BMW: “In 2 Jahren wollen wir eine Mio. E-Autos auf der Straße haben”

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Copyright Abbildung(en): BMW AG

Laut dem Vorsitzenden des Vorstands der BMW AG fahre man bereits an der Spitze der E-Mobilität. So sei geplant, dass man bis Ende 2021 insgesamt eine Million elektrifizierte Fahrzeuge auf die Straße gebracht haben will. Ein Ziel, welches Zipse Mitte Dezember 2019 erneut bekräftigt. Anlass hierfür sind die 500.000 elektrifizierten Fahrzeuge, welche man bisher auf die Straße gebracht habe.

“Eine halbe Million Fahrzeuge sind der beste Beweis: Mit unserem breiten Angebot elektrifizierter Fahrzeuge treffen wir genau den Bedarf der Kunden. Jetzt erhöhen wir nochmal deutlich die Frequenz: In zwei Jahren wollen wir bereits eine Million elektrifizierte Fahrzeuge auf der Straße haben. Damit leisten wir unseren Beitrag zu wirksamem Klimaschutz.” – Oliver Zipse, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG

Mit aktuell zwölf elektrifizierten Fahrzeugen gehört die BMW Group zu den führenden Anbietern im Bereich Elektromobilität weltweit. Wobei man fairerweise anmerken muss, dass lediglich ein reines E-Auto darunter ist: der BMW i3. Und auch der Plug-In-Hybrid BMW i8 ist eigentlich alles andere als Alltagstauglich, auch wenn es Spaß macht ihn zu fahren.

Generell stehen alle Zeichen in Richtung Elektromobilität bei BMW, wie man zuletzt von Seiten des Unternehmens auf der IAA 2017 und im November 2018, als auch im Juni 2019 verkündete. Sowie mit der Elektrifizierung anderer Marken des Unternehmens zeigt. Selbst nachdem man dies ein wenig in Frage gestellt hat. So oder so sei eine funktionierende Infrastruktur von Nöten, sonst klappt es mit der E-Mobilität nicht. Das notwendige Kapital für die E-Mobilität will man aus dem Verkauf von “Luxusauto” erwirtschaften.

Für die kommenden Jahre hat das Unternehmen klare Ziele für den Absatz an E-Fahrzeugen formuliert: in Europa soll 2021 bereits ein Viertel aller verkauften Fahrzeuge elektrifiziert sein. 2025 soll der Anteil bereits ein Drittel und 2030 die Hälfte aller in Europa abgesetzten Fahrzeuge ausmachen.

“Bereits heute bieten wir für einen Großteil unserer Modellpalette eine elektrifizierte Antriebsvariante – vom MINI bis zum BMW 7er. Unsere Kunden haben also die Wahl. Nicht nur in Bezug auf ihr präferiertes Modell, sondern auch, wenn es um den für sie am besten geeigneten Antrieb geh.” – Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG

2020 kommt der iX3 auf die Straße. Von heute aus gesehen in zwei Jahren ist mit dem BMW iNEXT, dem E-Flaggschiff von BMW zu rechnenBegleitet vom BMW i4, der im Werk München vom Band fährt. Bereits 2023 wird die BMW Group 25 elektrifizierte Modelle im Angebot haben.

Quelle: BMW AG – Pressemitteilung vom 19. Dezember 2019

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7 Antworten

  1. Die Überschrift passt nicht zum Inhalt des Berichts.
    1 Mio. E-Autos und 1 Mio. elektrifizierte Autos sind zwei völlig verschiedene Dinge.
    Mal so nebenbei in Richtung BMW: Mit 1 Mio. elektrifizierten Fahrzeugen würde ich jetzt nicht unbedingt werben.
    Damit macht man sich eigentlich nur noch lächerlich.

    1. +1
      So sieht es aus, echt ein Witz. BMW hat wohl ein anderes Verständnis von e-Mobilität. Führend sind sie darin sicher aktuell nicht. Umgebaute Verbrenner haben ja unterdessen viele im Portfolio. Echte von Grund auf entwickelte reine E-Fahrzeuge fallen mit nur wenige ein:

      – ID.3
      – Polestar 2
      – Model X
      – Model Y
      – Model S
      – Model 3
      – BMW i3

  2. BMW ist bekannt für grosse Sprüche, dahinter ist wie immer nicht viel. Schwere umweltbelastende dicke Kisten stellen sie auf die Strasen, das kann BMW. Von einer Entlastung der Umwelt kann hier wohl eher nur das Gegenteil festgestellt werden. Schade.

  3. Es ist sicher nicht meine Absicht, mit den folgenden Worten die vergangene Gesamtleistung der Deutschen Autobauer zu schmälern. Was mich jedoch in Misslaune bringt, wenn ich den Bericht oben lese, ist der Ton, den die “Grossen” nun schon wieder anschlagen. Besonders nach dem immer noch nicht ausgestandenen Diesel-Skandal, welcher etwas aus dem Fokus der Öffentlichkeit verschwunden ist. Ich kann mich einfach des Eindrucks eines Anflugs von Überheblichkeit nicht erwehren. Man mag von Elon Musk und Tesla halten was man will. Fakt ist, ohne ihn, ohne Tesla würden sich “ALLE” diese grossen Namen immer noch mehrheitlich auf dem altertümlichen, überholten, nicht mehr zeitgemässen und schon gar nicht visionären Konzept des Verbrennungsmotors ausruhen. “Trying to milk this cow as dry as possible”, wie man auch sagen könnte. Ob es Ihnen passt oder nicht, er hat ihnen in den Hintern getreten und das war gut so. Und genau deswegen ist es irritierend zu sehen und zu lese, wie man auftritt, als ob ohne die Deutschen Automobilhersteller die E-Mobility immer noch so halb im Dornröschenschlaf schlummern würde. Let’s face it. VW, Audi, BMW & Co führen diesen Markt nicht an, sind auch nahe dran. Sie sind immer noch auf der Aufholjagd und das sagt eigentlich schon genug, oder nicht? Kommt noch dazu, dass das Meiste, was diese Unternehmen nun grossmundig als bahnbrechend & Co präsentieren, auf dem Mist von Tesla und anderen gewachsen und teilweise schon wieder kalter Kaffee ist. Vielleicht könnte man sich ja mal bei der Konkurrenz , z.B. Polestar, eine Scheibe abschneiden, wie gutes, kompetentes, ebenso wirkungsvolles und doch dezentes Marketing geht. Nun; das Automobil der Zukunft ist ja eher ein PC auf Rädern. Ich denke, dass im Endeffekt bei der grossen “Masse” der gewinnen wird, welcher das beste Gesamtpaket von Benutzerfreundlichkeit, Reichweite/Verbrauch, Anschaffungskosten, Systemkompatibilitäten (z.B. Ladesysteme, Software), Sicherheit, Langlebigkeit/Zuverlässigkeit, Praktikabilität und natürlich auch das Design auf den Markt bringt. Die Zukunft ist voll-elektrisch. Da bin ich überzeugt davon. Und wir werden auch hier alle für solch umwälzende Entwicklungen typischen Anfangsfehler, Hindernisse und Probleme bewältigen. Am besten, effizientesten und schnellsten würde das natürlich gemeinsam gehen. Aber das ist wohl illusorisch. Denn, einmal mehr, geht es im Endeffekt um viel Geld, Macht, Ansehen und persönliche Agenden. Jeder will der Beste, Schnellste, Stärkste und Mächtigste sein. Des Menschen grösste Motivation und Stärke zum Erreichen von Ambitioniertem, von Neuem ist gleichzeitig seine Schwäche.

  4. Diese Arroganz ist eigentlich nicht mehr zu ertragen!

    Die Elektomobilität verschlafen, nur sinnfreie E-Mobile im Angebot und immer noch wähnt man sich auf der richtigen Seite der „Macht“

    Ich habe jahrelang auch BMW gefahren, damit ist nun Schluss!

    Mein nächstes Auto, kommt von Tesla und und freu mich darauf!

    BMW bekommt von mir genau Zero!!

    My 2 Cent

  5. “In 2 Jahren wollen wir eine Mio. E-Autos auf der Straße haben”
    Da habt ihr ja jetzt schon mehr.
    Alle eure Autos haben elektrische Fensterheber, elektrische Sitzheizung und noch viel mehr.
    Oder meint ihr E-Autos? Dann müsst ihr aber noch ein paar mehr i3 bauen.

  6. Dummes Getue, es ist wirklich die Meinung dass man mit Elektroautos die Umwelt und die Recourcen schützt. Wer glaubt, aber leider gibt es zu viele die das glauben. Rein logischer Weise müsste mann so leben, das weniger Energie verbraucht wird. Aber dazu sind wir ja nicht in der Lage. Wir wollen ja E – Autos haben.

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