Ein Blick auf die Elektroauto- & Hybridauto-Zulassungen im November 2019

Zulassungszahlen für November verzeichnen leichten Alternative Antriebsrückgang

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Insgesamt wurden im November 2019 299.127 fabrikneue Personenkraftwagen (Pkw) zugelassen, mit dieser Anzahl an Neuzulassungen bewegt man sich gut 3,9 Prozent über dem Vorjahresniveau. Bevor wir auf einzelne Marken eingehen, ein Blick auf die Antriebsarten der neu zugelassenen Fahrzeuge. Benziner machten 57,9 Prozent der Neuzulassungen aus, Diesel 31,6 Prozent. Pkw mit alternativen Antriebsarten kamen auf 10,5 Prozent der Gesamtzulassungen.

Alternative Antriebe verzeichnen Zulassungsplus

Elektrisch betriebene Pkw kamen auf 4.651 Zulassungen, oder 1,6 % der Neuzulassungen im November 2019. Im Vergleich zum Vorjahresmonat brachten es E-Autos auf +9,1 Prozent mehr Zulassung. Bei Hybridfahrzeugen war ein Wachstum von +122,2 Prozent der Zulassungen als im Vorjahresmonat zu verzeichnen. In absoluten Zahlen brachten es Hybrid-Fahrzeuge auf 25.941 Zulassungen und 8,7 % Anteil an den Neuzulassungen.

Zu den Hybriden zählen auch die Plug-In-Hybride, welche es auf 6.334 Neuzulassungen und 2,1 % der gesamten Neuzulassungen brachten. Dies entspricht einem Plus von 216,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Flüssiggasfahrzeuge (84 /0,00 %) wiesen ein Minus von 79,5 Prozent auf. Die Erdgasfahrzeuge (0,3 %)  brachten es gegenüber dem Vorjahr auf ein Plus von 266,8 Prozent. In Summen entfallen somit gut 10,5 Prozent auf Neuwagen mit Alternativem Antrieb im November 2019.

Bei fast allen deutschen Marken zeigten sich positive Vorzeichen. Bei Porsche fiel der Zuwachs mit +158,7 Prozent am deutlichsten aus. Für Smart (+59,5 %), Audi (+41,0 %) und VW (+27,2 %) wies die Statistik jeweils eine zweistellige Steigerung aus. Bei Mini (-18,9 %) und Opel (-17,3 %) zeigte sich ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der größte Neuzulassungsanteil entfiel mit 20,9 Prozent auf VW. Bei den Import-Marken konnte Tesla mit +129,5 Prozent einen dreistelligen Zuwachs in der Neuzulassungsstatistik verzeichnen. Setzte sich somit auch in puncto E-Autos an der Front ab.

Ausblick auf das Wachstum im Fahrzeugklassensegment

Mit 22,1 Prozent waren die meisten Neuwagen den SUVs zuzuordnen (+22,1 %). Die Kompaktklasse erreichte nach einem leichten Absatzrückgang um -1,9 Prozent einen Anteil von 20,4 Prozent. Das größte Zulassungsplus erreichten die Geländewagen (11,5 %) mit +39,5 Prozent. Die Minis (5,5 %/-18,5 %) und die Oberklasse (0,7 %/-17,0 %) hingegen waren im November am wenigsten gefragt.

Um hier einen Vergleich zu E-Autos zu ziehen der Verweis auf unseren Artikel „Untere Mittelklasse dominiert den europäischen Elektroauto-Markt„, dieser hat aufgezeigt, dass das SUV/Crossover-Segment im nächsten Jahr dem “Near-Executive-Segment”  (Tesla Model 3) den Rang ablaufen wird. Zumindest wenn es seinen Aufwärtstrend wie bisher weiter fortsetzt.

Ab 2020 drängen dann auch in der Untere Mittelklasse einige neue Volumenmodelle auf dem Markt, welche größtenteils auf der MEB-Plattform von VW basieren. Aber auch der “Kleinwagen”-Bereich, dem in der Auswertung der Peugeot e208, der Opel Corsa-e oder auch der neue Renault ZOE zugerechnet wird, dürfte ein entsprechendes Wachstum erfahren. Gleiches gilt für den Nutzfahrzeugbereich.

Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt – Pressemitteilung Nr. 26/2019 – Fahrzeugzulassungen im November 2019

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Was soll das denn sein? Komplette Realitätsverweigerung?
Sind Tesla-Fans wirklich nicht in der Lage objektive Artikel zu schreiben?
Die Teslazahlen sind im Vergleich zu einer Zeit, wo es das Model 3 noch gar nicht gab.
Tesla hat absolut lächerliche 280 Autos im November verkauft. Vermutlich dürfte Porsche wietaus mehr 911er verkauft haben und der 80.000€ teure e-tron, der als großer SUV in Deutschland momentan eher Schwierigkeiten hat, dürfte in ähnlichen Regionen liegen, wie ALLE Verkaufzahlen von Tesla zusammen. Die Verkaufszahlen von Tesla sind Vergleichbar mit Ssangyoung, einer Firma, die wahrscheinlich 95% der Menschen nicht einmal kennen.
Wie zum Teufel kommt man angesichts solcher desaströser Zahlen auf die Idee einen Satz zu verfassen wie “ Bei den Import-Marken konnte Tesla mit +129,5 Prozent einen dreistelligen Zuwachs in der Neuzulassungsstatistik verzeichnen. Setzte sich somit auch in puncto E-Autos an der Front ab.“?

Nur wenn man schlecht gelaunt ist, muss man nicht so unhöflich antworten. Ruhig und kostruktiv hilft immer weiter.

Können die 9,1%Steigerung bei E-Autos stimmen? Sind es nicht eher 91% oder ist vielleicht der Vormonat und nicht der Vorjahresmonat gemeint?

Könnt Ihr bitte auch dazu schreiben, von welcher Region die Rede ist. Sind das Zahlen für Deutschland, die EU, oder gar Weltweit?

Danke

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