Ford macht mit Elektroautos Gewinn „ab dem ersten Mustang Mach-E“

Copyright Abbildung(en): Ford

Fords vor wenigen Tagen neu enthülltes Elektroauto Mustang Mach-E wird „ab dem ersten Fahrzeug Gewinne erzielen“, sagte Ford-Chef Jim Hackett in einem Interview mit Bloomberg. Hackett sagte, die Produktionskosten des Autos liegen von Anfang an niedriger als die Einnahmen aus dem Verkauf. Die Fahrzeugsparte müsse allerdings noch die anfänglichen Kosten für Forschung und Entwicklung decken, bevor sie für das Unternehmen endgültig rentabel wird. Dies gilt jedoch auch für jedes andere Fahrzeugmodell.

Hackett meinte, dass seine Ankündigung viele Menschen überraschen dürfte, weil Autohersteller in der Vergangenheit oft sagten, an der Elektromobilität nichts zu verdienen. Tatsächlich erwirtschaftete der Elektroauto-Pionier Tesla sogar beim ersten Roadster, der von 2008 bis 2012 produziert wurde, einen Gewinn. Und finanzierte damit seinen zweiten Wurf, die Oberklasse-Limousine Model S.

Hackett erklärte in dem Interview zudem, dass Ford bis 2030 klimaneutral sein will. Das Unternehmen hat große Pläne, neben den USA auch in China und Europa mehr Elektroautos zu verkaufen. Ford habe ein großes Portfolio an Elektroautos und Hybridautos in Planung.

Ford bietet den Mustang Mach-E mit zwei Batterie-Optionen an, mit Heck- oder Allrad-Antrieb sowie in verschiedenen Leistungsstufen: Die Standard-Batterie hat eine Speicherkapazität von 75 kWh – genug für eine WLTP-Reichweite von bis zu 450 Kilometern. Die optionale Extended Range-Batterie mit 99 kWh ermöglicht eine nochmals höhere Reichweite von bis zu 600 Kilometern.

Inklusive Allrad-Antrieb und der größeren Batterie stellt der Mustang Mach-E voraussichtlich 248 kW (338 PS) und ein maximales Drehmoment von 581 Nm zur Verfügung. Hinzu kommt – voraussichtlich ab Anfang 2021 – eine spezielle Performance-Variante: Der Ford Mustang Mach-E GT kombiniert 342 kW (465 PS) mit zirka 830 Nm und soll in weniger als fünf Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen.

Quelle: Electrek – Ford Mustang Mach E will be immediately profitable, says Ford CEO // Bloomberg – Ford CEO Says Electric Mustang Will Bring Instant Profit

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Elektromobilität, gut es ist an der Zeit sich mit dieser Art der Fortbewegung auseinander zu setzten, allerdings wird dies wie ich meine viel zu schnell übers „Knie gebrochen“ Mitten in grüne Landschaften werden Quadratkilometer Photovoltaikfelder in die Landschaft gestampft obwohl sie, wenn man von Nachhaltigkeit spricht auf die Dächer von Städten und Ortschaften gehören. Arme aber rohstoffreiche Länder werden wieder ausgebeutet wegen Lithium und seltenen Erden und werden mit enormen Umweltschäden zurückgelassen (z.B. Kongo) Ökologie und Nachhaltigkeit sowie eine CO2 neutrale Energiegewinnung sehen für mich ganz anders aus.

Sehr treffend formuliert.
Dazu kommt noch der CO2 Ausstoß der Produktion der Fahrzeuge. Klima neutral ist man hier nie zu 100%!

Man wollte mit dem AFd Diesel alt werden!! Deutschland hat alles verschlafen……..

Die Politik behauptet E Autos sind gut für die Umwelt was nicht stimmt. Jetzt noch nicht in einigen Jahren sicherlich. Das neue E Auto von Peugeot muss 100.000 km fahren bevor er sich rechnet. Denn die Herstellung und der Transport der Batterien muss dazu gerechnet werden zum CO2 Ausstoß. Ausserdem kann man nicht sagen wie lange die Batterien halten wer bezahlt wenn die Akkus hin sind und die Crashtest sind auch nicht so gut wie ich jetzt gesehen habe. Dank des ach so tollen Klimapakets wird ja der Strom teurer obwohl er schon seit Jahren zu teuer ist. Also was kostet das E Auto in Wirklichkeit und wer kann sich die leisten.

Hi !

Wer schreibt, das der neue Peugot 100.000 Kilometer fahren muß, bis er das Co2 der Herstellung wett macht ?
Hört sich nach der berüchtigten „Schwedenstudie“ an, in welcher die schlechtest verfügbaren Daten herangezogen werden.
Diese Studie basiert auf damals schon „falschen“, nicht mehr aktuellen Daten.
In Bezugnahme auf die Berücksichtigung der Energie Aufwendung bei der Akku-Produktion dieser Studie, wurde bei der Erdölförderung komplett
auf die Bezifferung der Umweltschäden durch Verseuchung des Grundwassers durch lecke Piplines, und die Ölförderung verzichtet.
Durch diese Vorgehensweise wird die Faktenlage zu ungunsten des E-Autos manipuliert.
Hier muß erwähnt werden, das die verwendeten Lithium Ionen Akkus noch nicht den Ideal Zustand darstellen, es wird aber noch daran weiterentwickelt.
Neue Berechnungen besagen, das ein Elektroauto unter Berücksichtigung der Akkugröße +/- 45.000 brauchen um Klimaneutral zu sein.

Mfg.

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