Clean Energy Global: Verzicht auf Akkus soll E-Autos preislich attraktiver machen

Clean Energy denkt E-Autos anders

Copyright Abbildung(en): Clean Energy Global GmbH

Clean Energy Global setzt auf das Prinzip „Mieten statt Kaufen“, wenn es darum geht der E-Mobilität zum Durchbruch zu verhelfen. Das Berliner Start-Up möchte erreichen, dass Elektroautos künftig ohne Akkus verkauft werden. Diese soll man dann hinterher mieten. Hierdurch sollen „für den Endnutzer die Speicherkosten um bis zu 50 Prozent sinken und Elektroautos so wesentlich attraktiver“ werden. So weit die Theorie.

Peter Marchl, Mitgründer und CTO von Clean Energy Global, verrät: „Modulare, vernetzte und schnell tauschbare Batteriesysteme, die E-Fahrzeuge in das digitaler werdende Stromnetz integrieren, sind die Lösung.“ Dabei setzt das Start-Up auf das Battery-as-a-Service (BaaS)-Geschäftsmodell, welches wir so ähnlich bereits von GreenPack kennen.

Christoph Stürmer, Mitgründer und CMO zeigt sich zuversichtlich, dass „das Prinzip Mieten statt Kaufen“ E-Autos für den Endnutzer attraktiver macht. Denn man verspricht sich davon, dass die Speicherkosten um bis zu 50 Prozent sinken und Elektroautos so wesentlich attraktiver werden.

In der Praxis sollen Käufer von E-Autos jederzeit die sogenannten Clean Energy Packs in der benötigten Kapazität im Fahrzeug installieren und mit Blockchain-Protokoll gesichert bezahlen können. Dabei wird der universelle und modulare Batteriespeicher beim Laden intelligent gesteuert, um Netzinstabilitäten und Stromausfälle zu verhindern. Ein weiterer Vorteil von E-Autofahrer, sollte „die Ladekapazität der Batterien nicht ausreichen, können diese innerhalb von einer Minute an einer Wechselstation gegen volle Clean Energy Packs getauscht werden und so auch lange Fahrten problemlos möglich machen.“

„Die Clean Energy Packs ermöglichen nicht nur Nutzern, ihre Autos an Wechselstationen schnell aufzuladen, sondern bieten auch für Automobilhersteller enorme Vorteile“, erklärt Philipp Rosengarten, Mitgründer und CFO bei Clean Energy Global. „Denn die E-Fahrzeuge können ohne fest installierte Batterie angeboten werden, was den Preis verringert und für Kunden damit attraktiver macht. Gleichzeitig können sich Hersteller auf ihre Kernkompetenzen fokussieren, während wir uns um die Energieversorgung der Fahrzeuge kümmern.“ In wieweit sich das Battery-as-a-Service (BaaS)-Geschäftsmodell ist fraglich. Der Ansatz klingt zunächst einmal interessant.

Quelle: Pressebox – Die Lösung für E-Mobilität: Clean Energy Global entwickelt „ Battery-as-a-Service“

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Da sich die Akkukosten in den letzten 5 Jahren mehr als halbiert haben, klingt das nicht nach einem zukunftsfähigen Geschäftsmodell…

Aus welchem Grund sollte sich der Speicherpreis halbieren, wenn ich ihn miete statt kaufe?

Man könnte mit Skaleneffekten zumindest beim Anbieter argumentieren, das passiert im Artikel jedoch nicht. Wäre auch seltsam, denn der Dienstleister müsste ja andererseits ein Vielfaches an Batterien für ein Wechselsystem vorhalten, was dessen Investbedarf massiv erhöht.
Irgendwie erkenne ich darin keinen Sinn. Egal, vielleicht bringts ja zunächst Fördermittel. Einfach mal machen…

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