Hyundai investiert massiv in Brennstoffzellentechnologie

Hyundai investiert massiv in Brennstoffzellentechnologie

Copyright Abbildung(en): Hyundai

Hyundai entwickelt als einer von sehr wenigen Autoherstellern weltweit alle Arten von Elektrofahrzeugen, von Hybrid- und Plug-In-Hybridautos bis hin zu reinen Elektro- und Brennstoffzellenautos. Im März 2019 wurde bekannt, dass die koreanische Hyundai Motor Company mit ihren Marken Hyundai und Kia in den nächsten fünf Jahren umgerechnet mehr als 35 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung sowie Zukunftstechnologien investieren wird.

Im Rahmen dieser Brennstoffzellen- und Batteriebetriebene-Offensive investierte das Unternehmen vor kurzem in drei Unternehmen, die sich auf Wasserstofftechnologien spezialisiert haben. Dabei handelt es sich um Impact Coatings, H2Pro und GRZ Technologies. Vonseiten des Konzerns habe man das Investment getätigt, um die eigene Führungsposition im globalen Wasserstoff-Brennstoffzellen-Ökosystem zu stärken. Die strategischen Investitionen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem das Interesse an der Brenn­stoffzellentechnologie spürbar steigt.

Hyundai investiert in das Ökosystem der Brennstoffzelle

Durch das Investment in die branchenführenden Unternehmen soll es Hyundai möglich sein, die Wasserstoffinfrastruktur zu erweitern und die Effizienz der Herstellung von Brennstoffzellenfahrzeugen (FCEV) zu verbessern. Youngcho Chi, President und Chief Innovation Officer der Hyundai Motor Group, gab hierzu zu verstehen, dass man hoffe “die breite Akzeptanz der Wasserstofftechnologie zu beschleunigen, indem wir FCEVs für unsere Kunden zugänglicher machen.”

“Unsere Investition in diese innovativen Unternehmen wird die Produktionskosten von Brennstoff­zellenfahrzeugen senken und die Sicherheit und Erschwinglichkeit einer Wasserstoffinfrastruktur verbessern.” – Youngcho Chi, President und Chief Innovation Officer der Hyundai Motor Group

Erst Ende September wurde bekannt, dass Hyundai, zusammen mit strategischen Partnern, ein Geschäftsmodell entwickelt hat, mit dem grüner Wasserstoff produziert und der Aufbau einer Wasserstoffversorgung in ganz Europa ermöglicht werden kann. Nachfolgend einige Details zu den drei Unternehmen, in welche Hyundai investiert hat.

Invest in drei branchenführende Unternehmen

Impact Coatings AB ist ein führender Anbieter von PVD-basierten (Physical Vapor Deposition) Beschichtungslösungen für Brennstoffzellen und bietet Beschichtungsmaterialien, Maschinen und Dienstleistungen an. Durch die Keramikbeschichtungen des schwedischen Unternehmens soll die Brennstoffzellenproduktion für Hyundai günstiger werden, da diese ein  kosteneffizienten Ersatz für Edelmetalle, die derzeit in der Brennstoffzellenproduktion verwendet werden, gelten. Des Weiteren werde man gemeinsam eine neue Generation von Materialien, Verfahren und Geräten für eine Vielzahl von Anwendungen erforschen und entwickeln, einschließlich der Herstellung von Brennstoffzellen und Wasserstoff selbst.

H2Pro ist ein israelisches Startup, das die E-TAC-Wasserspalttechnologie entwickelt hat, die effizient, erschwinglich und sicher ist. Dank der H2Pro-Technologie kann Hyundai die Kosten für die Wasserstoffproduktion senken, was wiederum den Wasserstoffpreis für die Kunden senkt. Mit dem in der Schweiz ansässigen Unternehmen GRZ Technologies, wird die aktuelle Investitionsrunde von Hyundai abgeschlossen. Bei GRZ Technologies hat man sich auf die Speicherung von Wasserstoff spezialisiert.

Mithilfe der Technologie lässt sich Wasserstoff bei niedrigerem Druck und höherer Dichte sicherer speichern. Die urheberrechtlich geschützte Kompressionstechnologie hilft darüber hinaus auch Kosten zu reduzieren. Durch die Vereinbarung von Hyundai mit GRZ wird die Kommerzialisierung der Wasserstoffinfrastruktur beschleunigt und gleichzeitig eine bessere Zugänglichkeit für die Kunden geschaffen.

Es zeigt sich, dass Hyundai einen breit gefächerten Ansatz wählt, um nicht nur die eigenen Fahrzeuge auf die Straße zu bringen, sondern auch die dafür notwendigen Bedingungen zum problemlosen Einsatz zu schaffen. Ob nun Batteriebetriebene E-Autos oder E-Autos mit Brennstoffzelle die richtige Wahl sind, dass wird jeder für sich entscheiden müssen. Der Aussage “Für den Klimaschutz sollten wir besser auf das Brennstoffzellenauto anstatt auf das Batterieauto setzen” ist zumindest Mal Prof. Dr. Quaschning nachgegangen. Welcher Meinung er ist, dass erfährst du in diesem Artikel.

Quelle: Hyundai – Pressemitteilung vom 01. November 2019

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3 Antworten

  1. Alles gut und schoen erstens ist die Menschen gemachte klimaerwaermung eine straefliche Behauptung. Es gab immer kalte und waermeperioten auf der Erde und das hängt mit der Aktivität der Sonne und anderen Komponenten im all zusammen. So ist es Tatsache das der pasterzengletscher vor 500 Jahren gar nicht existent war oder das die vikinger auf groenland Landwirtschaft betrieben. So das ganze ist nur Geldmacherei von korrupten Politikern die mit Hilfe von neuen co2 steuern neue pfruende erscjhliessen wollen um noch mehr scheiße zu bauen. Auch natürlich gewisse welteliten treiben dies extrem voran um Nutznießer zu sein. Wir kleinen Leute formieren uns und werden uns das nicht mehr länger gefallen lassen das wir von chaotischen linken genötigt werden die es mit Umweltschutz bei weitem nicht ernst nehmen. Zum zweite. Passiert das Leben unserer Pflanzen auf der komplizierten Photosynthese wo dann Traubenzucker C6H12O6 gebildet wird. Der weitere Vorgang ist die Bildung von sagen wir Holz und pflanzensubstanz. Auch im Meer braucht das Plankton CO2 um substans zu bilden. Wenn du durch die Natur gehst dann kannst du erkennen das das Wachstum der Pflanzen noch nie so stark und prächtig war als zur Zeit sogar in einigen Gegenden in der wueste greift die Natur diese möglichkeiten auf. Und das bei nur einer Zunahme des co2 Gehaltes um ein paar Zehntel Prozent. Aber es stimmt der Mensch muss auf die Erde und auf die recoursen achtgeben und das kann jeder von uns. Du musst nicht mit Vollgas mit dem Auto fahren. Ich kann beweisen das man bei vernünftiger vorausschauende Fahrweise locker 20 – 25 % der Energie eingespart werden kann bedenkt das. Ich bin bis dato 7000000km gefahren und ich praktizier das seit 30 Jahren. Also lasst euch nicht von dummen Chaoten auf der Nase herumtänzeln. In diesem Sinne drive well.

    1. So ein Quatsch, aber ein gutes Beispiel, wie Klimawandelleugner vorgehen. Natürlich gab es immer schon (teils nur lokale) Klimaschwankungen, aber die hatten immer ihre Gründe. Aktuell sind weder Vulkane besonders aktiv, es gab auch keine besonderen Meteoriteneinschläge in der letzten Zeit, die Sonne ist nicht besonders heiss und auch nicht näher als normal, was ausser der Atmosphäre bleibt da noch. Das mit Grönland ist mittelalterliche Propaganda und der Pasterzegletscher ist natürlich irgendwann nach einer Warmzeit entstanden. Das alles erklärt nicht den aktuellen drastischen Klimawandel, lenkt aber gut ab.

      Die Ironie ist ja, obwohl die meisten und vor allem reichsten Welteliten bzw. Konzerne nicht mit Umweltschutz, sondern mit fossiler Verbrennung ihr Geld verdienen und dass gerade aktuell die meisten Autokonzerne der Welt in den USA versuchen, die Umweltgesetze wieder deutlich zu lockern, lässt er natürlich gekonnt weg. Nicht zu vergessen, gerade die Öl Lobby sponsert zahlreiche Kampagnen und Studien. Zahlreiche Zeitungen, Radio- und Fernsehsendern und viele Youtuber nehmen diese ungeprüften Studien dankend entgegen, auch wenn diese einer wissenschaftlichen Untersuchung keine 5 min standhalten. Hauptsache die Medien verdienen dabei ein paar Euro. Es wäre auch naiv zu glauben, das die Erdöllobby nicht auch zahlreiche Trolle bezahlt.

      Das gerade Elektroautos eigentlich auch noch viel günstiger im der Gesamtbetrachtung sind und man mit einer eigenen Solaranlage sogar sich unabhängig machen kann und noch mehr Geld sparen könnte, ist ihm nicht wichtig. Hauptsache irgendwelche bösartige “Welteliten” wollen mit Klimawandel das Geld der kleinen Leute stehlen, dabei könnten die kleinen Leute mit so einigen Umweltschonenden Massnahmen sogar Geld sparen. Gerade die Autoindustrie hat es in den letzten paar Jahrzehnten erfolgreich geschafft, die öffentlichen Verkehrsbetriebe an sehr vielen Orten in der Welt zu reduzieren oder gar zu killen. Deutschland opfert ja dank Lobbyisten ihre Deutsche Bahn, nur damit die Autoindustrie weiter wachsen kann.

      Dann selbstverständlich noch das ganze blabla, dass die Natur sich über das CO2 sich freut, obwohl das Pflanzenwachstum (abseits von Gewächshäusern) ja nahezu ausschliesslich durch andere Faktoren gebremst wird. Gerade entsteht in Europa sogar die erste Sandwüste und viele Orte werden ohne Gegenmassnahmen wegen dem steigenden Meeresspiegel in den nächsten Jahrzehnten versinken.

      Der menschengemachte Klimwandel ist ja nicht nur einfach eine These oder Theorie, es herrscht schon längst ein wissenschaftlicher Konsens darüber, dass dies leider real ist. Wer nicht glaubt, dass CO2 einen grossen Einfluss auf das Klima hat, der kann es auch recht einfach zuhause selber austesten. Tutorials gibt es dazu auf Youtube.

      Ob Johann Hohl ein bezahlter Troll der Öllobby ist oder einfach nur sein altes Auto ewig weiterfahren möchte, kann ich nicht beurteilen, aber liebe Leute, lasst euch von solchen Leuten nicht verarschen, die denken nur an sich und sicherlich nicht an das wohlergehen der kleinen Leute oder gar an die jüngeren Generationen, die mit der drohenden Klimakatastrophe leben müssen.

  2. Ein Wasserstoffauto kann theoretisch schneller betankt werden, als ein Elektroauto aufgeladen wird.
    Da das Wasserstoffauto zwingend auf eine Wasserstofftankstelle angewiesen ist muss man aber dort immer tanken.
    Man muss schätzungsweise schon auf der reinen Langstrecke mindestens doppelt so oft zur Wasserstofftankstelle als zum Schnelllader, da es keine Alternative zu Heim- und Destinationchargern auf der Wasserstoffseite gibt. Wenn noch Kurz- und Mittelsteckenbetrieb hinzu kommt sieht das Verhältnis noch wesentlich ungünstiger aus.
    Daher kann heute ein Supercharger in der Praxis mehr Autos versorgen als eine Wasserstofftankstelle.
    Wegen des hohen Abstanden zwischen den Tankstellen ist es wahrscheinlich, das der Wasserstofftank im Auto am Anfang einer Langstrecke nicht komplett voll sein kann und man die theortische Reichweite deswegen nicht ausnutzen kann.
    Prinzipiell könnte man die H2-Druckzapfpistolen heizen, und große unterirdische Drucktanks verbauen um den Druck länger halten zu können.
    Dadurch wird die H2-Tankstelle aber nochmals teurer.

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