Fiat Chrysler investiert in Aufbau einer Struktur privater und öffentlicher Ladestationen

FIAT Chrysler investiert in Ladeinfrastruktur
shutterstock / Lizenzfreie Stockfotonummer: 663936373
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Fiat Chrysler Automobiles (FCA) macht nicht nur durch seine Fusionspläne mit Renault von sich Reden oder mit der Bekanntgabe, dass bald der erste vollelektrische Transporter Fiat Ducato auf die Straße kommen soll, sondern auch durch zwei neue Partnerschaften im Bereich der E-Mobilität. Fiat Chrysler hat vergangene Woche mit Enel-X und ENGIE zwei neue Abkommen zur Elektromobilität geschlossen, mit denen Produktion und Vertrieb von Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen (PHEV) beziehungsweise vollelektrisch angetriebenen Fahrzeugen (BEV) im Rahmen des Businessplans 2018- 2022 unterstützt werden.

Handelspartner von FCA sollen hierdurch unterstützt werden, ihren Privat- und Geschäftskunden innovative Ladetechnologie sowie damit zusammenhängende Servicedienstleistungen anzubieten. Des Weiteren schließt diese Initiative auch Forschung und Erprobung von neuen Technologien ein, mit denen die Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership) von E-Fahrzeugen reduziert werden. Ein Punkt, welcher gerade beim Einsatz von Flotten-Fahrzeugen keine unerhebliche Rolle spielt.

“Diese neuen Partnerschaften bauen auf der Strategie zur E-Mobilität auf, die wir letztes Jahr als Teil unseres Fünf-Jahres-Plans bekanntgegeben haben. Wir bauen gerade eine umfassende Struktur von Partnern, Produkten und Serviceleistungen in einer Vielzahl von Märkten auf, mit denen wir die sich schnell entwickelnden Anforderungen unserer Kunden zu Elektro-Fahrzeugen erfüllen und sogar übertreffen.” – Mike Manley, Chief Executive Officer FCA

Die Partnerschaft mit Enel X erstreckt sich auf Italien, Spanien und Portugal. Mit ENGIE arbeitet FCA in Deutschland, Belgien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, den Niederlanden, Österreich, Polen, Schweden, der Schweiz, der Slowakei, der Tschechischen Republik sowie Ungarn zusammen. Das primäre Ziel beider Partnerschaften ist der Aufbau einer Struktur privater und öffentlicher Ladestationen, mit denen der Absatz zukünftiger E-Fahrzeuge der FCA Marken gefördert wird. Erste Modelle sind Fiat 500 BEV und Jeep Renegade PHEV.

Wallboxes sowie passende Software-Lösungen stehen ebenso im Mittelpunkt der Kooperation. Als auch die Unterstützung der FCA Kunden bei Planung, Konfiguration und Installation der Wallbox durch die Partner, des weiteren übernehmen diese anschließend Betreuung und Wartung für die Dauer des Besitzes von Fahrzeug und Ladestation.

Zusätzlich zum Service rund um private Wallboxes werden Kunden außerdem die Möglichkeit bekommen, öffentliche Ladestationen komfortabel und kosteneffizient zu nutzen. Dazu werden FCA und seine Partner beispielsweise Smartphone-Applikationen entwickeln, die beim Auffinden von öffentlichen Ladestationen helfen und darüber hinaus die Zahlungsabwicklung über die im Fahrzeug integrierte Technologie ermöglichen.

Quelle: Fiat Chrysler – Pressemitteilung vom 14. Juni 2019

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