Extreme E 2021: Fünf Rennen auf vier Kontinenten – alle Daten

Extreme E 2021: Fünf Rennen auf vier Kontinenten

Copyright Abbildung(en): Shivraj Gohil | Extrem E

Die ab 2021 startende Offroad-Rennserie für Elektro-SUVs Extreme E kommt immer wieder ins Gespräch. Zuletzt durch die Tatsache, dass man mittlerweile nicht nur auf ein radikales, 400 kW starkes Rallyefahrzeug blicken kann, sondern auch hochkarätige Fahrer vorzuweisen hat. Mittlerweile steht fest, dass die Rennsaison 2021 mit fünf Rennen auf vier Kontinenten beginnen wird.

Fünf Rennen auf vier Kontinenten für die Nachhaltigkeit

Wir erinnern uns, die fünf Rennen umfassende globale Reise über vier Kontinente soll die Auswirkungen des Klimawandels und der menschlichen Eingriffe auf einige der abgelegensten Orte der Welt aufzeigen und gleichzeitig die Nachhaltigkeit und den Einsatz von Elektrofahrzeugen zum Schutz des Planeten fördern.. Die “Extreme E”-Elektro-SUV-Serie soll dabei durch anspruchsvolle Orte und Gelände wie den Himalaya und die Arktis führen.

“In den vergangenen sechs Monaten habe ich die Auswirkungen des Klimawandels aus erster Hand erfahren und Menschen getroffen, die mit den Folgen leben müssen. Alle, die deren Existenz leugnen oder sich der Probleme, die sie verursachen, nicht bewusst sind, sollten mit uns auf diese Reise kommen.” – Alejandro Agag, Gründer und CEO der Extreme E

Festhalten lässt sich, dass 2021 die Extreme E Rennserie Mitte Januar mit einem Rennwochenende am Meer, am Ufer des atemberaubenden und treffend benannten, nämlich rosa gefärbten, Lac Rose an der Westküste Afrikas, etwa 30 Kilometer von Dakar, Senegal, entfernt beginnen wird. Sandbänke, Salzbetten, Kies, Felsen und Wellen werden eine echte Herausforderung darstellen, da die Fahrer auf den engen Pisten zwischen und um das beeindruckende Gewässer – auch als Retba-See bekannt – und dem Atlantik im Hintergrund navigieren.

“Vor einigen Monaten waren wir anlässlich unserer ersten Bekanntgabe in Grönland, wo wir sehen konnten, wie die Eiskappe schmilzt. Im 1000 Kilometer entfernten Senegal hat sich die Größe des Internats, das uns vergangene Woche bei der Strandreinigung im Rahmen unserer Bekanntgabe geholfen hat, verdreifacht, weil die Küste durch den Anstieg des Meeresspiegels verschwindet und Menschen vertrieben werden. Wie Sie sehen, sind alle Probleme miteinander verbunden.” – Alejandro Agag, Gründer und CEO der Extreme E

Im März findet man erneut in Sharaan, Saudi-Arabien zum Wüstenrennen zusammen. Anschließend geht es im Mai auf den Subkontinent, für das Bergrennen im Herzen des Himalayas und des Distrikts Mustang in Nepal. Das Kali-Gandaki-Tal – das tiefste Tal der Welt – stellt einen Härtetest für die Teilnehmer dar: auf 2.750 Metern über dem Meeresspiegel inmitten der atemberaubenden Annapurna-Region Nepals, wobei die gleichnamige Gebirgskette über der Arena aufragt. Im achten Monat des Jahres 2021 zieht es die Extreme E Rennserie nach Kangerlussuaq in Grönland für das Gletscherrennen.

Den Abschluss findet die Rennserie Ende Oktober im Regenwald des brasilianischen Bundesstaates Pará. Allen Rennen gleich ist, dass diese an drei aufeinanderfolgenden Tagen auf einer Fläche von maximal 10 km2 ausgetragen werden. Hinsichtlich der Streckenplanung hat man darauf geachtet anspruchsvollste und spannendste Rennaction zu bieten, indem bestehende Hindernisse, Höhenunterschiede und Sprünge genutzt werden, um die Umweltbelastung auf ein Minimum zu beschränken.

Vorläufiger Kalender für die 1.Saison der Extreme E (2021):

  • 22./23./24. Januar: Lac Rose, Dakar, Senegal
  • 4./5./6. März: Sharaan, Al-‘Ula, Saudi-Arabien
  • 6./7./8. Mai:: Kali Gandaki Valley, Distrikt Mustang, Nepal
  • 27./28./29. August: Kangerlussuaq, Grönland
  • 29./30.31. Oktober: Santarém, Pará, Brasilien

Die Organisatoren der Serie sorgen dafür, dass an jedem Austragungsort eine gründliche Umwelt-, soziale und Projektbewertung zusammen mit einem lokalen Dritten durchgeführt wird, um Umweltschutz, soziale Integration und faire politische Praktiken zu gewährleisten.

Quelle: Extreme E – Pressemitteilung vom 17. Dezember 2019

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3 Antworten

  1. Unfassbar! Herr Agag sollte mal darüber nachdenken, auf diese völlig unsinnige Rallye überhaupt zu verzichten! Es sind ja nicht nur die Autos die Emissionen ausstoßen.
    Die Fahrzeuge, das Material, die Crews etc. wüssen ja schliesslich auch von A nach B befördert werden… Bestimmt nicht mit dem Fahrrad!
    Mal Nachdenken anstatt solchen Mist zu unterstützen!

  2. Solange Herr Agag nicht den Nachweis CO2 Bilanz “0” für seine Serie erbringt, und zwar mit allem, was dran hängt, ist das alles nur Greenwashing.
    Es ist furchtbar, für was der Begriff Nachhaltigkeit alles missbraucht wird. Die Kosmetik vor Ort, die er da vor hat, macht die Serie in jedem Fall bei Weitem nicht nachhaltig.

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