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Audi e-tron Charging Service: E-Auto ab 7,95 Euro laden – ein Blick auf die Tarife

Der Audi e-tron in Masdar City
Audi AG
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Noch vor der offiziellen Weltpremiere des Audi e-tron im September, hat das Unternehmen mit den vier Ringen, seinen Audi e-tron Charging Service vorgestellt. Dieser wird Teil eines ganzheitlichen Ladeangebots sein und bietet europaweiten Zugang zu öffentlicher Ladeinfrastruktur. Die Audi-eigene Ladekarte bündelt mehr als 72.000 Ladepunkte von 220 Anbietern und ermöglicht damit grenzenlose und sorgenfreie Elektromobilität. Nun gibt es erste Informationen zu den Preisen.

Audi e-tron Charging Service kommt in zwei Tarifen nach Deutschland

Als Nutzer des Audi e-tron Charging Service hat man künftig die Wahl zwischen den Tarifen „City“ und „Transit“. Je nach Land erfolgt die Abrechnung entweder pro Minute, pro kWh oder pro Ladevorgang. Die Nutzung ist denkbar einfach: Ob AC-oder DC-Laden, ob 11 oder 150 kW – es genügt eine einzige Karte, die e-tron Charging Service Card, um das Laden zu starten. Viele Säulen lassen sich auch über das Scannen eines QR-Codes per Smartphone freischalten.

Für Deutschland werden die Ladevorgänge pro Ladevorgang abgerechnet. Grundsätzlich muss man als Nutzer des e-tron Charging Service einen monatlichen Grundpreis zahlen. Dieser beträgt 4,95 € im City-Tarif sowie 17,95 Euro im Transit-Tarif, pro Monat. Pro Ladevorgang fallen dann beim AC-Laden 7,95 Euro sowie beim DC-Laden 9,95 Euro an.

Beim Laden an einer Ionity-Station werden vorläufig 9,50 (City) beziehungsweise 8 Euro (Transit) abgerechnet. Die Ionity-Station-Preise sind aktuell als Einführungspreis zu verstehen, Standardpreise sollen folgen. Für den Transit-Tarif werden diese bereits mit 16,95 Euro pro Ladevorgang angegeben.

Anders als in Deutschland wird in der Schweiz und Österreich pro Minute beziehungsweise pro kWh abgerechnet. Des Weiteren wird es sowohl in Österreich als auch in der Schweiz eine sogenannte Blockierungsgebühr geben. Diese gilt ab einer Standdauer von 60 Minuten und wird mit 10 Cent beziehungsweise 10 Rappen pro Minute in Rechnung gestellt.

Plug & Charge ab 2019 für Audi-Kunden

Für alle Audi e-tron, die ab Mitte 2019 vom Band fahren, wird die Funktion Plug & Charge in Kraft. Damit autorisiert sich der Audi e-tron über modernste kryptographische Verfahren selbst an Ladesäulen und schaltet sie frei – eine Karte wird nicht benötigt. Auch im privaten Umfeld kann der Kunde Plug & Charge zur Freischaltung seines Ladesystems „connect“ nutzen. Die Eingabe einer PIN zum Schutz vor Fremdnutzung entfällt dann.

Quelle: e-tron.charging-service.audi – Preisliste Deutschland

4 Kommentare

  1. Was der Vorteil des Mitschleppens einer weiteren Karte ist, entzieht sich meinem Verständnis, zumal viele Menschen bereits heute schon z.B. über eine Girokontokarte verfügen, die an sehr vielen Geschäften problemlos funktioniert.Kreditkarten funktionieren auch, sind aber vermutlich mit zu hohen Gebühren belegt.

    Das was bei Tesla schon seit Jahren funktioniert wäre 2019 zwar nicht mehr als innovative und neue Technologie zu bezeichnen, aber sie funktioniert völlig problemlos und das auch ohne jegliche Karte. So sieht eigentlich die Gegenwart heute aus. Kartenzahlungen sind für das Aufladen eines eAutos doch seit ca. 5 Jahren ein Rückschritt, mehr Karten sind nur ein noch größerer Rückschritt und beides ist keinesfalls ein Fortschritt.

    1. Kann man nur zustimmen. Ein RFID-Chip – durchgängig für alle Anbieter am Markt, wäre sicherlich der effizientere Weg. Ein Standard zum Fahrer hin, Abrechnung übernimmt der Dienstleister und kassiert dafür % vom jeweiligen Anbieter.

      1. Jawohl Sebastian! Ein RFID für ALLE Ladesäulen – weltweit! Abrechnung ausschließlich nach Strommenge – allerdings zu einem fairem Preis, von sagen wir mal max. 35 Cent/kWh!
        Bei vielen Ladestromanbietern kann man schon die Eurozeichen in den Augen erkennen.
        Hoffentlich wachen die Regulierungsbehörden endlich auf!

  2. Na, ganz toll! Typisch für die deutsche Autoindustrie. Da schafft man eine Ladestruktur für (womöglich speziell für Audi-Fahrzeuge), die vom Preis her jenseits von gut und böse ist. So wird man kaum jemand hinter dem Ofen vor locken. Und dann noch für Deutschland keine Abrechnung nach geladenen kWh.

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