Ford stellt vollelektrischen Mustang Lithium mit 671 kW / 912 PS vor

Ford Mustang Lithium

Copyright Abbildung(en): Ford / Webasto

Der Mustang Lithium, welcher aus der Zusammenarbeit von Ford und Webasto entstanden ist, ist noch nicht der vom “Mustang inspirierten” SUV, welcher mit dem Tesla Model Y konkurrieren möchte. Aber der Lithium ist dennoch ein E-Auto, welches den Blick nicht abwenden lässt. Vorgestellt wurde das bisher einzigartige E-Auto auf der SEMA Show.

Ford / Webasto

Die SEMA ist eine Show, bei der Hot Roders und Customizer zusammenkommen, um interessante Projekte vorzustellen, die die Grenzen dessen überschreiten, was man aus Autos eigentlich machen kann. Viele Hersteller stellen dort zudem einmalige Concept Cars vor. Ford hat es sich auch nicht nehmen lassen ein entsprechendes, vollelektrisches Konzept vorzustellen. Den Mustang Lithium ein E-Auto, welches in Zusammenarbeit mit Webasto entwickelt und umgesetzt wurde.

„Ford hat kein Geheimnis daraus gemacht, dass wir unsere beliebtesten Modelle elektrifizieren. Dieser einmalige Mustang-Prototyp ist für uns eine großartige Gelegenheit, zusammen mit Webasto unseren Kunden zu zeigen, was ein neuer elektrifizierter Antriebsstrang für die Leistung in einem Auto tun kann, das sie bereits kennen und lieben.“ – Hau Thai-Tang, Ford’s Chief Product Development and Purchasing Officer

Der Mustang Lithium liefert doppelt so viel Leistung wie Chevys C-10-Konzept, mit über 900 PS (671 kW) und 1355 Nm Drehmoment. Die notwendige Energie wird von einem 800 Volt Batteriesystem geliefert, bisher eine Seltenheit unter den Elektroautos. Porsche ist der einzige andere Hersteller, der derzeit ein Auto mit 800 Volt EV-Systemen baut.

Ford / Webasto

Der Mustang Lithium verwendet das Ladesystem „TurboDX“ von Webasto, das im Grunde nur ein Standard-Ladegerät ist. Auf deren Website heißt es, dass es nur mit 16 Ampere auflädt, was etwa 3,3 kW Ladekapazität entspricht. Zu der Größe der Batterie im Mustang Lithium wurde bisher nichts bekannt. Man darf aber vom Einsatzzweck und der Vorstellung auf der SEMA Show davon ausgehen, dass diese eher gering ausfällt. Da man sich mehr auf Dragstrip- oder Short Track-Leistung konzentriert, als dass es für einen Roadtrip geeignet sein muss.

Ford / Webasto

Während der elektrische Mustang Lithium nur ein einmaliges Konzept ist, gibt Ford an, dass es als Testfahrzeug für Batterie- und Wärmemanagementtechnologien verwendet wird, die man mit Webasto entwickele. Des Weiteren dient dieser natürlich auch als Art Gradmesser, um das Interesse an einem elektrischen Ford Mustang zu messen. Das elektrifizierte Antriebssystem wurde mit mehreren Hochleistungsteilen kombiniert, darunter Karosserieteile aus Kohlefaser und andere Gewichtsreduzierungen, die leistungsstarken Fahrwerks- und Bremspakete von Ford sowie zusätzliche aerodynamische Komponenten.

Ford / Webasto
Ford / Webasto

Der Lithium setzt auf 20-Zoll-Felgen mit Michelin Pilot Sport 4S-Reifen. Des Weiteren wurde bekannt, dass Ford dem Prototyp ein „schleppkettengeprüftes“ manuelles 6-Gang-Getriebe spendiert hat. Auf einem 10,4-Zoll-Touchscreen-Display stehen verschiedene Einstellungen für den Fahrmodus zur Verfügung, darunter Valet, Sport, Track und „Beast“ Modus.

„Ähnlich wie bei Ford ist dies ein innovativer Weg, um die Technologien, die wir entwickeln, um die Fahrzeugelektrifizierung zu ermöglichen und gleichzeitig eine Vision zu schaffen, wie cool die Zukunft der elektrischen Leistung sein wird.“ – Mark Denny, Webasto Customized Solutions North America President und CEO

Ford / Webasto

Quelle: ElectricCarsReport – 900 HP Ford Mustang Lithium electric muscle car lights-up SEMA // electrek.co – Ford reveals all-electric ‘Mustang Lithium’ with 900hp at SEMA

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Unfassbare Energieschleuder. Geht ja in die richtige Richtung mit der E-Mobilität. TOP mit Vollgas ähh Vollstrom in die Hölle. Wir Menschen sind einfach nur dumm und haben den Untergang verdient.

So ein Auto ist nicht dazu da um in großen Mengen verkauft zu werden oder den wandel zu e Mobilität umzusetzen. Es ist dazu da um Technologien zu erproben um sie dann später in echten serienfahrzeugen umzusetzen sowie auch den ganzen v8 Jüngern da draußen zu zeigen welcher motor der eigentlich stärkere ist. Das hilft das in 3 Jahren nicht nur der Prius Rentener ein e Auto kauft.

Mit der Karosserie geht auch nichts anderes als Short Trip oder Dragstrip. Es ist auch die Rede von einer kleinen Batterie. Bei einer Nennleistung von 671 kW und einer Spannung von 800V müsste die Batterie so um die 70kWh haben wenn man mit einem Eta von 1 rechnet.

Nur mit v8 ist der Mustang ein Mustang.
Aber jeder so wie er will. LEBEN UND LEBEN LASSEN.

Yes !!!
Ein Muscle Car muss brüllen sonst kann man sich ein Smart kaufen

Viel zu wenig PS ihr Heinis, wenn Autohersteller anfangen zu denken, rettet sich die Welt von selbst. Für solche Karren sollte es automatisch keine Zulassung geben.

Du darft ja einen VW Up fahren. Was für eine Welt….. nur noch Neider und Weltverbesserer…. Aber Flug und Schiffs-Weltreisen machen…

Nur mit v8 ist der Mustang ein Mustang.
Aber jeder so wie er will. Leben und Leben lassen

Vermutlich muss ich Ihnen leider sogar recht geben, dass ein V8 stark mit einem Mustang verbunden sind.
Das Motto „Leben und Leben lassen“ unterstütze ich sogar sehr, nicht wenn es aber um die Klima Thematik geht.
Angenommen, es würden, was zum Glück auch nicht der Fall ist, 50% aller Fahrzeuge auf der Erde mit einem V8 ausgerüstet sein, dann hätten wir schon lange ein gröberes Problem. Dann bin ich zu Gunsten des Überlebens von uns Allen schon nicht mehr der Ansicht, man soll die 50% einfach so aus Sun und Fun weiter werkeln lassen. Ganz nach dem Motto „Aber jeder so wie er will.“ Wenn’s dann halt schief gelaufen ist, dann haben wir wenigstens unseren Fun gehabt, aber sonst war dann halt Pech.

Das Auto ist nicht das Probleme das werden wir in 20 Jahren mit klimafeundlichen Autos schon sehen, es geht in der sogenannten Klimakrise nur ums Geld das sieht man an dem Klima Lizenzen die natürliche an der Börse gehandelt werden.
Wenn ums Klima geht ist das Geld egal. Der Staat soll mal lieber Steuervorteile beim pflanzen von Bäumen geben.
Elektroautos sind für das Klima keine Lösung jeder mit ein wenig technischen Hintergrund weiss das auch.

Aber trotzdem ist das das schönste e Auto was ich kenne.

Na ja, da sind wir uns halt eben um 180 Grad uneins. Es geht weder um Geld noch um Bäume, sondern um Vernunft und Common Sense. Mir scheint eben, dass der Mangel an technischem Hintergrund nicht bei mir liegt und dass ich in der Klimafrage halt ganz anders denke als Sie das tun und das beidseitig ganz legitim.

Geile karre, mit wasserstoffantrieb wäre allerdings deutlich klüger

Ohh, wie sieht denn so ein Wasserstoffantrieb aus? Wie ist er aufgebaut, welche Verluste hat dieser?
Angefangen von der Herstellung des Wasserstoffs bis zum antreibenden Rad des Autos?

Warum Wasserstoff für PkW’s nie eine Lösung sein wird, lesen Sie in diesem Strategiepapier von Martin Doppelbauer vom Oktober 2019.
http://www.eti.kit.edu/img/content/Strategiepapier%20Elektroautos%20Stand%202019-10%20V1.5.pdf

Die Elektromobilitätsrevolution anfangs dieses Jahrtausends ist nie und nimmer entstanden, um eine „geile Karre“ zu bauen. Es investiert niemand so viele Milliarden Dollar nur aus lauter Jux und Dollerei und weill man sonst nichts gescheiteres mit den eigenen finanziellen Mitteln anzufangen weiss.

Das Ziel von Tesla und Elon Musk war klar „Kill-off the combustion Engine or ICE“, um damit zumindest auf dem Auto Sektor eine bessere Nachhaltigkeit zu erreichen. Das beinhaltet natürlich ebenfalls solche irren V8 Boliden und ähnliches. Auch wenn ich eine sogenannte „Elektrifizierung“, wie bei diesem Mustang, immer noch um ein Mü besser halte als den V8 geilen Typen weiterhin nur ihre Benzinschleuder anzubieten ( Um Himmels Willen keinen Wasserstoff betriebenen Mustang, das wäre dann noch der allerschlimmste Oberhammer ), denke ich dass sobald die letzte Benzin Tankstelle in Europa aus Mangel an Kunden abgerissen worden ist, sich auch dieses Problem von Alleine erledigt haben dürfte.

In Zukunft werden wir bedeutend weniger Autos auf den Strassen sehen und diejenigen die noch fahren müssen nachhaltig sein und sicher beim fahren keine CO2 Emmissionen mehr in die Athmosphäre pusten.

Ein „nachhaltiger“ ÖV ( Bahn, Tram, Bus etc. ) müsste ab sofort ein weiteres Standbein darstellen hin zu einer effizienten und möglichst ökologischen Mobilität sein, so dass die Generationen nach uns das Leben in vollen Zügen geniessen dürfen.

Ich wünschte mir, dass auch die NOCH V8 Jünger dabei mithelfen würden. Die Pionierzeit in der Elektromobilität ist noch nicht ganz vorüber. Also Jungs, engagiert Euch.

Ich weiß nicht was ihr habt. Ich würde ihn mir kaufen wenn das nötige Kleingeld vorhanden wäre bzw. wenn es eine gute Finanzierung gäbe.

Nur das kaufen, was man sich leisten kann ist verantwortungsvoll.

Wenn du das nicht weißt, dann informier dich doch.

Seit Jahrzenten höre und lese ich immer von Elektroauto-Prototypen von fast jeder Marke und dass diese angeblich noch nicht serienreif wären, sondern angeblich noch getestet werden müssten und angeblich noch geprüft werden müsste, ob die Nachfrage dafür überhaupt bestehen würde. Aber Milliarden von Menschen warten darauf, dass es endlich Wasserstoffautos gibt oder zumindestens erstmal nur Elektroautos, damit das Blutvergiessen wegen dem Erdöl endlich ein Ende hat. Die Elektroauto-Prototypen dienen nur zur Täuschung, um friedliche Menschen bei Laune zu halten. Soviele Erfinder gibt es, die schon eigenständig serienreife Wasserstoffautos, die nicht explosiv sind, entwickelt haben, jedoch diejenigen sagen immer wieder, dass die Autokonzerne kein Interesse daran haben. Solange die Familien Rothschild und Rockefeller ungestraft leben, solange wird es keine serienreifen Wasserstoffautos und Elektroautos geben. Ich wäre positiv überrascht, wenn mein Kommentar veröffentlicht wird.

Falls es ihnen entgangen sein sollte, es gibt schon seit längerer Zeit Batterielektrische- und Wasserstoff Serienfahrzeuge, die man kaufen kann. Es fahren davon schon hunderttausende auf den Strassen herum. Einfach mal beim Händler ihrer Wahl vorbeischauen und eins bestellen.

Soll die reiche Oberschicht doch ihr Geld in die E-Oberklasse investieren damit der Hersteller über re-investierbares Kapital verfügt. Investieren sollte er dann aber auch in die erschwingliche e-Kleinwagenklasse oder den ÖPNV und nicht in Projekte wie ‚SpaceX‘ wo wieder nur die reiche Oberschicht bedacht wird evtl. den Mars zu besiedeln.

Noch immer haben diejenigen, die finanzielle Mittel investiert haben dafür gesorgt, dass Produkte entstanden sind, welche danach einer breiten Bevölkerungschicht zu Gute kamen.

Herr Volker J, Käufer von Oberklassen Elektroautos investieren in eine Firma, damit andere danach in Mittel/Klein-Klassen Elektroautos investieren können, woraus auch Sie dann profitieren können. Eine Investition ist aber immer auch mit einem Risiko verbunden. Wenn aus der Investition in ein Oberklassen Elektromobil dann nichts wird, hat zwar der Investor finanzielle Mittel verloren und das ist bedauerlich, aber Sie sind fein raus und können dann sagen, Pech gehabt.

Ich habe 2011 in einen Tesla Roadster investiert, damit Tesla überlebt und danach viele andere wiederum in ein Tesla Model S / X investieren konnten. Nicht Zuletzt wurde so für die Firma Tesla die Grundlage geschaffen die Tesla Model 3 / Y zu bauen, damit eine noch breitere Schicht von Leuten sich ein sehr gutes Produkt leisten können, usw. usw. Merken Sie etwas ?

Klar, nur immer sagen, ich bin das arme Schwein, helft mir gefälligst das zu bekommen was mir zusteht, ist zum Glück nicht das allgemeine Verständnis einer offenen, liberalen und marktwirtschaftlich orientierten Gesellschaftsordnung, die nota bene dann auch noch erfolgreich ist.

Und genau aus diesem Grund, Herr Doessegger, habe ich die Founders Edition vom 20er Roadster vorbestellt. Ich denke, dass ich viel zu wenige in E – Mobilität investieren, vor allem, weil noch viel zu viel Skepsis besteht. Ich bin zufrieden mit dem Model X, aber der Roadster ist einfach ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.

Oh cool, da kann ich nur graturlieren :-). Der 20er Roadster mit seiner Technologie ist etwas ganz besonderes. Es insbesondere wichtig, dass Tesla sich Technologie erarbeiten kann, die in zukünftigen Modelen Einzug halten wird, analog RIMAC Automobili. Impulse, welche die Elektromobilität in die mittelfristige Zukunft führen und die Umkehr ins ICE Zeitalter weiter verunmöglichen. Die allerbeste Werbung für Tesla.

Die ICE Gemeinde wird nichts unversucht lassen, um Tesla zu stoppen. Tesla führt immer noch das Feld der BEV’s an und ist somit klar das #1 Target für alle Anderen und im Speziellen für die ICE Gemeinde.

Viel Spass und immer genügend Strom für Ihr Model X. 🙂

Man könnte momentan genug Energie zur Herstellung von Wasserstoff verwenden, die durch Abschaltung von Windkrafträdern und Photovoltaikanlagen gerade einfach gar nicht abgerufen wird, weil es einfacher ist, die Anlagen abzuschalten, als laufende Kraftwerke runter zu fahren.
Davon abgesehen wird aktuell mehr als genug Wasserstoff als Abfallprodukt „hergestellt“, als Autos auf der Straße verbrauchen könnten.

Solange die Menschen solche Autos im Visier haben und bauen ist das ganze Theater mit dem Klima doch nur ein Witz!
Nach dem Moto, selbst Wein trinken aber vom Wasser predigen. Die Welt wird sich erst zum Besseren wenden, wenn sich die abgehobene Gesellschaft ändert oder auf einen anderen Planeten umsiedelt !

Gute frage soweit ich weiss hat wasserstoff insgesamt nen miesen wirkungsgrad

Geile Karre! So muss man ein E-Auto bauen! Ein weiterer Sargnagel für Tesla! Die Schlinge um den Lügenbaron und Verbrecher Elon Musk zieht sich langsam aber sicher immer weiter zu!

Ich lach mich schlapp: der Besitzer würde dann mit seinem Musclecar emitionsfrei auf der deutschen Autobahn im Stau stehen. So ein Fahrzeug gehört nicht auf die Straße. ZUDEM viel zu gefährlich für Leute mit normaler Fahrausbildung. Das wäre vergleichbar mit einem Jollen Segler, der auf einen Trimaran mit Foils umsteigt. Schwachsinnig.

….. emissionsfrei…. sollte es heißen.
Ach noch was: wenn 1 Million Bundesbürger umsteigen, heißt es auch kräftig Strom produzieren. Ein Auto hat ca. 300-500kW Bedarf für den Akku. Das heißt wir brauchen ca 400GW. Ein Atomkraftwerk produziert 1,2 GW… also brauchen wir davon wieder 350 Stück.
Man muss den Strombedarf ja vorhalten…. daher sollte die Kapazität immer bereit stehen. Das aus Windkraft zu schaffen ist wohl kaum möglich.
Kann keiner mehr rechnen? Völlig planlos, wohin uns die Regierung lenken will.

Ihre Rechnung ist ja noch nichtmal zuende gedacht: In D gibt es derzeit 40 Millionen Autos mit Verbrennungsmotor! Wenn die alle durch Elektroautos ersetzt werden sollen braucht es zukünftig in jeder Siedlung über 1 tsd. Einwohnern ein eigenes AKW! Wir müssen den Politikern mal die Augen öffnen!

Ihr Vorschlag mit den AKW’s pro 1k Einwohner wird durch jedes Projekt, welches in den letzten Jahren erfolgreich zu Ende geführt wurde, zu 100% wiederlegt. Ich selber habe an insgesamt 4 solchen Projekten in der Schweiz aktiv teilgenommen, dass ich weiss, dass ein Ausbau der Ladeinfrastruktur und eine zweckgebundene und vernünftige Investition in alternative Energieerzeugung ( Sonne, Wind, Wasser und Anderes ) ausreicht, um alle E-Autos mit inteligentem Laden und gemäss den Bedürfnissen der Konsumenten zu bedienen.

In Zukunft werden ausserdem nicht 40 Mill Autos in Deutschland unterwegs sein, sondern vielleicht noch die Hälfte oder noch weniger.
Die Gesellschaft und die Arbeitsplätze werden sich weiter verändern, so dass auch viel mehr Personen den ÖV benützen werden.

Meine Beobachtungen über die letzten 10 Jahre zeigen folgendes: Jeder der heute noch Auto fährt legt täglich eine Durchschnittsdistanz von ca. 50km zurück und mit einer Energieeffizienz von ca. 140Wh/km, hätte er einen taglichen Energiebedarf von 7kWh. Mit einer 11kW Wallbox laden Sie diese Distanz in ca. 40 Minuten in der Nacht zu Hause oder während der Arbeitszeit nach. Keine Wartezeiten. Die meisten Instustriebauten sind heute mit Flachdächern ausgerüstet, die Sie problemlos mit PV Anlagen ausrüsten können. Auch zu Hause ist das sehr oft möglich.

Sehen Sie ich habe so viele Kommunen gesehen, die schon mehrere Jahre Energieautark problemlos und erfolgreich existieren, dass für mich das Ganze nicht mehr eine Frage der Technik ist, die Veränderung muss im Hirn des Menschen stattfinden. Das genau ist der entscheidende Punkt. Essentiell ist mit offenem Blick und Neugierde in die Welt hinaus zu gehen und vor Allem immer wieder Fragen stellen „… mache ich das richtig oder gäbe es nicht einen nachhaltigeren Weg …“. Wenn genügend vernünftige Menschen vermehrt so handeln, werden Sie merken, dass nicht ein Einziges Ihrer AKW’s benötigt werden. Es ist die Einsicht den Status Quo aufzugeben und an sich selber zu arbeiten und ich bin überzeugt, dass jeder Mensch dazu fähig ist.

Optisch finde ich diesen Mustang sehr gelungen. Was bin ich froh, dass dieses E-car endlich mal nicht wie ein Ei aussieht. Ich setze mich nun mal nicht gerne in hässliche Autos. Aber es ist sehr bedauerlich, dass wir es immer nötig haben, PS Monster fahren zu wollen, die absolut nicht mehr zeitgemäß und noch weniger gar nichts mit ressourcenschonendem Antrieb zu tun hat. Schön wäre es, Retroautos wieder zu beleben, wie die leichte „Ente“ von Citroen. Am besten als Cabrio oder in klassischer Ausführung, elegant und mit neuester Technik ausgestattet.

Schade das Sie nicht in etwas Investieren das besser für die Umwelt ist. Vieleicht E-Autos die nicht so schwer sind und so viel Schnickschnack haben. Oder in Solarenergie oder Windenergie, Öffentliche Verkehrsmittel oder einfach das Auto Mal stehen lassen, oder Mal ein Auto so lange fahren bis es ganz kaputt ist damit nicht so viele Autos gebaut werden. Na ja so ist der Kapitalismus halt. Wir werden alle dran ersticken. Der eine früher die anderen später.

Hallo in die Runde

Also für mich ist die Frage eigentlich…. Wie funktioniert ein E Auto denn im Alltag wenn es um Einsatzfahrzeuge geht oder um die die uns unser täglich Brot, Milch, Fleisch etc bringen…… Ich glaube nicht das jemand der Hilfe braucht warten kann weil eine Steckdose nicht frei war…

Also,E-Autos – für mich allgemein fraglich. Keiner weiß wie die Batterin wenn sie nicht mehr ihre Leistung haben wieder aufbereitet werden. Ich wäre dann für Wasserstoff.

Sehr geehrter Herr Benjes,

so viel ich weiss, haben namhafte Batteriehersteller, insbesondere auch Tesla angegeben, dass sie höchsten Wert auf eine möglichst 100%-ige Wiederaufbereitung legen. Das ist ja gerade eine Kernkompetenz von Tesla. Recycling steht für Elon Musk an oberster Stelle in Allem was er tut ( Wiederverwendbarkeit von Raketenteilen und 2nd-Life von Akkus in Energiespeichern etc. ). Ich bin sicher, dass in Europa recht scharfe Richtlinien zur Wiederaufbereitung erlassen werden. Übrigens auch bei Wasserstoff wird es eine Wiederaufbereitung geben, die sich dann aber enorm viel komplexer gestalten wird.

Ich meine, gerade dieses Argument spricht FÜR die BEV’s und gegen Wasserstoff für PKW’s.

Kennen Sie dieses Strategiepapier von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Martin Doppelbauer, welches erst vor 1 Monat erschienen ist ?
http://www.eti.kit.edu/img/content/Strategiepapier%20Elektroautos%20Stand%202019-10%20V1.5.pdf

Na ja, ich finde es ziemlich aufschlussreich. Ansonsten, einfach eine Probefahrt mit einem Elektroauto machen und Leute treffen, die schon mit einem Elektroauto langjährige Erfahrung haben 🙂

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