Analysten erwarten geringen Verlust bei Tesla im dritten Quartal 2019

Analysten schätzen Tesla Quartalsergebnis positiv ein
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Tesla lieferte 97.000 Fahrzeuge im dritten Quartal 2019 aus. Diese teilen sich zu 79.600 Einheiten auf das Model 3, sowie 17.400 Einheiten bestehend aus Model S und X auf. Mittlerweile steht fest, dass man am 23. Oktober 2019 das Finanzergebnis für eben dieses Quartal veröffentlichen wird. Die Ergebnisse selbst werden am gleichen Tag um 18:30 Uhr in einer Live-F&A-Sitzung diskutiert.

FactSet hat bereits vorab Analysten befragt wie diese das ausstehende Finanzergebnis für das dritte Quartal von Tesla einschätzen. Diese gehen davon aus, dass Tesla einen bereinigten Verlust von 0,16 US-Dollar pro Aktie bei einem Umsatz von 6,3 Milliarden US-Dollar im dritten Quartal melden wird. Im Vergleich dazu erwarteten die FactSet-Analysten, dass Tesla im zweiten Quartal 2019 einen bereinigten Verlust von 0,45 US-Dollar pro Aktie bei einem Umsatz von 6,6 Milliarden US-Dollar melden würde.

Tatsächlich ist man bei einem Nettoverlust von 408 Millionen US-Dollar gelandet, was einem Verlust von 2,31 US-Dollar pro Aktie entspricht. Dennoch eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Verlust von 3,06 US-Dollar, den das Unternehmen im zweiten Quartal 2018 gemeldet hatte.

Die Ergebnisse des dritten Quartals 2019 von Tesla waren beeindruckender als die Zahlen des zweiten Quartals, wobei der Elektroauto-Hersteller insgesamt 96.155 Fahrzeuge produzierte und gleichzeitig rund 97.000 Fahrzeuge in den USA und anderen Ländern wie Europa und China lieferte. Da im dritten Quartal mehr Lieferungen verzeichnet wurden, liegt es nun an Tesla, ob es diesmal die Erwartungen der Wall Street erfüllen kann.

Ein Faktor, der wahrscheinlich eine große Rolle bei Teslas bevorstehendem Quartalsrückblick spielt, sind die Aktivitäten in China, insbesondere im Umfeld des Gigafactory 3-Komplexes in der Shanghai Industriezone Lingang. Die Massenproduktion der notwendigen Akkuzellen sei bei LG Chem bereits gestartet. Auch ansonsten scheint man mit der Gigafactory 3 schneller voranzukommen als gedacht. Die Produktion erster Model 3 startet wohl in Kürze.

Quelle: Teslarati – Tesla’s (TSLA) Q3 2019 earnings call with Elon Musk set for October 23

5 Kommentare

    1. Tesla hat leider noch keine GigaFactory in Europa. Die Transportkosten über den grossen Teich, sind sicher für sich alleine genommen nicht ausschlaggebend, dürfen aber dennoch nicht ganz vernachlässigt werden. Bis die GigaFactory in Europa steht, halt noch ein Wettbewerbsnachteil für Tesla und ein Vorteil für VW.

      Prio muss sein einen Beitrag zur Erhaltung desWeltklimas zu leisten und da ist Ihr Entscheid für ein BEV genau richtig. Bravo !

      1. Das M3 ist ein völlig anderes Auto – und keine Klasse größer. Der ID.3 ist ein geräumiger Kompaktwagen mit viel Platz incl. Kopffreiheit hinten und einer ordentlichen Ladeklappe. Da m3 ist eine Reiselimousine mit zwar viel Kofferraum aber einer winzige Klappe und beschränkt Platz auf den hinteren Sitzen.
        Jeder kann sich jetzt aussuchen was ihm wichtig ist.

        Ich hoffe, das Tesla noch lange Luft hat um den schärfer werdenden Wettbewerb auszuhalten. MY wird schon bei Erscheinen heftigen Konkurrenzdruck haben und keine Monopolrenditen einfahren können.
        Die teuren Luxusschlitten MS und MX werden immer weniger verkauft und M3 kriegt Konkurrenz ..
        wird nicht einfacher für Tesla ..

    2. “Wenn das Tesla Model 3 5000 bis 8000 Euro günstiger wird, ziehe ich den Kauf dieses Autos dem Kauf eines VW ID3 vor.”
      Wenn Tesla die M3-Preise senken muss – werden sie noch länger und mehr Miese einfahren während VW durch die c02-Supercredits fett Geld mit seinen dicken Verbrennern verdienen kann (incl. die Bentleys und Porsches und Lamborghinis).
      Dann muss Tesla noch mehr am Service sparen, die Kisten noch simpler bauen und weniger Geld in Entwicklung stecken. So siegt man sich zu Tode.
      Kann sein, dass das in einer warmen Dunstwolke endet ..

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