E-Autos sollen in Indien von der Zulassungsgebühr befreit werden

Indien will E-Mobilität weiter voran bringen

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Indiens Think Tank NITI Aayog – National Institution for Transforming India – hat erst vor ein paar Tagen vorgeschlagen, dass nach 2030 nur noch Elektrofahrzeuge in Indien verkauft werden sollen. Dem Ministerium für Straßenverkehr und Autobahnen wurde vorgeschlagen, einen Rahmen für die schrittweise Einstellung des Verkaufs von Diesel- und Benzinfahrzeugen bis 2030 auszuarbeiten.

Erste Schritte geht Indien in diese Richtung. So plant die indische Regierung laut Reuters, Elektrofahrzeuge von der Zulassungsgebühr zu befreien. Dies soll für alle Arten von E-Fahrzeugen gelten, einschließlich Roller, Motorräder und Rikschas. Darüber hinaus gibt es Pläne, die Mehrwertsteuer für Elektrofahrzeuge zu senken. Die Mehrwertsteuer für Elektrofahrzeuge könnte von zwölf auf fünf Prozent und für Ladestationen von 18 auf zwölf Prozent sinken. Aktuell werden konventionell angetriebene Autos mit 28 Prozent besteuert.

Die indische Regierung hat sich für die Einführung von Elektrofahrzeugen eingesetzt, indem sie versucht, ihre Ölimporte zu senken und die Umweltverschmutzung einzudämmen, damit sie ihren Verpflichtungen im Rahmen des Pariser Klimavertrags von 2015 nachkommen kann.

Ebenfalls soll eine Neuauflage des Förderprogramms FAME in Indien die E-Mobilität vorantreiben, wie wir bereits im Sommer 2018 berichtet haben. Mittlerweile ist die zweite Phase des FAME-Förderprogramms in Indien gestartet. Zudem wurde bekannt, dass Indien bis zu 360 Millionen USD für die Anschaffung von 5.000 Elektrobussen bereitstellen wird. Eine Vorauswahl von 40 Städten, in denen ein Zuschuss für den Einsatz von Elektrobussen gewährt wird, ist bereits erfolgt.

Quelle: Reuters – India plans to exempt electric vehicles from registration fee

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