Großbritanniens Ladeoffensive wird ergänzt um 263 neue E-Busse für 19 britische Kommunen

Großbritannien stärkt E-Mobilität spürbar
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Mitte der Woche gab die britische Regierung bekannt, dass man mehr als sechs Millionen Pfund zur Unterstützung von Taxis mit extrem niedrigen Emissionen im ganzen Land bereitstellt. Mit dem Investment will man fast 300 Ladestationen und 46 Schnellladestationen für Taxis mit extrem niedrigen Emissionen in 17 lokale Kommunen ins Leben rufen, wie wir bereits gestern berichtet haben.

263 neue E-Bussse: Anzahl von E-Bussen in Großbritannien verdoppelt sich

Nun legt die britische Regierung nochmals nach und fördert mit insgesamt 48 Mio Pfund die Beschaffung von 263 neuen E-Bussen sowie der dazugehörigen Infrastruktur in 19 Kommunen in England und Wales. 

Mit diesem Investment zahlt Großbritannien weiter auf die Erwartung ein, dass bis 2040 „die Mehrheit der verkauften Neuwagen und Lieferwagen zu 100% emissionsfrei sind und alle Neuwagen und Lieferwagen eine signifikante Emissionsfreiheit aufweisen“. Aktuell geht man davon aus, dass Hybride und Verbrenner komplett verboten werden. Plug-In-Hybride sollen neben E-Fahrzeugen weiterhin erlaubt sein.

Die Förderung soll es gestatten, dass 243 Batterie-elektrische- und 20 Brennstoffzellen-Busse auf die britischen Straßen kommen. Durch diese Förderrunde wird es Großbritannien möglich sein die Anzahl von E-Bussen in Großbritannien zu verdoppeln. Die größte Einzelförderung erhält Transport for London für 63 neue Elektrobusse. Die 20 Brennstoffzellen-Busse sollen künftig für Brighton and Hove Buses fahren.

“Busse sind weit mehr als eine Möglichkeit, von A nach B zu gelangen. Sie sind ein entscheidendes Instrument im Kampf gegen die Einsamkeit, und es ist gut zu sehen, dass die Industrie Schritte unternimmt, um die Isolation zu überwinden. Diese Regierung tut mehr denn je, um die Emissionen aller Verkehrsträger zu reduzieren, und ich freue mich, dass sich die Busindustrie dabei an die Spitze setzt.” – Nusrat Ghani, Minister für Busse

Diese Ankündigung stellt einen weiteren Meilenstein in der Umsetzung der Road to Zero-Strategie der Regierung und der Future of Mobility Grand Challenge dar, die darauf abzielt, sauberere und umweltfreundlichere Reisen durch technische und technologische Innovationen im Vereinigten Königreich zu ermöglichen.

Aber bei E-Bussen geht es nicht nur darum, die Luft in den britischen Städten zu reinigen. Als wichtiger Verkehrsträger für ältere und gefährdete Menschen spielen Busse eine wichtige Rolle bei der Förderung sozialer Verbindungen. Die Regierung unterstützt daher auch den Busverkehr durch eine jährliche Investition von 250 Millionen Pfund sowie weitere 1 Milliarde Pfund für das kostenlose Buspass-Programm und ebnet damit den Weg in eine nachhaltigere Zukunft.

Ausstieg vom Verbrenner immer noch als großes Ziel im Blick

Geht es nach der britischen Regierung kommen ab dem Jahr 2040 keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr auf die Straßen Großbritanniens. Die Vorfahrt gehört dann emissionsfreien Fahrzeugen.

Großbritannien macht daher ernst und investiert  246 Millionen Pfund in Forschungsmittel für die Batterietechnologie der nächsten Generation; und ein Dutzend verschiedener Initiativen, die mit 400 Millionen Pfund finanziert werdenum die Ladeinfrastruktur auszubauen, einschließlich der Pläne für neue Laternenpfähle die Ladestationen umfassen.

Quelle: Electrive.net – Förderung: 263 neue E-Busse für 19 britische Kommunen // gov.uk – £48 million funding to drive down bus emissions across the UK

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