Luxus pur: Faraday Future stellt Interieur des E-SUV FF 91 vor

Copyright Abbildung(en): Faraday Future

Das Elektroauto-Start-up Faraday Future (FF) hat Details zu seinem Luxusfahrzeug FF 91 bekannt gegeben, darunter das Konzept für das Interieur, das einige interessante KI-, Internet-, Luxus- und Komfortfunktionen bereithält. Aufbauend auf der Variablen Plattform Architektur (VPA) des Unternehmens soll das als Luxus-SUV konzipierte Elektroauto FF 91 eine mutige neue Art der Elektromobilität darstellen: Es kombiniere Supersportwagen-Performance, präzises Handling, den Komfort eines ultra-luxuriösen Pkw mit einer einzigartigen Bandbreite intelligenter Internet-Funktionen, so FF in einer aktuellen Mitteilung.

Smartphones wurden bereits vor mehr als zehn Jahren eingeführt. Sie haben das digitale Leben aller Menschen verändert. Smart TV wurde erstmals 2013 eingeführt und hat die Art und Weise verändert, wie wir zu Hause auf digitale Inhalte zugreifen. Faraday Future sieht es als seine Mission an, nun auch das Konzept des digitalen Lebens zu ändern, wenn wir in unseren Fahrzeugen unterwegs sind. Der FF 91 soll schon bald den „dritten Internet-Lebensraum“ darstellen. Damit meint das Start-up die Verbindung zwischen dem eigenen Zuhause und dem Ziel.

„Wir leben heute in einem zunehmend geschäftigen Lebensstil und fordern, dass wir jederzeit und überall kontinuierlich mit dem Internet verbunden sein können. Da viele von uns jeden Tag zwischen Haus und Zielort unterwegs sind, bietet das Auto zwar ein sicheres und komfortables Transportmittel. Allerdings wird die Transitzeit oft als ‚Downtime‘ bezeichnet. FF ist dabei, das zu ändern. Unser Ziel ist es, Ihre tägliche Fahrt zu einem Höhepunkt Ihres Tages zu machen — durch ein reichhaltiges digitales Erlebnis wollen wir Ihnen mehr Zeit in Ihrem Tag verschaffen.“ Carsten Breitfeld, CEO von Faraday Future

Unterwegs in einem FF 91 sollen sich die Insassen ausgeruhter und energiegeladener fühlen, auch wenn sie stundenlang im Verkehr oder in Staus festsitzen. Dafür bieten zum Beispiel die Rücksitze einen komfortablen Liegewinkel und bringen die Fahrgäste in eine biomechanisch und ergonomisch optimale Position. Die Sitze im Fond verfügen dafür über etliche Verstellmöglichkeiten, Unterstützung für Unterschenkel, Lendenwirbelsäule und den oberen Rücken sowie Massage, Heizung und Belüftung zur Kühlung. Dabei will FF Prinzipien aus Weltraumexperimenten der NASA übernommen haben.

Ergänzt werde das Erlebnis durch den „Spa-Modus“ des FF 91, der zur „Beruhigung der Seele“ neben beheizten und belüfteten Sitzen auch die Stimmungsbeleuchtung sowie Bild- und Audioeffekte anpasst.

Faraday Future

Wie ein Privatjet auf 22-Zoll-Rädern“ sei der FF 91 so konzipiert, dass er seine Passagiere in ein entspanntes, loungeartiges Erlebnis versetzen kann, „vom Abflug bis zum Ziel“, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Jedes Element des Innenraums trage seinen kleinen Teil dazu bei, ein Erlebnis zu schaffen, und nicht nur ein weiteres Mittel, um Passagiere auf der Straße von A nach B zu befördern.

Mehrere Modems sollen Konnektivität sicherstellen

Wer mit der Außenwelt in Kontakt bleiben möchte, könne im FF 91 auf eine umfassende Palette von Konnektivität auf Büroebene zugreifen, einschließlich Monitoren mit einer Funktion für Konferenzgespräche. Mehrere 4G-LTE-Modems ermöglichen eine primäre und zusätzliche Konnektivität, inklusive Technologien wie Alexa, Sharedrop und Gesichtserkennung. Bis zu vier Bluetooth-Geräte sollen gleichzeitig mit dem FFAI getauften Infotainmentsystem gekoppelt werden können.

Im FF 91 arbeiten drei Modems, die jeweils in 4G-LTE-Qualität mit dem Internet verbunden sind – eines für die Fahrzeugdiagnose und Software-Updates und zwei für die Stabilität der Konnektivität und Unterhaltung im Fahrzeug. Diese Modems ermöglichen nicht nur die Internetnutzung während der Fahrt als Hotspot, sondern auch die nahtlose Verbindung zum Livestreaming, verspricht der Hersteller.

FFAI: Künstliche Intelligenz, die Bedürfnisse vorwegnimmt

Das Herzstück der Infotainment-Technologien von FF 91 bilde die Zusammenarbeit von Sensoren, Kameras und Software, an der das Unternehmen mehr als drei Jahre lang gearbeitet habe. FFAI sei eine „All-in-One High-Tech-Lösung“, die die Bedürfnisse ihrer Nutzer von jedem Sitzplatz aus antizipieren könne. Mit der Gesichtserkennung sei FFAI etwa in der Lage, individuelle Einstellungen an jedem der Sitze des Fahrzeugs vorzunehmen — bis hin zu Temperatur- und Lautstärkewerten.

Jeder Sitzplatz verfüge über individuelle Innenkameras, Lautsprecher, Mikrofone und andere Sensoren, die den Benutzer anhand von Gesicht, Stimme und Gewicht erkennen können. Die Erkennungsdaten der Benutzer sollen nativ und sicher im Fahrzeug gespeichert werden, so das Unternehmen.

Das Ziel der Seamless Entry genannten Funktion ist es, ohne Unterbrechung von zu Hause auf das Telefon und dann auf das Auto wechseln zu können. Per Bluetooth vom Smartphone weckt Seamless Entry das Fahrzeug schon vor dem Einsteigen und passt die Einstellungen an die Präferenzen des Benutzers an, einschließlich Sitze, Spiegel, Temperatur, Musik und digitale Bildschirme.

Ultimativer Luxus, ultimative Gelassenheit

Der FF 91 verfügt im gesamten Innenraum über bis zu elf Bildschirme. Das Rear Cinema Experience System für Fondsinsassen verfüge gar über einen breiten 27-Zoll-Bildschirm, der vom Dach aus abfällt und ein HD-Bild anzeigt, das mit einem High-End-Wohnzimmererlebnis vergleichbar sein soll. Zudem sei in dem Luxus-SUV ein zentrales 15,4-Zoll-Mitteldisplay verbaut, mitsamt einem prädiktiven Startbildschirm, der sich basierend auf Präferenzen des Fahrers an die Ziele der Navigation anpasst und Empfehlungen für Apps, Musik und Medien bietet.

„Alles an unserem hochmodernen Fahrzeug und unserer Technologie wurde entwickelt, um das Leben unserer Nutzer vernetzter, ansprechender und müheloser zu gestalten. Am Ende des Tages haben wir unsere KI- und Benutzerinteraktion so intuitiv und komfortabel wie möglich gestaltet, so dass Sie mehr von Ihrer wertvollen Zeit zurückbekommen.“ – Carsten Breitfeld, CEO von Faraday Future

Beim Head-Up-Display des FF 91 soll es sich um das größte in der Branche handeln. Es sei so konzipiert, dass es so wirke, als ob es sich 2,7 Meter vor dem Fahrer befindet.

Der Antriebsstrang des FF 91 biete eine Spitzenleistung von 783 kW, was bis zu 1050 PS. Damit beschleunigt der E-SUV in weniger als drei Sekunden auf Tempo 100. Die 130 kWh aus dem Akku sollen eine Reichweite von gut 700 Kilometern ermöglichen.

Quelle: Faraday Future – Pressemitteilung vom 19.11.2019

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