IKEA: Ab März 2019 verfügt jedes Einrichtungshaus über E-Ladestationen an denen kostenlos Ökostrom geladen werden kann

IKEA kostenfrei Ökostrom laden

Copyright Abbildung(en): IKEA Deutschland GmbH & Co. KG

IKEA Shanghai hat erst vor kurzem mitgeteilt, dass man in der Shanghaier Innenstadt alle Auslieferungen nun mit einem Elektrofahrzeug durchführe. Damit liegt man deutlich vor dem Zeitplan der eine Umstellung auf 100% Auslieferung mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen in fünf Städten – New York, Los Angeles, Paris, Amsterdam und Shanghai – bis 2020 vorsieht.

IKEA rüstet 53 Einrichtungshäuser mit Elektro-Ladestationen aus

In Deutschland sind wir von diesem Ziel noch ein wenig entfernt. Auch, wenn IKEA hier ebenfalls einiges bewegt. Bis Mitte März sind alle 53 IKEA Einrichtungshäuser in Deutschland mit Elektro-Ladestationen ausgerüstet, wie IKEA Anfang März in einer entsprechenden Meldung mitteilte.

„Damit haben wir eine Vorreiter-Rolle im Einzelhandel. Mit dieser Initiative möchten wir einen Beitrag dazu leisten, dass sich das Thema E-Mobilität in Deutschland noch stärker durchsetzt.“ – Johannes Ferber, Property Manager IKEA Deutschland

Bereits im vergangen Jahr haben wir über die hundertprozentige Bekenntnis zur Elektromobilität bei IKEA berichtet. Eines der Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie „People & Planet Positive“  ist es die Treibhausgas-Emissionen resultierend aus dem Transport von Kunden und Mitarbeitern und aus Kundenlieferungen im Vergleich zu 2016 um 50 Prozent absolut zu senken.

Für den Ausbau der Ladeinfrastruktur investiert das Unternehmen insgesamt sechs Millionen Euro, um den Betrieb der Ladestationen mit 100 Prozent Ökostrom zu ermöglichen. Kunden von IKEA können während der Öffnungszeit kostenfrei Laden. Die Ladestationen selbst befinden sich in der Regel direkt vor dem Einrichtungshaus in unmittelbarer Nähe zum Eingang und den Familienparkplätzen.

„Wir möchten unsere Besucher dabei unterstützen, möglichst klimaneutral zu uns zu kommen. Wir haben aktuell 53 Einrichtungshäuser in ganz Deutschland und können so eine gute Infrastruktur für den Ausbau von E-Ladesäulen zur Verfügung stellen.“ – Johannes Ferber, Property Manager IKEA Deutschland

Ikea ist Gründungsmitglied einer Koalition von zehn globalen Unternehmen, genannt EV100, die ihre Unterstützung für Elektrofahrzeuge angekündigt haben. Ikea wird von Unternehmen wie Unilever, DHL, HP, Baidu und dem schwedischen Energieunternehmen Vattenfall dabei unterstützt. Man möchte Elektromobilität normal machen, wie Helen Clarkson, CEO für The Climate Group zu verstehen gab.

Für das eigene Haus geht man mit einem klaren Ziel voran, so Johannes Ferber,  man hat es sich zur Aufgabe gemacht, den eigenen Kunden ihre Produkte bis zum Jahr 2025 zu 100 Prozent emissionsfrei nach Hause zu liefern.

„Entscheidend für die Akzeptanz und damit letztlich den Erfolg der Elektromobilität ist dabei derzeit vor allem der Aufbau flächendeckender Ladeinfrastruktur und die Versorgung der Ladepunkte mit Ökostrom. Ich begrüße es daher ausdrücklich, wenn hier Unternehmen wie IKEA freiwillig den Aufbau von Ladeinfrastruktur vorantreiben und damit einen wertvollen Beitrag zum Gelingen der Verkehrswende und damit auch dem Klimaschutz leisten.“ – Leif Miller, NABU-Bundesgeschäftsführer

45.000 E-Autos können pro Monat bei IKEA Deutschland geladen werden

Ein wenig spielt man bei IKEA noch mit den Zahlen. Ausgehend von einer vollen Auslastung der bundesweit 113 IKEA Ladesäulen können pro Monat über 45.000 E-Autos geladen werden. Ausgehend davon, dass jedes E-Auto mit diesem Strom 100 Kilometer zurücklegt, bedeutet das eine Strecke von 4,5 Millionen Kilometern im Monat.

Vergleicht man dies nun seinerseits mit 45.000 konventionellen Mittelklassewagen auf derselben Strecke heißt das im Monat eine CO2 Ersparnis von rund 520 Tonnen. Ist ein Wort!

Quelle: IKEA – Pressemitteilung vom 01. März 2019

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Und wieder ein Geschäft, welches mit Ökostrom wirbt, den man als Fahrer eines Autos mit Typ1 Anschluss nicht nutzen kann.
Statt übliche Ladesäulen, mit Typ 2 Buchse bereitzustellen, werden lediglich feste Stecker bereitgestellt.
Wo ist das Problem, eine Typ 2 Buchse, an so einer Säule bereitzustellen???

Fehlgriff, von Ikea.

So fahre ich foch lieber zu Einrichtungshäusern, in Reichweite

Leider stehen auf den Ladesäulenparkplätzen von ikea Hanau zwar e Autos aber nur ein 1 einziges war zum laden angeschlossen auch das ist verfehlt wir mussten weitersuchen um laden zu können

Weiss jemand, ob diese Säulen staatlich gefördert werden oder komplett auf eigene Rechnung gebaut werden?

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