfangen, werden sie den Markt dominieren. Es war nicht einfach, ist nicht erreicht und sie dominieren überhaupt nicht, sehen aber stattdessen aktuell ziemlich schlecht aus mit gebrochenen Versprechungen und nie gelieferten Fahrzeugen und Spezifikationen.

Wenn es einfach wäre, hätten wir diese Elektrofahrzeuge von all diesen Unternehmen bereits gesehen und wenn auch nur, um Tesla klein und kontrolliert zu halten und sicherzustellen, dass das gute und profitable Geschäft, mit dem sie seit vielen Generationen viel Geld verdienen, nicht leidet oder verschwindet. Die Versprechen von Morgen zählen nicht in der Welt von heute.


Es ist eine Illusion zu glauben, dass man mit einem horizontal integrierten Unternehmen gegen einen vertikal integrierten Wettbewerber in einer Zeit der Disruption gewinnen kann.

Es ist eine Illusion, denn um ein gutes vollelektrisches Fahrzeug zu bauen, müssen Sie vertikal integriert sein und alle Teile der Lieferkette, alle Teile des Fahrzeugs und alle Teile der Dienstleistungen kontrollieren und steuern. Dies hält die Kosten niedrig, die Margen hoch, die Innovation schnell und die Agilität beispiellos.

Wenn eine neue Technologie auftaucht, müssen Sie Ihr Geschäftsmodell von Grund auf in Frage stellen und anfangen, vom Ende bis zum Anfang zu denken und nicht anderes herum. Ford wusste das, Apple hat es implementiert und Elon Musk beherrscht es. Wenn Sie nicht vertikal und vollständig integrieren, dann konkurrieren Sie mit nur einem Element Ihres Unternehmens gegen ein Universum, das Sie nicht besitzen, verwalten und kontrollieren.

Mit der vertikalen Integration können Sie Design, Engineering, Fertigung und die Balance der Kombination von Soft- und Hardware auf einem Niveau optimieren, das ein besseres Kundenerlebnis sowie mehr Marge und Gewinne bringt. Sie vermeiden Reibungsverluste, die alle anderen durch ständige Interessenkonflikten haben.

Wenn Sie horizontal integriert sind, können Sie nicht einfach in vertikal wechseln, da Sie alle Geschäftspartner verlieren würden und damit Know-how im Haus aufbauen müssen, dass Sie heute nicht haben. Dafür braucht man Zeit, die man in einer Zeit der Disruption und schnellen Veränderung nicht hat. Das macht es für die etablierten Unternehmen fast unmöglich, erfolgreich gegen Unternehmen wie Tesla zu bestehen.

Wenn das nicht wahr wäre, hätten wir längst gesehen, dass große horizontal integrierte Wettbewerber ihre Finanzkraft nutzten, sei es durch Kosten-, Margen- oder Größenvorteile, um die Bedeutung von Tesla, einem vertikal integrierten Unternehmen, zu verringern, zu minimieren und zu marginalisieren. Was wir heute tatsächlich sehen, ist nicht mehr so sehr ein Herausforderer und neuer Spieler, der gegen etablierte Unternehmen gewinnt, sondern ein neues Konzept, um ein Unternehmen aufzubauen, das gegen ein altes gewinnt.


Es ist eine Illusion zu glauben, wenn eine neue Technologie eine große Industrie in einer grundlegenden Weise verändert, dass es dabei auf Größe ankommt.

In einer disruptiven Situation kommt es nur auf das Innovationstempo an und darauf, dass Sie mit einer schlankeren, agileren Organisation schneller erfinden als mit einer schweren, großen und langsamen. Sie können so viel Geld auf das Problem werfen, wie Sie wollen, aber Sie werden nicht schneller innovieren, wenn Sie groß und horizontal integriert sind, weil es zu viele Elemente gibt, die synchronisiert, miteinander verknüpft und beeinflusst sind, wenn Sie ein einziges ändern. Die Reibungsverluste negieren die Größenvorteile.

Man muss sie alle zusammen fast schon gleichzeitig ändern, was sehr kostspielig ist und nicht schnell, sondern nur langsam geht. Da der Innovationszyklus für Elektrofahrzeuge gerade erst begonnen hat und immer noch sehr schnell ist, müssen Sie jahrzehntelang schneller als Tesla innovieren, um den Vorsprung auch nur aufzuholen, und entweder Sie lernen besser und schneller oder Sie sind aus dem Geschäft. Tesla ist heute schneller innovativ als etablierte Unternehmen und die vertikale Integration ist ein Grund dafür.

Der Kostenvorteil, den große etablierte Auto Hersteller mit ihrem Produktionsumfang haben, ist wertlos, wenn Sie eine Skalierung mit einer Technologie benötigen, die sie nicht von Grund auf verstehen und deshalb noch nicht haben. Es ist sogar von Nachteil und kein Nutzen. Was 100 Jahre lang ein großer Vorteil zum Wettbewerb war, ist plötzlich und über Nacht zu einer Belastung geworden.

Wenn die Automobilindustrie, Elektroautos wirklich verstehen würden, hätten wir bereits einen Elektrowagen mit realistischer Reichweite von 640 km von Daimler, BMW, Audi, Porsche oder VW gesehen, stattdessen erfahren wir in diesen Tagen, dass Tesla beabsichtigt 640 km (400 Meilen) Reichweite bis zum Ende 2019 mit dem aktualisierten Model S zu bringen, während der e-tron auf einer deutschen Autobahn mit durchschnittlich 123 km/h und einer Reichweite von 300 km weniger als die Hälfte weit fährt. Der Vorsprung mit dem Model S aus dem Jahr 2012 beträgt heute im Jahr 2019 bezogen auf die Reichweite 50% und steigt weiter an.

Wenn bestehende Autofirmen in der Lage wären, schneller als Tesla mit Elektrofahrzeugen Innovationen zu gestalten, würden wir es wissen und sehen, wie es in bestehenden oder vorgestellten Elektroautos funktioniert, aber wir tun es nicht.


Es ist eine Illusion zu glauben, dass die Methoden und Werkzeuge, die in der Vergangenheit konkurrierten, Methoden und Werkzeuge sein werden, die in einer Zukunft funktionieren werden, wenn sich die grundlegenden Regeln des Geschäftes geändert haben.

In der Lage zu sein, ein Teil billiger und präziser herzustellen, spielt keine Rolle, wenn Ihre Verbrenner-Fahrzeuge aus 10.000 Teilen bestehen und die, mit denen Sie konkurrieren, nur 110 Teile haben und das Unternehmen die volle Kontrolle über all diese 110 hat, während Sie aktuell nicht einmal 10% Ihrer 10.000 Teile kontrollieren.

Sie müssen anfangen, wie ein Startup zu denken, so als ob Sie gerade gegründet worden wären und wenn Sie zu lange damit warten, wird das große Gewicht der laufenden Kosten, für die Sie zahlen müssen, auf Ihnen lasten und Sie langsamer werden lassen anstatt schneller. Etablierte Unternehmen müssen eine große bestehende Organisation aufrechterhalten, die sie nicht einfach in eine agile, schlanke Startup Organisation überführen können.

Bestehende Automobilunternehmen versuchten, ihre Stärke aus der Vergangenheit wie Markenbekanntheit, Größe oder Finanzkraft zu nutzen, um im Wettbewerb zu bestehen, aber wir können durch die Auslieferzahlen messen, dass die Kunden nicht von ihrem Elektroauto Angebot überzeugt sind und in letzter Zeit auch nicht mehr mit ihrem Verbrenner Angebot.

Der Wert Ihrer Marke sinkt, wenn Sie Kunden enttäuschen. Der Audi Slogan „Vorsprung durch Technik“ wurde durch eine enttäuschte Reichweite des e-tron und einer wirklich schlechten Ladefähigkeit in Kilometern pro Zeiteinheit reduziert und mit jeder einzelnen Meile, die Tesla über mobile Softwareupdates oder eine bessere Hardware oder Ladeinfrastruktur hinzufügt, gehört dieser Slogan einfach nicht mehr zu Audi, sondern zu Tesla.

Unabhängig davon, wie loyal Sie sich zu Ihrer deutschen Marke fühlen und von der stolzen Vergangenheit und von ihrem Produkt überzeugt sind, mit dem Sie aufgewachsen sind, wenn die Technologie, die sie Ihnen heute bieten, Sie enttäuscht, werden die Menschen schnell zum neuen Marktführer wechseln.


Es ist eine Illusion, in einer Welt, in der das autonome Fahren eine Chance hat, in ein paar Jahren Realität zu werden zu glauben, dass die Verbraucher nicht mit ihrem Fahrzeugkauf warten werden, um zu verstehen, ob es wahr ist, dass diese neue vielversprechende Technologie ihnen dabei helfen kann, ihr Auto zu einem Umsatzbringer als Robotertaxi zu machen, und indem sie das tun ein Fahrzeug zu erwerben das aufwertet, während Ihr altes Auto abwertet.

Damit sinkt der Wiederverkaufswert ihres existierenden Fahrzeuges deutlich und die Menschen werden keine neuen Autos kaufen, es sei denn, es handelt sich um Elektroautos mit autonomer Technologie die zu einer Flotte hinzugefügt werden können, während Sie bei der Arbeit sind oder Ihr Auto nicht benötigen.

Dies ist sprichwörtlich, „ein Elefanten im Raum“ der vollkommen übersehen wird. Ein Tesla kann heute bereits ohne Fahrer auf einem Parkplatz allein zu Ihrem Standort fahren und wird bald, wahrscheinlich schon Ende dieses Jahres allein auf den Straßen fahren. Vielleicht ist es realistischer anzunehmen dies passiert erst im nächsten Jahr aber die Kaufzurückhaltung wird wenn der Effekt einmal einsetzt nicht aufzuhalten sein. Das ist keine Illusion, denn man kann diese Funktionalität heute sehen und berühren. Es ist wirklich und echt.


Es ist eine Illusion zu glauben, dass ein Fahrzeug, das im Laufe der Zeit und kontinuierlich Funktionalitäten hinzufügt, die beim Kauf nicht verfügbar und integriert waren, für die Verbraucher nicht attraktiver sein wird als jedes andere Fahrzeug auf dem Markt, das jeden Tag ein bisschen mehr veraltet. Während ein Tesla mit der Zeit immer neuer wird, wird jedes andere Auto älter.

Ein Auto, das das Versprechen von ständigen Veränderungen und Aufrüstbarkeit in Hard- und Software nicht hat, ist nicht mehr attraktiv und das unabhängig davon, ob bestimmte Technologien wie das autonome Fahren jemals Realität werden.

Wenn das nicht stimmt, warum ist es dann fast unmöglich, heute ein Benzin- oder Dieselfahrzeug ohne Over-the-Air-Upgrade-Optionen in einem Land zu verkaufen, in dem der Elektroauto Umsatz mehr als 50% des Neuwagenverkaufs ausmacht, wie in Norwegen?! In den Niederlanden und der Schweiz ist ein ähnlicher Trend zu beobachten, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich alle Länder einschließlich Deutschland in dieselbe Richtung zu verändern beginnen.

Ein Verbraucher hat schlicht keine Motivation mehr, ein Produkt zu kaufen, das sich nicht ändert, wenn er stattdessen ein Produkt bekommen kann, das sich mit der Zeit verbessert und den Wiederverkaufswert stabil hält oder sogar erhöht. Heute haben die Verbraucher diese Wahl, warum sollten sie sich also für etwas anderes entscheiden?

Das Paradigma, was ein Auto ist und was es sein sollte, ändert sich mit den Software-Updates. Die Erwartungen der Verbraucher sind nun, dass es diese Fähigkeit integriert hat, die Technologie, um dies zu ermöglichen, erfordert den Aufbau einer Software-Organisation die Autos baut, während die Autohersteller stattdessen eine Hardware-Organisation haben die Autos baut.

Innovationsgeschwindigkeit ist alles um das es geht. Früher war Innovation das, was Sie neu auf den Markt gebracht haben, aber ab heute bedeutet Innovationsgeschwindigkeit auch, wie sich Ihr Fahrzeug verbessert hat, nachdem Sie es gekauft und an den nächsten Besitzer verkauft haben.

Dieser Paradigmenwechsel verändert alles in fundamentaler Art und Weise.


Es ist eine Illusion zu glauben, dass ein Unternehmen, das darauf ausgerichtet ist, den Shareholder Value zu maximieren, gegen ein Unternehmen gewinnen kann, das darauf abzielt, die Gesellschaft zum nachhaltigen Verkehr zu wandeln.

Kluge, innovative und idealistische Menschen neigen dazu, sich intelligenten, innovativen und idealistischen Unternehmen anzuschließen. Wenn Sie heute ein talentierter, intelligenter, junger, motivierter Ingenieur oder Manager in den Bereichen Software, künstliche Intelligenz oder Akkutechnologie sind, gibt es nur ein Unternehmen auf der Welt, für das Sie arbeiten wollen, und das, selbst wenn Sie eine niedrigere Position und weniger gutes Gehalt bekommen und dieses Unternehmen sind Tesla oder SpaceX.

Dies liegt daran, dass Sie einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft und das Wohl der Umwelt ausüben können, und das ist für Sie als Person viel mehr Wert als alles Geld, das Sie verdienen können. Das Gefühl, der Umwelt zu helfen, die Verschmutzung zu reduzieren, ist unbezahlbar und die größte Motivation und der größte Anreiz, den man einem jungen Menschen heute geben kann.

Es ist eine lebensverändernde Erfahrung, ein Teil dieser Mission zu sein. Dies ist kein idealistischer oder altruistischer Ansatz, sondern ein logischer, einfach weil diese Menschen innerhalb von Tesla die Unterstützung, Finanzierung und Ressourcen bekommst, um ihren Traum wahr werden zu lassen, und mit Menschen arbeiten zu können, die einen gemeinsamen Traum teilen und sich als Teil einer Bewegung verstehen.

Als Werner von Braun in den 1940er Jahren für die Nazis arbeitete, um die ersten Raketen zu entwickeln, die die Welt je gesehen hat, tat er es, weil sie ihm alle die Ressourcen boten, die er verlangte, um seinen Traum zu verwirklichen, zu den Sternen zu fliegen. Er sagte einst in einem Interview, es war sein Traum seit der Kindheit, eine Rakete zu bauen, die zum Mond und zum Mars fliegen kann. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte er die Gelegenheit, seine Arbeit in den USA mit dem Apollo-Programm und dem Aufbruch zum Mond fortzusetzen und ist heute wegen eines Traums ein Nationalheld in den Vereinigten Staaten.

Einen Traum zu haben ist die stärkste Kraft der Welt und niemand will gegen jemanden antreten, der einen solchen hat.

Illusionen sind schwer zu widerlegen, weil sie so echt aussehen. Der durstige Mann in der Wüste, der auf die Illusion einer Oase zusteuert, die in Wirklichkeit nur ein Abbild des Sonnenlichts im weit entfernten Sand ist, ist sich dessen so sicher, dass er sein Leben einsetzt und es verliert, weil es für ihn so real aussah. Er hatte eine tödliche Illusion.

Ich habe in der Vergangenheit einige alarmierende Artikel über die deutsche Automobilindustrie geschrieben, in denen ich sie zum Aufwachen aufrief, und jetzt, da ich einige von ihnen für wachhalte, habe ich eine weitere schlechte Nachricht für sie, nämlich, dass man sich jetzt zwar wach fühlt, aber was man für die Realität hält, ist voller Illusionen und diese Illusionen können tödlich sein.

Wenn ich acht Worte hätte, die ich einem Vorstandsvorsitzenden eines deutschen Automobilherstellers sagen könnte, wäre das:

„Begrabt euren Illusionen und beginnt mit einem Traum.“


Dieser Artikel ist im Juni 2019 auf der US Webseite www.cleantechnica.com erschienen und wurde in der heutigen deutschen Version mit aktuellen Zahlen, Inhalten und Informationen angepasst.

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Kompliment!
Eigentlich wollte ich nach 6 Mal Illusion nicht mehr weiterlesen zu Ihrem Glück bin ich kein „Buchstabenalergiker“ also ich….. durch den Artikel …und die Komentare ….bis heute Abend 13!
Ich als 14-ter sehe es so wie : “ Richard P + fantomaz ( sehr kreativ!) + Markus“ Also „Ja“ ich wünsche mir genau wie Sie einen Wagen der …..mehr in die heutige Zeit passt als ein Verbrenner und bin ebenso verärgert auf die späte Reaktion unserer Automobilindustrie! Wenn mich jemand fragt, was bitte nicht sein sollte, so war es Tesla, schon vor ca.3 Jahren, der mir bewusst machte, welche Möglichkeiten in einem Auto stecken können! Wir schämen uns noch nicht ein mal als Produzent ein vermietetes Auto auseinanderzunehmen statt es zu kaufen. Hier sehen wir unsere Denke, bloß kein Geld in die Hand nehmen. Was uns innerhalb der Automobilindustrie fehlt sind Visionäre wie Steve Jobs oder eben Elon Musk. Ich denke positiv und meine dass wir hier in unserem Land mindestens einen dieser „Granaten“ haben.
Irgendwie sind Ihre alarmierenden Artikel bei der Deutschen Automobilindustrie seit sagen wir einmal 2014 nicht angekommen. Hier ein Limerick: Vermute das jene die für Innovation verantwortlich waren, nicht lesen konnten, leider hat es sich bis Juli 2019 nicht geändert.
Noch schlimmer ist, das unsere Politik nach China, Schweden, Norwegen, Niederlande, Schweiz schaut …. in Bezug auf diese Technologien, die dort schon seit Jahren etabliert sind, schweigend und nichts unternehmend, einfach wegsehend NICHTS UNTERNEHMEN! Traurig nicht wahr? !
Und schlimm ist auch, das vor unserer Nase in Deutschland Tesla lustig seine Ladestationen aufbaut , Autoindustrie und Politik guckt zu und macht was? Ich möchte ja gerne unsere Handlungsweise verstehen aber wie?
Will ein neues Auto kaufen ….. nach Möglichkeit ein E ….. und jetzt? ….. Wer hat die Ladestationen? …Hallo …. die auch Funktionieren? Kurz um, bin genauso frustriert wie Alexander. Wir werden mit Diesel betrogen, währen uns nicht, und jetzt bei der Elektrifizierung wird uns was versprochen (deutsche Hersteller) was nicht kaufbar oder Reichweiten fahrbar ist.
So habe fertig, musste meinen Frust ablassen. Lieben Gruß an jene die ähnlich denken und natürlich Grüße ich Euch anderen auch.

Der Autor tut mal wieder so, als gebe es nur Tesla und deutsche Automobilhersteller. In den Diskussionen um Tesla hat man generell das Gefühl es gebe ausschließlich deutsche Automobilhersteller. Von „Teslajägern“ (auch wenn das Wort selbst schon Bullshit ist) aus anderen Ländern hört man irgendwie auch nichts, aber scheinbar sind alle anderen Hersteller der Welt weiter als die deutschen, denn über deren Untergang kann man sonst auch nie etwas lesen. Und wenn es um die deutsche „Ingenieurkunst“ geht, dann denkt der Autor auch wieder zu kurz. Was denkt der Autor bitte wo Tesla ohne Know-How aus Germany stehen würde? In einem Tesla steckt viel mehr deutsches Handwerk drin als dem Autor „lieb“ ist. Ohne deutsche Zulieferer und ohne deutsche Fertigungspezialisten wäre Tesla nicht das was es heute ist. Tesla hat das Rad nicht neu erfunden, die haben die richtigen Sachen eingekauft und an den richtigen Schrauben gedreht. Man könnte das jetzt noch weiter ausschmücken, aber bei Autoren die selbst in Tesla investiert sind und damit auch nicht wirklich eine „Neutralität“ wahren können schenke ich mir weiteres Ausführungen.

„Herzlich Willkommen im Club der Realisten, Sebastian.“

So wollte ich den Artikel kommentieren! Doch dann steht da „Alex Voigt“ drunter.
Ein neues Redaktions-Mitglied von „elektroauto-news“?
Nein, Dipl. Ing. und TESLA-Aktionär.

Und dann kommt auch schon der Kommentar von Sebastian: „TESLA geht…Pleite….“.

Und: „..ein Investor von TESLA….“ wird natürlich das Eigeninteresse vorgeworfen.

Das sagt dann ausgerechnet ein hauptberuflicher Mitarbeiter eines Zulieferers der deutschen Automobilindustrie.
Der sterbenden Spezies, die von der Marktführerschaft auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit sind und dabei mit manipulierten Motoren (und eventuell auch Getrieben?) beim Umweltministerium „Technologie-Offenheit“ einfordern.

Und das sagt der Sebastian einem Eigner des Unternehmens, welches gerade auf das erfolgreichste Quartal der Elektroauto-Geschichte zurück blickt. Mit Stückzahlen pro Tag, die die gesamte deutsche Autoindustrie nicht Mal in der Woche hinbekommt (BEV).

Na ja. Wer den i8 Probe fährt und diese Zeit- und Ressourcenverschwendung in einem E-Auto-Forum präsentiert, merkt halt besonders, wie gewaltig der technischne Rückstand zu TESLA wirklich ist. Und so langsam kommt die Panik auch bei den Zulieferern an.

Einer nach dem anderen präsentiert eigene Prototypen, wie Bosch, Schäffler, ZF etc., damit die OEMs merken, dass die Zeiten vorbei sind, wo sie den Zulieferern diktieren konnten, an wen diese ihre Teile liefern dürfen.

Das ist vorbei.

High End- E-Mobilität aus Deutschland? …kann natürlich auch eine Illusion sein..?

Zitate von Diess, VW-Vorstand (das sind, die glauben, dass sie am weitesten sind):

„Elektro-Autos können um 40 % günstiger produziert werden.“ (Anmerkung: ..als ein Verbrenner mit gleicher Leistung).
„Wir bauen wieder Autos, die für jeden bezahlbar sein werden.“
„Wir werden liefern. Mit einer Reichweite, die alltagstauglich ist, also ca. 400 km soll der I.D. nicht mehr als 25.000 Euro kosten.“
(also 625 Euro/km-Reichweite)
Das waren die Illusionen.

Jetzt die Realität:

https://www.volkswagen.de/elektromobilitaet/de/id_familie.html

Jede Menge „concept-car“s und die Möglichkeit den I.D.3 1st vorzubestellen. Für mindestens 42.450 Euro gibt es dann auch 420 km WLTP-Reichweite. Frühestens 2020.

Und es sollen auch ein Mal 330 km für 30.000 Euro lieferbar sein. Irgendwann.

Im günstigsten Fall also 910 Euro/km-Reichweite.

Alles auf Lithium-ion-Basis.

(PS: 2020, während der Olympiade in Tokio stellt Toyota sein erstes Serienfahrzeug mit Feststoff-Akku vor.)

In den letzten Jahren wurden mehrere 24h Weltrekorde mit Tesla Fahrzeugen aufgestellt.
Der erste Rekord war 2424km mit Tesla Model S und Tesla Supercharger.
Der zweite Rekord war über 2600km mit Tesla Model 3 und Tesla Supercharger.
Am letzten Wochenende wurden mit einem Model 3 über 2781km mit einem öffenlichen Hochleistungslader erreicht, man braucht also keine Supercharger mehr wenn man schnell sein will.
Bislang hat sich noch kein Werk am 24h Rekord versucht. Posche baut seinen Taycan mit kleiner Stirnfläche und 800V Ladetechnik. Damit sollten deutlich über 3000km auf der Kreisbahn in Nardo drin sein.

Hoppla , wenn dieser Herr so vertikal integriert ist, weshalb versucht er sich denn nicht als neuer erfolgreicher Start uper ?

Hallo Edward, du zählst da Länder auf die weniger tun als Deutschland . Schweden? Wo sind dort die E Autos?
Schweiz , da fahren nur Suv s und Spritsäufer herum..

Ich weiss nicht wo ich anfangen so und wo ich dann final den Deckel drauf machen muss.. aber Alex Voigt ist wohl neben Mario Herger der groesste Troll aus der Tesla Long Blase, den ich mir vorstellen kann.
Darf ich mir den Artikel auf Wiedervorlage packen, weil rational und argumentativ dieses emotionale Stueckchen Vakum zu filetieren, das duerfte vertane Liebesmueh sein.
Seit Monaten lange Pump-Artikel, ohne vertikal Fleisch an den Knochen zu packen.
Ich freue mich darauf, diese wieder hochzuholen.

Glueck auf!

War schon richtig Sebastian, den i 8 zu testen. Eine Hybridrakete mit sehr kleinem Benzin motörlein drin.
Rein elektrisch kann da punkto Leistung fast nur Tesla entgegen halten. Bezüglich Form steht er Tesla in nichts nach, und bei vielen Innenraumdetails wie auch MB auf höherem Niveau. Werde den aber nicht kaufen da 3x zu teuer. Continental macht jetzt riesen Wirbel mit ihrer 48 Volt Vollhybridtechnik damit würde man 20 % Benzin einsparen.
Dies ist aber Schnee von gestern. Jeder Normalhybrid der Japaner kann das seit 10 Jahren . Den ersten 48 Volt hybrid ein Renault Grand Scenic habe ich schon vor 2 Jahren gefahren. Fazit: Dieser hubraumschwache Dieselmotor zeigte sich überraschend lebendig mit dem nicht leichten 7 Plätzer . Mit einem Verbrauch von unter 6 Liter.

Hallo Herr/ Frau Stauss,
hier einmal zur Schweiz Auszug aus Fokus: Doppelt so beliebt wie der VW Golf: Tesla wird meistverkauftes Auto der Schweiz
Schweden: Schweden: Tesla kooperiert mit Energielieferanten, Kunden können zu Hause kostenlos aufladen. Oder
Schweden: Ab 2030 kein Verkauf mehr von Neuwagen mit Verbrennungsmotoren.

Du hast keinen Einwand zu Niederlande und zu Norwegen? Warum ???????????

Ganz im ERNST!!! wir sprechen hier doch wohl über unsere Autoindustrie ….. und ……. deren ??? Fehler – und evtl. Fehl-entscheidungen!
Ich, heute nicht mehr so nervös, bleibe bei meinem Statement wie der Autor, dass ich eben einen Wagen von „Heute“ kaufen möchte, der noch Morgen „AKTUEL“ ist ! Und zu meinem bedauern sehe ich diesen nur in Tesla. OK gebe zu es würde auch ein Ampera, BMW i3, oder Zeo gehen, jedoch was den täglichen Gebrauch des Fahrzeuges angeht, ist es nicht „Meins“. Könntest Du mir bitte weiterhelfen? Aber bitte mit Fakten.

Wir sollten (leider) von jenen lernen, die uns „etwas auf-zeigen“ seid leider mindestens 4 Jahren zeigen wohin dieses Jahrhundert geht. Wünsche Dir einen „guten Morgen“ und erwarte Deine Nachricht in 2012. Sorry das war bissig, konnte es mir jedoch nicht verknaifen. Wünsche Dir für Morgen einen sonnigen Tag. Edward

1. Es gab einmal eine Zeit, da dominierte die Segelschifffahrt. Als die ersten Dampfschiffe kamen, wurden sie belächelt. Etwas später ging die Segelschifffahrt unter.
2. Vor nicht allzu langer Zeit kamen die ersten Handys auf den Markt. Alle wollten eines. Vor relativ kurzer Zeit kam einer, der brachte das Smartphone auf den Markt. Er wurde belächelt! Etwas später gingen die Lächler pleite!
3. Es gab eine Zeit (über 100 Jahre) da dominierte der Verbrennungsmotor das Geschehen. Als einer das erste und richtige brauchbare E-Fahrzeug auf den Markt brachte, wurde er belächelt. Bald werden die Lächler pleite sein………..

Und ?
Nichts geworden vom Traum der selbstfahrnden Autos….auch nicht im ANSATZ…
auch nicht bei Tesla….
weil es schlicht und ergreifend NICHT Geht, NICHT GEHT !

Zu komplex !
Außerdem sind die E-Büchsen, den Verbrennen immer noch haushoch unterlegen.

Wer kauft sich ein Auto das MEHR Mühe macht und weniger bringt – insbesondere auch noch im Winter !

Verbrenner werden noch lange lange bleiben, solange bis es bessere Akkus gibt.
Gibt es die nicht….werden die E-Autos sich auch nicht durchsetzen…

So einfach ist das !

Der Autor behauptet, ein Elektroauto sei grundsätzlich anders als ein Verbrenner, nicht nur, dass es eine Batterie habe. Das sehe ich nicht so und der Autor hat seine Behauptung auch nicht begründet.

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