Fahrzeugzulassungen im März 2019: Elektroautos und Hybride legen deutlich zu

Zulassungszahlen alternative Antriebe im März 2019
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Insgesamt wurden im März 2019 345.523 fabrikneue Personenkraftwagen (Pkw) zugelassen, was -0,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat ist. Dennoch zeigt sich das erste Quartal 2019 mit einem leichten Zulassungsplus von 0,2 Prozent. Bevor wir auf einzelne Marken eingehen, ein Blick auf die Antriebsarten der neu zugelassenen Fahrzeuge. Benziner machten 60,2 % der Neuzulassungen aus, Diesel 32,4 Prozent. Weniger als 1,0 Prozent der Neuzulassungen entfielen auf flüssiggas- beziehungsweise erdgasbetriebene Neuwagen.

Im März 2019 kamen 6.616 Elektro-Pkw und damit +74,5 Prozent mehr zur Zulassung als im Vorjahresmonat. Ihr Anteil betrug 1,9 Prozent. Mit 17.737 Hybriden erreichte diese Antriebsart ein Plus von +63,1 Prozent und einen Anteil von 5,1 Prozent. Unter den aufgeführten 17.737 Hybriden befanden sich 3.061 Plug-In-Hybride, welche einen Gesamtanteil von knapp 0,9 Prozent an den Neuwagenzulassungen ausmachen. In Summen entfallen somit gut 7,4 Prozent auf Neuwagen mit Alternativem Antrieb im März 2019.

Behält man im Hinterkopf, dass das Tesla Model 3 nun auch bei uns angelangt ist, kann man nachvollziehen, warum Tesla bei den Importmarken als deutlicher Gewinner hervorgeht. Ein Wachstum von +453 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat konnten diese verzeichnen. 2.367 E-Fahrzeuge von Tesla wurden alleine im März 2019 zugelassen. Im ersten Quartal waren es 3.596 Fahrzeuge in Summe. Ausgehend von dieser Entwicklung darf man auch in den Folgemonaten mit Wachstum bei Tesla rechnen.

Bei den deutschen Marken erreichten Audi (+15,9 %) und Smart (+12,6 %) zweistellige Zulassungssteigerungen, ebenfalls im Plus lagen Opel (+6,4 %) und Mini (+0,7 %). Woher die Zuwächse allerdings stammen – sprich, welche Modelle dazu beigetragen haben – lässt sich auf Grundlage der uns vorliegenden Daten nicht auswerten.

Festhalten kann man, dass im März mehr als 40 Prozent der Neuwagen den Segmenten Kompaktklasse und SUVs zuzuordnen waren. Dabei entfiel nach einem Rückgang von -7,5 Prozent ein Anteil von 20,9 Prozent auf die Kompaktklasse und nach einem Zuwachs von +6,9 Prozent ein Anteil von 20,2 Prozent auf die SUVs. Das größte Plus verzeichnete das Segment Geländewagen, die so einen Anteil von 9,2 Prozent erreichten. Somit scheint eine Abkehr von SUVs derzeit nicht denkbar. Selbst, wenn man sich vonseiten der E-Mobilität mehr Kompakt- und Kleinwagen wünscht, der Markt verlangt nach größeren Fahrzeugen.

Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt – Fahrzeugzulassungen im März 2019

3 Kommentare

  1. Das sind ja gigantische Zahlen!!!

    Über 70 % mehr als zuvor. Da können sich die Norweger ja glatt wegschämen, mit ihren läppischen 60 %.

    Wie? Nein? Das sind echte 60 % aller Zulassungen.

    Ach und bei uns 1,9 %?

    Kein Wunder, dass die deutschen Hersteller nicht mit der Lieferung nachkommen, wenn die Norweger uns alles wegkaufen.

  2. Leider gibt aus außer dem Mitshubishi Outlander keinen Wagen mit Hybridantrieb, 40 km elektrische Reichweite und Anhängerkupplung, was mich wohl auch dazu zwingt ein SUV zu kaufen! Oder kann der als Geländewagen eingestuft werden???

  3. Es werden mehrere Autos mit aufladbaren Hybrids kommen aus Germany. ZF braucht die PHEV Technik noch bis die Ladestrukturen besser sind. Die werden die Forderung 150 Km rein elektrisch und dann Hybrid nächstens in die Tat umsetzten. Sobald mehr Ladesäulen da sind, braucht auch nicht mehr jeder eine grosse Batterie.(Entsorgung) Zu allen Uebeln der Wasserstofftechnik noch eine dazu: Die brauchen auch eine Batterie.

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