Fiat-Chrysler (FCA) investiert 4,5 Milliarden Dollar um gesamte zukünftige Jeep-Linie zu elektrifizieren

FCA wird Jeep Modelle nach und nach elektrifizieren

Copyright Abbildung(en): Pan_photo / Shutterstock.com

Mit einer Investition von 4,5 Milliarden Dollar in die Fertigungsstätte in Michigan setzt Fiat Chrysler Automobiles einiges in Bewegung, um die gesamte zukünftige Jeep-Linie zu elektrifizieren. Bekannt wurde dies durch eine Ankündigung des Unternehmens am Dienstag.

Jeep: Zehn PHEV und vier reine E-Fahrzeuge bis 2022

Geplant sind bei Jeep vier rein elektrischen Modellen sowie zehn Plug-In-Hybriden, die bis 2022 auf die Straße kommen sollen. Das wichtigste Modell, der Jeep Wrangler, kommt zunächst als PHEV auf den Markt, gefolgt von einem rein elektrischen Modell in 2022. Gleiches gilt für den Grand Commander. Des Weiteren scheint es wahrscheinlich, dass auch neuer Jeep Grand Cherokee Plug-in-Hybrid auf die Straße kommt, der auf einem völlig neuen Grand Cherokee basiert, dessen Debüt Anfang 2021 geplant ist.

Die Ankündigung von Fiat-Chrysler, dass einige Fabriken modernisiert und Produktionsstandorte für mehrere Modelle neu ausgerichtet werden, baut auf einer weiteren Ankündigung aus dem Juni 2018 auf, welche sich auf die Ergebnisse einer Investorenkonferenz in Italien bezog.

Des Weiteren wird der Renegade ebenfalls einen PHEV-Ableger, als auch eine rein elektrische Variante erhalten. Beim vierten, reinen E-Fahrzeug hält sich Jeep noch bedeckt. Gerüchte lassen allerdings vermuten, dass es sich um eine rein elektrische Variante des Jeep Grand Commander handeln wird. Die anderen Plug-In-Hybride verteilen sich auf die Modelle, welche unterhalb des Renegade positioniert sind, dies wären demnach der Compass, Cherokee oder auch der Grand Wagoneer.

Plant Fiat Chrysler (FCA) eine eigene Batterieproduktion?

Was nicht ausdrücklich angekündigt wurde, ist, wo Fiat-Chrysler (FCA) die Batterien für all diese Plug-in-Hybride beziehen wird, oder wo die Batteriepakete generell gefertigt werden. Wenn man ein wenig mutmaßt, könnte der gewonnene Platz durch den Umbau durchaus ausreichen, dass man selbst die Batterieproduktion angeht, um die neuen Elektro- und Plug-in-Modelle zu unterstützen.

Der Investitionsplan von Fiat Chrysler (FCA) sieht vor, dass man bis 2021 mehr als fünf Milliarden Euro in die Elektrifizierung der eigenen italienischen Werke investieren wird. So wird unter anderem das Werk Mirafiori in Turin auf die Produktion einer elektrischen Kleinwagen-Plattform vorbereitet – diese soll für eine E-Version des Fiat 500 zum Einsatz kommen.

Weitere Investitionen fließen in eine gemeinsame Fahrzeugarchitektur und ein Plug-in-Hybridantriebssystem für die Marken Jeep, Alfa Romeo und Fiat in den Werken Mirafiori und Pomigliano.

Quelle: GreenCarReports – Fiat Chrysler lays groundwork to build electrified Jeep models

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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ja, aber Fiat. der Jeep ist ja wohl das letzte was man elektrifizieren muss…………Moderne Autos müssen niedrig lang und windschlüpfrig sein. CW Wert. Schwer genug werden sie immer noch durch die Batterie. Schaut euch mal TESLA an.

Und vom Staat von den 60 Mio Beihilfe profitieren. Selbst aber kein EV haben und bei Tesla um Hilfe bitten damit sie
Tesla Autos als Ausrede angeben können um beim Umweltbonus auch noch die hohle Hand machen können.

Kein Wunder , dass die in der Wirtschaftskrise sind.

Ja…lieber Strauss…es gibt tatsächlich Menschen, welche den Jeep beruflich benötigen…wie z.B. Jäger….man nennt das Jagdausübung….
Da wäre ein E Jeep genial.
Waidmanns Heil

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