FDP zweifelt an Nachhaltigkeit von Elektroautos

FDP zweifelt an E-Mobilität

Copyright Abbildung(en): shutterstock / Lizenzfreie Stockfotonummer: 569104183

Die FDP hegt einem Medienbericht zufolge große Zweifel an den Klimaschutzeffekten von Elektroautos und sieht das Thema somit anders als die Bundesregierung, wonach die Elektromobilität einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Klimabilanz im Verkehrssektor leisten kann – sowie anders als etliche überzeugte Elektroautofahrerinnen und -fahrer.

Die Bundesregierung rechnet sich die E-Mobilität schön“, zitiert das Handelsblatt Oliver Luksic, den verkehrspolitischen Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion. Er kritisiert, dass die Bundesregierung in Berechnungen der Klimabilanz von Elektroautos davon ausgeht, dass das Auto zwölf Jahre lang genutzt wird. Luksic allerdings meint, da Autohersteller maximal acht Jahre Garantie auf die Batterie geben, entsprechend von einer geringeren Nutzungsdauer ausgegangen werden soll. „Da die Herstellung der Batterie äußerst CO2-intensiv ist, steht und fällt damit die Ökobilanz“, sagte der Politiker dem Handelsblatt.

Luksic findet, die Bundesregierung sollte „endlich wirklich technologieoffene Politik betreiben, synthetische Kraftstoffe und die Brennstoffzelle sollten eine Chance bekommen“. Wobei anzumerken ist, dass die Produktion von synthetischen Kraftstoffen sowie Wasserstoff für Brennstoffzellenautos um einiges energieintensiver ist, als den Strom direkt in einem Elektroauto für den Vortrieb einzusetzen.

Was Luksic leider auch vergisst: Viele Batteriehersteller nutzen für die Produktion der Zellen Ökostrom, womit die CO2-Bilanz in diesem Bereich um einiges besser sein dürfte, als der FDP-Politiker vorgibt. Und auch die Produktion der Fahrzeuge selbst wird immer klimafreundlicher. Porsche etwa stellt seinen Taycan klimaneutral her, und auch die Elektroauto-Vorzeigefabrik von Volkswagen in Zwickau wird CO2-neutral betrieben.

Die Behauptung, dass Elektroautos keine bessere Klimabilanz aufweisen als Verbrenner, hält sich trotz etlicher Studien, die das Gegenteil beweisen, sehr hartnäckig. Wir empfehlen aktuell die Studie von Volkswagen, welche die Klimabilanz von Golf-Modellen vergleicht sowie die Berechnungen den Heidelberger IFEU-Instituts.

Quelle: Handelsblatt – FDP wirft Bundesregierung vor, sich E-Autos schönzurechnen

Newsletter abonnieren

Montag, Mittwoch und Freitag die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.

Dir gefällt dieser Beitrag? Teilen auf

Diese News könnten dich auch interessieren:

28 Antworten

  1. Die Garantie ist also der ausschlaggebende Punkt, dann müssen also die Fahrzeuge rund um die Batterie nach 2 Jahren getauscht werden? Und warum fahren die Verbrenner überhaupt noch nach Ablauf der Garantie? Eine wirklich stichhaltige Argumentation, ich werde wohl ab jetzt FDP wählen. 😉

    1. Allerdings sollte man berücksichtigen wie Umwelt schädlich allein die Gewinnung der benötigten Materialien ist und wie viel Umwelt dadurch zerstört wird, darüber spricht niemand und das ist echt das letzte.

      1. Wieviel Umwelt wird eigentlich durch die Gewinnung von fossilen Rohstoffen geschädigt ? Stichworte wie Ölsande/Kanada, Deepwater Horizon, Nigerdelta, Tundra/Russland fallen mir da auf Anhieb ein.

          1. das E-Auto ist 1000x besser, man hat sich an die Umwelzerstörung durch Öl viele zu viel gewöhnt von den ganzen Toten durch die Kriege wollen wir mal gar nicht reden. Ach ist eigentlich bekannt das es am Bolivianischen Salzsee eine 3 Monatige Regenzeit gibt? wird nirgendwo erwähnt … Die Öl Industrie hat gegen das E-Auto eine Hervorragende Propaganda geführt …

      2. Es spricht ja auch niemand darüber, und das ist das Allerletzte, wie umweltschädlich die Gewinnung, die Verarbeitung und erst recht die Verbrennung von Rohöl bzw. dessen Derivaten ist.
        Übrigens: Batterien lassen sich recyclen, und was ist mit der schwarzen Brühe?

      3. Sehr geehrte Tinka,

        Ich fahre seit 8 Jahren rein elektrisch und bin sehr aktiv im Swiss Tesla Owners Club und oft an öffentlichen Veranstaltungen an denen interessierte meistens mehr kritische Fragen an uns stellen also solche der flauschigen Art. Darunter auch immer wieder die Umweltproblematik. Da wir uns bei Tesla vor Ort um die Nachhaltigkeit informieren, können wir grösst mögliche Nachhaltigkeit bei Tesla in allen Bereichen nur bestätigen.

        Sie haben natürlich recht, dass beim Abbau zum jetzigen Zeitpunkt nicht Alles zum Besten steht. Dazu habe ich aber bis anhin noch niemanden gehört, der einen anderen Standpunkt eingenommen hätte.

        Zu VW kann ich nichts konkretes sagen. Klar gilt immer, sich möglichst vor Ort und nahe am Geschehen informieren.

        Wissen Sie, das eigenartige ist schon, dass wir seit über 50 Jahren nach Matterialien für Batterien schürfen. Kein Aufschrei bis dahin. Auf Englisch nennt man das “hypocrisy”. Und genau das geschieht aktuell aus Frust, da wir mittlerweilen nicht mehr nur so ein ganz verschwindend kleines Grüppchen sind sondern sich die Elektromobilität je länger je mehr etabliert. Wir beginnen Forderungen zu stellen. Das ist gefährlich für die Politik, für die weltweit etablierten Autohersteller und ganz besonder auch für gewisse Ifo Grössen. Das stört gewaltig den Status Quo und das ist böse und irritiert in höchstem Masse.

        Es ist berechtigt von der FDP alternative Antriebssysteme zu thematisieren und auch zu diskutieren. Aber wir sollten uns auf den HEUTE auf den Weg machen und “bold moves” ins Auge fassen. Heute und nicht erst Morgen, mit Wirtschaft und Bevölkerung. Nicht auf Politik warten, sondern Handeln!

      4. Korrekt.
        Und nur weil die Förderung von Erdöl umweltschädlich ist, ist das ja noch lange kein Gegenargument zur Umweltschädigung für die Herstellung von Akkumulatoren.
        Und zu 100% recyclebar sind die auch nicht.
        Das E-Auto ist und kann nur EINE Alternative sein. Aber es ist nicht DIE Lösung.

        1. Fragen stellen, und konstruktive Kritik äussern ist sehr wichtig, tue ich oft.
          Wie viele Andere scheinen Sie, dieses Bild entsteht zumindest aus dem Kommentaren, scheinen Sie aber kein Mann der tat zu sein.
          Sie können noch 10 Jahre und mehr nach DER Lösung suchen und den Status Quo beibehalten. Und dann hoffen, dass DIE Lösung dann auch für Alle und Jeden zu 100% passt. Falls nicht, kann man dann beliebig nochmals 10 oder 20 Jahre anhängen und mit nochmals ein paar 100 Mia Euro wieder nach DER 100% Lösung suchen.
          Bis zu diesem Zeitpunkt werde ich und viele Millionen BEV Fahrer mit etlichen neuen Generationen von Akkus bis hin zu Festkörper Akkus eine Vorleistung erbracht haben, dass Ihre Kinder und die Kindeskinder eine Welt vorfinden, die trotzdem noch lebenswert ist.

          Es betrübt mich zwar sehr, aber falls es BMW, Mercedes, Opel, Audi und Porsche dann halt in 10 Jahren immer noch nicht geschaft haben sollten von Top Down rein elektrische zu denken und handeln, dann bleibt mir nichts anderes übrig als weiterhin die Vision von Elon Musk zu unterstützen und mich auf Tesla zu konzentrieren. Ich weiss viele hier wünschen genau aus diesem Grund Tesla und der Vision den Tod. Das hat Bob Lutz einmal mit dem Chevy Volt und Bolt versucht.

          Daneben, positiv gemeint, möchte ich auch noch erwähnen, dass mittlerweile Hyundai mit dem Kona grosse Vortschritte gemacht hat. Dass Volvo mit Polster2 und Polster3 recht optimistische Angebote machen und dass, vielleicht um die Deutsche Ehre doch noch zu retten, VW ein klares Committment abgegeben hat, dass ein BEV Volkswagen, und zwar für eine Breite Bevölkerungsschicht, erscheinen wird. Hervorragende Registrationen zeigen in die richtige Richtung und das ist ein Leuchtturm am Himmel, “a shining city on a hill”. Vielleicht braucht es manchmal ein reingendes Gewitter ( Dieselskandal ), dass von Grund auf neu gedacht wird. A “bold move” von VW, kompliment.
          Andere Chinesische Startups lassen hoffen.

          Noch etwas, Sie können weiter noch jahrzehnte lang lamentieren oder Sie können Teil einer positiv denkenden Gemeinde sein, die Pioniergeist vermittelt und so 3 unverbriefliche Rechte des Menschen “… .life, liberty and the pursuit of happieness …” verkörpern.

          Sie können weiterhin Kohle abbauen oder Sie können, mit Sonnen-, Wind-, Thermo-, Fluss-, Bioenergien konkret unterstützen und JETZT und HEUTE bauen,oder auf die Politik warten. und auf Denkweisen von Autoherstellern aus dem 20 Jahrhundert zurückgreifen.

          Der Schnellzug mit Tesla als Lokomotive wird dann halt dann halt schon weiter in Kalifornien sein, während dem Sie immer noch in Pensilvania versuchen auf den Treck auf zu springen, der sich im Kreise dreht. So wie damals bei der Erkundung des Westens in Nordamerika.

          Jeder von uns macht seine Entscheidung und das ist völlig legitim. Zum Abschluss noch ein Zitat von einem klugen Mann: “Wer zu spät kommt den bestraft das Leben”. Wir wissen Alle wie das ausgegangen ist.

    2. Genau das ist die schlaue Rechnung.

      In meinen Augen totaler Bullshit. Wenn die Hersteller endlich mal modulare Unterbauten entwerfen würden die der Kunde dann mit Wunschaufbau (Benz, Audi, VW, whatever) kaufen kann – wo ist das Problem? Die Haltbarkeit des Unterbaus sollte auch nahezu unbegrenzt sein, wie früher die ferngesteuerten Autos.

      Ich habe immernoch ein RC-Car aus meiner Kindheit von 1986 im Keller… Der Aufbau hat schon etliche Macken und ich habe keine Ahnung wie viele zehntausende Ladungen ich mit dem Ding rumgefahren bin. Aber wenn ich heute 4xA- Akkus reinmach, fährt der immernoch! Wo ist das Problem das auf “große Autos” zu skalieren?

  2. Du kannst Verbrenner nicht mit Batterien vergleichen. Eine Batterie altert, die Leistung sinkt…. statt 300 km kommt man nur noch 200 km weit.
    Ein Elektro Auto wird nur interessant wenn man ohne Probleme gut 500 km weit kommt, im Sommer wie im Winter .. und nicht zwischendurch 2 bis 3 Std nachladen muss. Und das zu einem vernünftigen Preis.

    1. Prima, das Auto gibt es ja bereits!
      Ladezeit 25-30 Minuten und ohne Probleme 500 km!
      Bei 78 kW/h Akku und 15 kW/h pro 100 km = 520 km Reichweite
      Dann müssen jetzt nur noch eigene Zweifel ausgeräumt werden.

    2. Ach und ein Verbrennungsmotor verschleißt nicht im Betrieb? Wieso dann die aufwndige Wartung? Wieso ständige Öl wechseln? Wieso verrecken Turbolader, AGR-Ventile, Kupplungen usw?

    3. Naja, die derzeitigen Batterien funktionieren schon nicht schlecht. Es gibt schon eine Reihe Teslas mit einem sehr hohen sechsstelligen Kilometerstand. (Verwechseln sie das nicht mit den kurzlebigen Akkus in Smartphones, Laptops et etc.)

      Die Batterietechnologie hat 2 riesige Vorteile.
      1) Die Technologie steht noch am Anfang und es sind noch sehr grosse Entwicklungssprünge zu erwarten.
      2) Nach einem Second Life, können die Batterien wieder fast vollständig recycled werden. Ein nachhaltiger Kreislauf ist möglich.

  3. Klimaneutrale Herstellung. So ein Schmarrn. An jeder Schraube, jedem Notizzettel ist co2 dabei. Die Mitarbeit kommen nur die wenigsten zu Fuß zur Arbeit. Und selbst die Schuhe sind selten komplett co2 bei neutral. Aber man kann sich alles schön reden und gut Rechnen.

  4. Wenn sich die FDP doch nur an die Mahnung ihres Parteichefs halten würde und diese Frage den Profis überließe. Um Missverständnissen vorzubeugen: Profis sind in meinen Augen Ingenieure und Wissenschaftler, die in diesem technischen Bereich arbeiten und im Gegensatz zu vielen Politikern schon sehr viel in puncto Nachhaltigkeit und Zukunftsentwicklung zustande gebracht haben. Die Regierung ist gut beraten, auch weiterhin mit solchen Leuten zu kooperieren, anstatt auf unqualifizierte Einschätzungen und Kommentare zu setzen.

  5. Klimaschutz durch Teslarfahrer ? die verbrauchen über 20 Kw auf hundert Km ! ein Leaf zB. bei sehr ruhiger Fahrweise um 13 Kw nur laden tut man Stundenlang auch an 22Kw Säulen ,weil der nur 6,6 Kw Landesleistung hat,da kommt Freude auf 14 Tage in einem Jahr nur gewartet das man Lädt ,toll und dann fährt man auch noch etliche km Umwege zur Säule so 2000 im Jahr um dann vielleicht festzustellen das da besetzt ist , Und noch vielen anderen Unannehmlichkeiten u.a. kaputte Stecker/Verbindungsprobleme , hinter LKW fahren um zu Kw zu sparen , 30 bis 35 Prozent Verluste durch Wetter, Bergauffahrt,Autobahn am besten nur mit Tempomat fahren auch bei Stadtverkehr ,da Fusspedal mehr verbraucht alles ausprobiert !,Heizung macht man auch wenig an nochmal Verluste , nicht funktionierende Säulen, bin mehrmals abgeklemmt worden ,lange Wartezeiten, 22000 Km Katastrophe ein Jahr , und ständig Km zählen wie weit er kommt. Und zum Schluss, man ist ein Hindernis man muss aufpassen das einen hinten keiner rein fährt und ist ständig durch Infos abgelenkt! er fährt und lenkt ja alleine TOLL, und jede Fahrt über 100km planen mit laden macht auch keinen Spaß. Positiv ist eigentlich nur, das man passiver fährt und noch einiges mehr!!. Verkauf ! Tausende Euro Extras wie Klima die man nicht nutzt weil man ja Kw sparen muss um weiter zu kommen .Und da kommen wir nochmal zum Klimaschutz : Also versprochene Km werden nicht eingehalten und sind der Co2 Berechnung ( Verluste ,Umwege, Zeit )zu berücksichtigen denke ich.

  6. Wenn das der Standpunkt der FDP ist, dann weiß ich ja wen ich nicht wähle. Selbst wenn die Batterie nach 8 Jahren defekt wäre, hätte sie danach ein Zweitleben als Speicher. Es gehen niemals alle Zellen auf einmal kaputt.

    Und ich behaupte sogar, dass sich die durchschnittliche Haltedauer eines E-Autos gegenüber dem Verbrenner verlängern wird. Insbesondere für Modelle ab 2021, wenn quasi alle mindestens 300 km Reichweite besitzen. Schließlich fallen viele Ausfallgründe wie defekte Abgasanlagen, defekte Getriebe, neue Umweltzonen, steigende Steuern bei alten Abgasklassen, Ölverlust, usw weg. Sogar die Bremsen werden wegen der geringen Abnutzung immer weniger zum Thema. Und viel bleibt dann nicht mehr was zu einem wirtschaftlichen Totalschaden führen kann.

  7. Eine sehr schöne Lobhudelei.
    Klar, man kann sich alles schön reden. Mit Studien von A die Studien von Z widerlegen.
    Das große Ganze sollte man aber auch nicht aus den Augen verlieren: Wenn von heute auf morgen (so gesehen wollen es ja Industrie und Politik jetzt) nur noch E-Autos fahren, woher kommt die Energie dafür?
    Windparks? Solaranlagen? Hydrokraftwerke?
    Die Versorgung ist doch garnicht gewährleistet und wird es auch noch lange nicht sein. Da muss man sich nur den deutschen Strommix ansehen.

    Übrigens: dass Autos CO2 neutral hergestellt werden ist noch lange nicht so weit. Das ist eine bilanzierte Schönrechnung.

  8. die Brennstoffzelle ist für eine preiswerte Massen-Anwendung noch nicht verfügbar; synthetische Kraftstoffe lassen sich noch nicht effektiv ökologisch nachhaltig herstellen; reine Batterie-Elektrofahrzeuge haben eine sehr begrenzte Reichweite oder sind mit großer Batterie sehr schwer…
    In allen Varianten steckt noch viel Potential für Verbesserungen und bei entsprechender Förderung regenerativer Energien und deren besserer Verfügbarkeit wird die klimafreundliche Produktion von Wasserstoff und synthetischen Kraftstoffen immer besser.
    Vor diesem Hintergrund ist eine technologie-offene Politik wichtig!

    Ich habe noch keinen Lithium-Akku erlebt, der acht Jahre oder länger verwendbar war. Weder bei Notebooks noch Handys; von Formel 1 als Nutzer modernster Technologien gar nicht zu reden. Mir fehlt der Glaube, dass es z.B. bei einem Tesla (mit Standard-Lithium-Zellen) anders werden wird.
    Ich wähle bestimmt nicht FDP, aber in diesen Punkten gebe ich dem Herren recht!

    Bei PKW mit mehr als 2 Tonnen Gewicht (durch eine großen Akku) wird die benötigte ökologische Nachhaltigkeit auch aus anderen Gründen stark eingeschränkt: Durch das hohe Gewicht erfolgt ein wesentlich erhöhter Verschleiß der Reifen –> höhere Kosten für den Betreiber und höherer Gummiabrieb in der Umwelt und ein erhöhter Verschleiß der Straßen –> Kosten für alle!
    Daher sollten derartige Fahrzeuge nicht noch steuerlich gefördert werden. (Der Staat könnte das Geld dann lieber z.B. in ökologisch nachhaltige Forschung investieren.)

    1. Die technologieoffene Politik wird dazu führen, dass 2030 immer noch überwiegend Verbrenner verkauft werden. Die wenigen Wasserstoffautos werden ihren Wasserstoff aus Erdgas oder mit Kohlestrom erzeugt beziehen.
      Aber die FDP kann natürlich mit dem Klimawandel verhandeln, damit dieser zehn Jahre Pause macht.

  9. Wasserstoff und eFuels wären für viele Konzerne ein Riesengeschäft und auch die traditionellen Autohersteller wären wegen der komplexen Technik weiter unter sich.
    Die FDP vertritt diese Konzerne. Der Druck wird noch viel größer werden.

  10. Und was ist mit der Rohstoff Gewinnung für die Batterien wo Tonnen an Chemikalien in die Umwelt abgegeben werden und Lebensraum zerstören. Wie redet ihr euch das Schon

  11. Kurz und klein: Die BEV-Hasser würden , wenn das ginge, alle eierlegenden Wollmilchsäue keulen mit der Begründung, die emittieren irgendwann auch ihre Blähungen.

  12. Wie kann ein rational denkender Mensch darauf kommen, dass ein Elektroauto “nachhaltig” ist. Da hat jemand wohl eine mir unbekannt psychodelische, phantastische Substanz reingepfiffen! Elekroautos sind umweltschädlich!, jedoch das kleinste Übel das wir zurzeit im Individualverkehr (voausgesetzt, es ist kein eSuff-Auto!) in Anwendung bringen können. Gut, es ist halt die FDP – wobei man muss sagen es könnte jede Partei sein-, das sagt alles.

    1. “…wie kann ein rational denkender Mensch…”

      FDP?

      Was ist das noch Mal?

      Oliver Luksic?

      Wer ist das noch Mal?

      Durch einen Zufall wurde ich Zeuge des Beginnes der Jahreshauptversammlung der FDP Saarland 2017 in Bexbach.
      Der Veranstaltungsort war ein Nebensaal eines Fussballvereins-Clubheimes in einer Kleinstadt, das im günstigsten Falle 110 Personen fasst. Der Saal war nicht mal zur Hälfte gefüllt – geschätzte 50 waren anwesend. Wohl gemerkt bei der Jahreshauptversammlung des Landesverbandes Saarland!

      Wer soviel “Meinung” repräsentiert und soviel Kompetenz hinter sich versammeln kann, hat mit Sicherheit eine riesige Kompetenz in Wirtschaft, Technologie und Umweltschutz.

      Ach ja. Beruf: Jurist.

      Bestens geschult in
      -Wie kann ich die Grundrechte der Menschen in Deutschland möglichst effektiv begrenzen, damit die Wirtschaft weiter wächst und das Vermögen der Vermögenden sich ebenso rasch vermehrt?

      Bekämpft
      -die Vermögenssteuer, Erbschaftssteuer, Gewerbeertragssteuer, Maschinensteuer, Kapitaltransaktionssteuer
      -bekämpft die Klimaaktivisten, belegt sie mit Bussgelder wegen Schulschwänzen, verhaftet die Eltern wegen andauernder Unterstützung der schwänzenden Kinder
      -schützt die Industrie, vor allem die Energie-Konzerne, Verbrenner-Autohersteller, Braunkohle und Chemie-Unternehmen vor den Klimaschutzbeschlüssen der WHO und der UN

      Hobbys: Klima-Wandel-Leugnung, Automobil-Verbrenner-Industrie-Unterstützung, Arbeitgeber-Lobbyismus, Mietpreis-Bremsen-Bremsen,

      Wie kommt der mit seinen Kommentaren eigentlich hier in dieses Forum???

      Ah ja! Wegen Handelsblatt! Das ist natürlich die Superquelle für Elektro-Mobilitäts-Förderer! Und wie sind die ausgerechnet auf Luksic gekommen? War Lindner gerade auf ner Gegendemo bei FFF?

      Vielen Dank Sebastian! Für diesen wirklich wichtigen Beitrag! Den hätten wir sonst alle vermisst!

      Demnächst schreibt hier auch noch Trump seine Tweets.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).