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AKASOL verzeichnet lukrativen Auftrag aus Schweden

Haus in Schweden
Photo by Inès d'Anselme on Unsplash
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AKASOL gilt als einer der führenden deutscher Hersteller von Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batteriesystemen für Busse, Nutzfahrzeuge, Schienenfahrzeuge, Industriefahrzeuge, Schiffe und stationäre Anwendungen. Zu AKASOL Kunden zählen unter anderem Daimler, Alstom, Bombardier und Rolls-Royce Power Systems (MTU Friedrichshafen), aber auch ein schwedischer, nicht genannter Kunde wird schon seit längerer Zeit von AKASOL beliefert.

Bei dem nicht genannten Vertragspartner dürfte es sich um Volvo handeln, auch wenn dies von Seiten des Unternehmens bisher nicht bestätigt wurde. Aber eben dieser schwedische Kunde hat seinen langfristigen Rahmenvertrag zur Belieferung mit Hochleistungsbatteriesystemen für elektrische Busse und LKWs ausgeweitet.

So liefern die Darmstädter bis Ende 2023 Lithium-Ionen-Batteriesysteme der zweiten Generation vom Standort Langen, sowie vom geplanten neuen Standort in den USA nach Schweden. Nach derzeitiger Planung soll der Produktionsstandort der AKASOL Inc. mit einer jährlichen Produktionskapazität von 300 MWh Ende 2019 in den USA in Betrieb genommen werden.

„Mit der kontinuierlichen Verbesserung unserer Batteriesysteme erweitern wir sukzessive die Anwendungsmöglichkeiten für elektrisch betriebene Busse und Nutzfahrzeuge. Zum elektrischen Stadtbus kommen jetzt in beeindruckendem Tempo Kurz- und Mittelstrecken-LKWs dazu, wie der Folgeauftrag aus Schweden unterstreicht.“ – Sven Schulz, Vorstandsvorsitzender der AKASOL AG

Mit der neusten Generation der Batteriemodule hat man nun die Lebensdauer der Batteriezellen um bis zu 50 Prozent gegenüber der Herstellerangaben verlängern können. Mit Markteinführung der zweiten Generation des Batteriesystems ist 2020 zu rechnen. Dann sollen ca. 35 Prozent mehr Energie dazu beitragen die Reichweite der Daimler Busse zu verbessern. So wird die zweite Generation statt aktuell 25 Kilowattstunden Speicherkapazität pro Batteriepack, 33 Kilowattstunden speichern können.

Gefertigt werden die System voraussichtlich in der eigenen Batteriefabrik für E-Nutzfahrzeuge. Diese verfügt über eine Kapazität von 600 MWh pro Jahr, laut dem Darmstädter Unternehmen reicht diese Kapazität aus, um jährlich 3.000 E-Busse mit Speichersystemen auszustatten.

„Die Unterzeichnung des erweiterten Rahmenvertrags mit unserem langjährigen Kunden ist ein großer Meilenstein für unser Unternehmen. Durch den neuen Vertrag haben wir die weitere Zusammenarbeit nachhaltig und langfristig ausgerichtet. Das Auftragsvolumen stützt das geplante Wachstum und sichert unseren Auftragsbestand auf hohem Niveau.

Aus diesem Grund haben wir geplante Investitionen in Organisation, Infrastruktur und Produktionskapazitäten teilweise vorgezogen, um damit unsere nachhaltige Expansion und den Hochlauf der Serienproduktion in unserer teilautomatisierten Fabrik in Langen bei Frankfurt/Main zu realisieren.“ – Carsten Bovenschen, Finanzvorstand der AKASOL AG:

Quelle: Akasol – Pressemitteilung vom 06. Februar 2019

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