BYTON startet im Oktober testweise Serienfertigung & räumt Europa Priorität ein

BYTON räumt Europa Priorität ein

Copyright Abbildung(en): BYTON

Der BYTON M-Byte wurde auf der IAA 2019 in Frankfurt in einer seriennahen Version vorgestellt. Ab 45.000 Euro soll er auf die Straße kommen; lange war nicht klar, dass es sich hierbei um den Netto-Preis handelt. Mit Umsatzsteuer; aber vor Abzug des Umweltbonus und anderer Fördermaßnahmen kommt der M-Byte demnach auf  53.550 Euro Listenpreis.

Terminschiene für Europa und USA verschiebt sich auf 2021

Nach Angaben von BYTON-CEO Daniel Kirchert war die Rückmeldung von der IAA 2019 überaus positiv, weshalb man beschlossen habe, dem europäischen Markt eine höhere Priorität einzuräumen. Unter anderem setzt man auf das südkoreanische Unternehmen Myongshin, welches künftig den M-Byte für USA und Europa fertigen wird, da von Südkorea aus keine Zölle in diese Zielmärkte anfallen. Zunächst allerdings werde der chinesische Markt bedient, für das erste Halbjahr 2021 sei der Start in der EU und USA geplant.

Bei der Vorstellung des BYTON Concept in Mailand, im April 2018 hieß es noch: „Auf den Markt wird der BYTON Concept bereits im nächsten Jahr in China kommen, in der USA ist der Marktstart für Mitte 2020, für Europa ab dem 3. Quartal 2020 vorgesehen.“ Somit verzögert sich die Einführung des M-Byte in Europa um derzeit maximal neun Monate.

BYTON startet im Oktober 2019 in die Serie (Testphase)

In China schaut das Ganze ein wenig anders aus. BYTON hat im Juni zum Tag der offenen Tür geladen und einen Einblick in seine globale Fertigung gegeben. Zu sehen gab es das Werk BYTON Nanjing, welches eine Fläche von 800.000 Quadratmetern umfasst.  Für das dritte Quartal 2019 hat man sich die Anfahrt der Testfahrzeug-Produktion auf die Fahne geschrieben. Der „Quality Launch“ erfolge dann über das erste Halbjahr 2020.

Im Juni konnten wir berichten, dass der Anlagenbau, der im September 2017 begann, kurz vor der Fertigstellung stand. Des Weiteren wurde mit der Installation und Inbetriebnahme der Anlagen, in fünf großen Projekten: Stanzen, Schweißen, Lackieren, Batterie und Montage, begonnen. Des Weiteren sei die Versorgung mit Rohstoffen, Materialien und Akkus gesichert.

„Bei Akkus sind wir mit CATL als Investor sehr gut aufgestellt. Ich sehe allgemein keine Probleme mit der Rohstoffversorgung, es gibt zum Beispiel noch massenhaft Lithium-Vorräte und bei Kobalt neue Entwicklungen. Viele Batteriehersteller sind allerdings in den letzten Jahren nicht hinterhergekommen.“ – Daniel Kirchert, CEO BYTON

Der Vertrieb für Europa werde derzeit aufgebaut – ein Hybridmodell aus online und strategischen Partnern. Für elf Märkte in der EU seien schon Partner gefunden, sagte Kirchert, zum Teil habe es mehrere Bewerber dafür gegeben.

Quelle: heise online – Elektroauto-Startup Byton: Nach IAA-Erfolg Priorität für Europa

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