Bundesprogramm Ladeinfrastruktur: 100 Mio. Euro für 5.000 Normal- und Schnelllader

Erneuter Förderaufruf des BMVI gestartet

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Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat seinen vierten Aufruf zur Förderung des Aufbaus von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur veröffentlicht. Die Errichtung von bis zu 5.000 Normal- und 5.000 Schnellladepunkten wird hierdurch mit rund 100 Millionen Euro gefördert; Anträge sind bis Ende Oktober 2019 zu stellen.

Mit dem dritten Förderaufruf kam erstmalig ein webbasiertes Standorttool zum Einsatz, das Versorgungslücken im bundesweiten Ladenetz identifizieren kann. Dort fließen unter anderem Verkehrs- und Mobildaten, Nutzerdaten von Elektroauto-Fahrern und sozio-ökonomische Daten ein. Mit Hilfe dieses Tools wird ein flächendeckender und nachfrageorientierter Aufbau der Ladeinfrastruktur gewährleistet.

Laut Aussage des BMVI trifft das Förderangebot weiterhin auf sehr große Nachfrage. In den ersten beiden Förderaufrufen hat man insgesamt rund 16.000 Ladepunkte gefördert, davon etwa 13.300 Normalladepunkte und rund 2.350 Schnellladepunkte. In Euro betrachtet handelt es sich hierbei um ein  Fördervolumen von mehr als 78 Millionen Euro. Damit wurde die Zahl der vorhandenen Ladepunkte mehr als verdoppelt. In den nächsten Wochen sollen die Anträge aus dem dritten Förderaufruf von Ende 2018/Anfang 2019 bewilligt werden. Im Rahmen dieses dritten Förderaufrufs wurden 5.153 Normal- und 5.301 Schnell-Ladepunkte beantragt.

Bis 2020 stellt das BMVI insgesamt rund 300 Million Euro Fördersumme für den Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur mit bundesweit 15.000 Ladesäulen bereit. Anträge können sowohl private Investoren, Städte als auch Gemeinden stellen. Die Förderung umfasst bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten und neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage. Voraussetzung für die Förderung ist unter anderem, dass die Ladesäulen öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.‎

Quelle: BMVI – Pressemeldung vom 19. August 2019

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