FDP zweifelt an E-Mobilität

FDP zweifelt an Nachhaltigkeit von Elektroautos

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Die FDP hegt einem Medienbericht zufolge große Zweifel an den Klimaschutzeffekten von Elektroautos und sieht das Thema somit anders als die Bundesregierung, wonach die Elektromobilität einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Klimabilanz im Verkehrssektor leisten kann – sowie anders als etliche überzeugte Elektroautofahrerinnen und -fahrer.

Die Bundesregierung rechnet sich die E-Mobilität schön“, zitiert das Handelsblatt Oliver Luksic, den verkehrspolitischen Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion. Er kritisiert, dass die Bundesregierung in Berechnungen der Klimabilanz von Elektroautos davon ausgeht, dass das Auto zwölf Jahre lang genutzt wird. Luksic allerdings meint, da Autohersteller maximal acht Jahre Garantie auf die Batterie geben, entsprechend von einer geringeren Nutzungsdauer ausgegangen werden soll. „Da die Herstellung der Batterie äußerst CO2-intensiv ist, steht und fällt damit die Ökobilanz“, sagte der Politiker dem Handelsblatt.

Luksic findet, die Bundesregierung sollte „endlich wirklich technologieoffene Politik betreiben, synthetische Kraftstoffe und die Brennstoffzelle sollten eine Chance bekommen“. Wobei anzumerken ist, dass die Produktion von synthetischen Kraftstoffen sowie Wasserstoff für Brennstoffzellenautos um einiges energieintensiver ist, als den Strom direkt in einem Elektroauto für den Vortrieb einzusetzen.

Was Luksic leider auch vergisst: Viele Batteriehersteller nutzen für die Produktion der Zellen Ökostrom, womit die CO2-Bilanz in diesem Bereich um einiges besser sein dürfte, als der FDP-Politiker vorgibt. Und auch die Produktion der Fahrzeuge selbst wird immer klimafreundlicher. Porsche etwa stellt seinen Taycan klimaneutral her, und auch die Elektroauto-Vorzeigefabrik von Volkswagen in Zwickau wird CO2-neutral betrieben.

Die Behauptung, dass Elektroautos keine bessere Klimabilanz aufweisen als Verbrenner, hält sich trotz etlicher Studien, die das Gegenteil beweisen, sehr hartnäckig. Wir empfehlen aktuell die Studie von Volkswagen, welche die Klimabilanz von Golf-Modellen vergleicht sowie die Berechnungen den Heidelberger IFEU-Instituts.

Quelle: Handelsblatt – FDP wirft Bundesregierung vor, sich E-Autos schönzurechnen

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Die Garantie ist also der ausschlaggebende Punkt, dann müssen also die Fahrzeuge rund um die Batterie nach 2 Jahren getauscht werden? Und warum fahren die Verbrenner überhaupt noch nach Ablauf der Garantie? Eine wirklich stichhaltige Argumentation, ich werde wohl ab jetzt FDP wählen. ;)

Du kannst Verbrenner nicht mit Batterien vergleichen. Eine Batterie altert, die Leistung sinkt…. statt 300 km kommt man nur noch 200 km weit.
Ein Elektro Auto wird nur interessant wenn man ohne Probleme gut 500 km weit kommt, im Sommer wie im Winter .. und nicht zwischendurch 2 bis 3 Std nachladen muss. Und das zu einem vernünftigen Preis.

Klimaneutrale Herstellung. So ein Schmarrn. An jeder Schraube, jedem Notizzettel ist co2 dabei. Die Mitarbeit kommen nur die wenigsten zu Fuß zur Arbeit. Und selbst die Schuhe sind selten komplett co2 bei neutral. Aber man kann sich alles schön reden und gut Rechnen.

Wenn sich die FDP doch nur an die Mahnung ihres Parteichefs halten würde und diese Frage den Profis überließe. Um Missverständnissen vorzubeugen: Profis sind in meinen Augen Ingenieure und Wissenschaftler, die in diesem technischen Bereich arbeiten und im Gegensatz zu vielen Politikern schon sehr viel in puncto Nachhaltigkeit und Zukunftsentwicklung zustande gebracht haben. Die Regierung ist gut beraten, auch weiterhin mit solchen Leuten zu kooperieren, anstatt auf unqualifizierte Einschätzungen und Kommentare zu setzen.

Und ich zweifelte stark am Wissensstand der FDP. Eine genauso wage Behauptung wie die der FDP selbst.
Die FDP sollte sich schämen…

Klimaschutz durch Teslarfahrer ? die verbrauchen über 20 Kw auf hundert Km ! ein Leaf zB. bei sehr ruhiger Fahrweise um 13 Kw nur laden tut man Stundenlang auch an 22Kw Säulen ,weil der nur 6,6 Kw Landesleistung hat,da kommt Freude auf 14 Tage in einem Jahr nur gewartet das man Lädt ,toll und dann fährt man auch noch etliche km Umwege zur Säule so 2000 im Jahr um dann vielleicht festzustellen das da besetzt ist , Und noch vielen anderen Unannehmlichkeiten u.a. kaputte Stecker/Verbindungsprobleme , hinter LKW fahren um zu Kw zu sparen , 30 bis 35 Prozent Verluste durch Wetter, Bergauffahrt,Autobahn am besten nur mit Tempomat fahren auch bei Stadtverkehr ,da Fusspedal mehr verbraucht alles ausprobiert !,Heizung macht man auch wenig an nochmal Verluste , nicht funktionierende Säulen, bin mehrmals abgeklemmt worden ,lange Wartezeiten, 22000 Km Katastrophe ein Jahr , und ständig Km zählen wie weit er kommt. Und zum Schluss, man ist ein Hindernis man muss aufpassen das einen hinten keiner rein fährt und ist ständig durch Infos abgelenkt! er fährt und lenkt ja alleine TOLL, und jede Fahrt über 100km planen mit laden macht auch keinen Spaß. Positiv ist eigentlich nur, das man passiver fährt und noch einiges mehr!!. Verkauf ! Tausende Euro Extras wie Klima die man nicht nutzt weil man ja Kw sparen muss um weiter zu kommen .Und da kommen wir nochmal zum Klimaschutz : Also versprochene Km werden nicht eingehalten und sind der Co2 Berechnung ( Verluste ,Umwege, Zeit )zu berücksichtigen denke ich.

Wenn das der Standpunkt der FDP ist, dann weiß ich ja wen ich nicht wähle. Selbst wenn die Batterie nach 8 Jahren defekt wäre, hätte sie danach ein Zweitleben als Speicher. Es gehen niemals alle Zellen auf einmal kaputt.

Und ich behaupte sogar, dass sich die durchschnittliche Haltedauer eines E-Autos gegenüber dem Verbrenner verlängern wird. Insbesondere für Modelle ab 2021, wenn quasi alle mindestens 300 km Reichweite besitzen. Schließlich fallen viele Ausfallgründe wie defekte Abgasanlagen, defekte Getriebe, neue Umweltzonen, steigende Steuern bei alten Abgasklassen, Ölverlust, usw weg. Sogar die Bremsen werden wegen der geringen Abnutzung immer weniger zum Thema. Und viel bleibt dann nicht mehr was zu einem wirtschaftlichen Totalschaden führen kann.

Eine sehr schöne Lobhudelei.
Klar, man kann sich alles schön reden. Mit Studien von A die Studien von Z widerlegen.
Das große Ganze sollte man aber auch nicht aus den Augen verlieren: Wenn von heute auf morgen (so gesehen wollen es ja Industrie und Politik jetzt) nur noch E-Autos fahren, woher kommt die Energie dafür?
Windparks? Solaranlagen? Hydrokraftwerke?
Die Versorgung ist doch garnicht gewährleistet und wird es auch noch lange nicht sein. Da muss man sich nur den deutschen Strommix ansehen.

Übrigens: dass Autos CO2 neutral hergestellt werden ist noch lange nicht so weit. Das ist eine bilanzierte Schönrechnung.

die Brennstoffzelle ist für eine preiswerte Massen-Anwendung noch nicht verfügbar; synthetische Kraftstoffe lassen sich noch nicht effektiv ökologisch nachhaltig herstellen; reine Batterie-Elektrofahrzeuge haben eine sehr begrenzte Reichweite oder sind mit großer Batterie sehr schwer…
In allen Varianten steckt noch viel Potential für Verbesserungen und bei entsprechender Förderung regenerativer Energien und deren besserer Verfügbarkeit wird die klimafreundliche Produktion von Wasserstoff und synthetischen Kraftstoffen immer besser.
Vor diesem Hintergrund ist eine technologie-offene Politik wichtig!

Ich habe noch keinen Lithium-Akku erlebt, der acht Jahre oder länger verwendbar war. Weder bei Notebooks noch Handys; von Formel 1 als Nutzer modernster Technologien gar nicht zu reden. Mir fehlt der Glaube, dass es z.B. bei einem Tesla (mit Standard-Lithium-Zellen) anders werden wird.
Ich wähle bestimmt nicht FDP, aber in diesen Punkten gebe ich dem Herren recht!

Bei PKW mit mehr als 2 Tonnen Gewicht (durch eine großen Akku) wird die benötigte ökologische Nachhaltigkeit auch aus anderen Gründen stark eingeschränkt: Durch das hohe Gewicht erfolgt ein wesentlich erhöhter Verschleiß der Reifen –> höhere Kosten für den Betreiber und höherer Gummiabrieb in der Umwelt und ein erhöhter Verschleiß der Straßen –> Kosten für alle!
Daher sollten derartige Fahrzeuge nicht noch steuerlich gefördert werden. (Der Staat könnte das Geld dann lieber z.B. in ökologisch nachhaltige Forschung investieren.)

Wasserstoff und eFuels wären für viele Konzerne ein Riesengeschäft und auch die traditionellen Autohersteller wären wegen der komplexen Technik weiter unter sich.
Die FDP vertritt diese Konzerne. Der Druck wird noch viel größer werden.

Und was ist mit der Rohstoff Gewinnung für die Batterien wo Tonnen an Chemikalien in die Umwelt abgegeben werden und Lebensraum zerstören. Wie redet ihr euch das Schon

Kurz und klein: Die BEV-Hasser würden , wenn das ginge, alle eierlegenden Wollmilchsäue keulen mit der Begründung, die emittieren irgendwann auch ihre Blähungen.

Wie kann ein rational denkender Mensch darauf kommen, dass ein Elektroauto „nachhaltig“ ist. Da hat jemand wohl eine mir unbekannt psychodelische, phantastische Substanz reingepfiffen! Elekroautos sind umweltschädlich!, jedoch das kleinste Übel das wir zurzeit im Individualverkehr (voausgesetzt, es ist kein eSuff-Auto!) in Anwendung bringen können. Gut, es ist halt die FDP – wobei man muss sagen es könnte jede Partei sein-, das sagt alles.

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