BMW und Mercedes verhandeln über Skaleneffekte bei Elektroautos

BMW und Mercedes weiterhin in Verhandlung

Copyright Abbildung(en): Engin Sezer / Shutterstock.com

Einem Medienbericht zufolge verhandeln BMW und Mercedes-Benz derzeit intensiv darüber, wie sie auch bei Elektroautos enger zusammenarbeiten können. Die beiden Hersteller, nach außen erbitterte Rivalen, machen dies bereits in einigen anderen Bereichen, etwa mit dem Joint Venture Share Now im Charsharing, oder beim gemeinsamen Einkauf von nicht markenprägenden Teilen, der bereits im Bereich von fünf Milliarden Euro liegen soll, sowie bei der Erforschung von Technologien zum autonomen Fahren.

Nun also, wie sich bereits vor einigen Monaten andeutete, Elektroautos, wo sich die beiden Unternehmen „über das Heben von Skaleneffekten“, wie das Handelsblatt schreibt, erhoffen, die hohen Anfangs-Investitionen in die Elektromobilität untereinander aufteilen zu können. Konkret gehe es darum, ob sich teure E-Auto-Komponenten wie Batterien, Elektromaschinen oder Lade- und Leistungselektronik vereinheitlichen lassen, so das Wirtschaftsmagazin.

Das Ganze ist alles andere als trivial“, zitiert das Blatt eine nicht näher genannte Quelle aus Unternehmenskreisen. Mercedes könne es nicht schnell genug gehen, während BMW noch zögere, sollen beteiligte Manager mitgeteilt haben. Das Problem: Mercedes sei noch mitten in der Entwicklung von Fahrzeugen der neuen Kompaktklasse, während BMW die Arbeiten an seinen Modellen bereits weitgehend abgeschlossen habe.

Zwar werde hinter den Kulissen weiter fleißig taktiert. Klar sei aber auch, dass beide Hersteller von einem weiteren Schulterschluss enorm profitieren würden. Zudem steige der Druck in der Branche, der Volkswagen-Konzern mit seinen mehr als nur eine Handvoll Automarken gilt als Benchmark. Im Premium-Bereich können Porsche und Audi gemeinsam E-Fahrzeuge entwickeln, zudem profitieren die beiden Marken davon, dass sie über den Mutterkonzern, der größte Autohersteller der Welt, eine enorme Verhandlungsmacht gegenüber den Zuliefern ausspielen können, so das Handelsblatt. „Wir konkurrieren mit VW um die Kosten der Komponenten“, heiße es dazu bei BMW, so das Wirtschaftsmagazin.

Gut möglich also, dass BMW-Chef Oliver Zipse und Daimler-Chef Ola Källenius schon bald eine weitere Partnerschaft verkünden.

Quelle: Handelsblatt – So verbünden sich BMW und Mercedes bei Elektroautos gegen VW

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2 Antworten

  1. Einen Sauberen Diesel zu Bauen sind Alle zu Blöd aber Elektroauto was nie eine Zukunft haben wird schon,oder kommt der Strom umsonst aus der Steckdose.
    Vergessen das wir s schon mal Elektro Smok hatten.

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