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Freudenberg investiert in „zukunftsweisenden Innovationen für Elektromotoren und Brennstoffzellen-Antriebe“

Geld auf dem Tisch - Go all in
Photo by Jeremy Dorrough on Unsplash
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Bereits im vergangenen Frühjahr investierte die Freudenberg Gruppe, in Form einer Minderheitsbeteiligung, in das US-amerikanischen Unternehmen XALT Energy. Das Unternehmen mit Sitz in Midland (Michigan) produziert großformatige Lithium-Ionen-Batteriezellen, -Module und -Systeme für den Einsatz in schweren Nutzfahrzeugen, für Stadt- und Transitbusse, für die Marine-Industrie sowie für andere, industrielle Anwendungen.

Freudenberg erhöht Beteiligung an XALT Energy

Im März 2018 hatte Freudenberg 31,8 Prozent der Anteile erworben. Nun erhöhte die Unternehmensgruppe die Beteiligung auf 50,1 Prozent. Damit sollen zum einen die Produktionskapazitäten am Standort in Midland für die Anforderungen der Serienproduktion ausgebaut und zum anderen in die Forschung und Entwicklung neuer Mobilitätstechnologien investiert werden. Des Weiteren hält sich die Freudenberg Gruppe die Option offen, in den nächsten Jahren auch die restlichen Anteile an XALT Energy zu erwerben.

„Die Übernahme der industriellen Führung an XALT Energy ist ein weiterer Schritt zu zukunftsweisenden Innovationen für Elektromotoren und Brennstoffzellen-Antriebe.“ – Dr. Mohsen Sohi, CEO der Freudenberg Gruppe

Freudenberg und XALT Energy bieten führenden Anbietern aus dem Nutzfahrzeugbereich wie dem Bushersteller New Flyer in Amerika fortschrittliche Lithium-Ionen-Batteriesysteme. Des Weiteren arbeitet XALT Energy über das U.S. Advanced Battery Consortium LLC auch mit zahlreichen Automobilherstellern zusammen. Dazu zählen Fiat Chrysler Automobiles, Ford Motor Co. und General Motors Corp. (GM). Im September 2018 hatte das Konsortium angekündigt, in Kooperation mit XALT Energy ein Stopp-Start-Akkusystem zu entwickeln.

Investition in XALT Energy ist Investition in die Zukunft

Claus Möhlenkamp, CEO von Freudenberg Sealing Technologies, führt aus, dass die Investition in XALT Energy hervorragend in die zweifache Produktentwicklungsstrategie von Freudenberg Sealing Technologies passt. Für sein eigenes Unternehmen geht Claus Möhlenkamp davon aus, dass Freudenberg Sealing Technologies rund 70 Prozent des derzeitigen Automobilumsatzes einbüßen könnte, wenn man nicht schaltet und eine Strategie umsetzt, die E-Mobilität und Brennstoffzellentechnologie unterstützt.

Des Weiteren geht man davon aus, dass die E-Mobilität bis 2025 – gefolgt von der Brennstoffzelle – deutlich an Volumen gewinnen wird. Die Investition in XALT Energy erscheint daher durchaus schlüssig.

Die bereits erwähnte Freudenberg-Strategie sieht vor, einerseits weiterhin in Materialien und Komponenten für Verbrennungsmotoren zu investieren – mit dem Ziel, Reibung, Gewicht und Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig eine längere Lebensdauer und sicherere Betriebsbedingungen zu gewährleisten. Andererseits arbeitet Freudenberg intensiv in mehreren Geschäftsgruppen an fortschrittlichen Lösungen für Batterie- und Brennstoffzellen-technik.

Quelle: Freudenberg Gruppe – Pressemitteilung vom 04. Februar 2019

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