Zwischenstand des Umweltbonus zum 31. Mai 2018

Zwischenstand zum Umweltbonus
shutterstock / Lizenzfreie Stockillustrationsnummer: 649316047
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2.873 Umweltbonus-Anträge sind im Mai neu beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) eingegangen. Somit erhöht sich die Anzahl der eingereichten Förderanträge auf insgesamt 63.285. Zumindest hat man mit den im Mai angestellten Anträge den Vormonat um gut zehn Stück übertroffen und nimmt nicht den letzten Platz im Ranking der eingereichten Anträge eines Monats ein.

Gefördert werden durch den Umweltbonus sowohl reine Elektroautos, als auch Plug-In-Hybrid- und Brennstoffzellenfahrzeuge. Für E-Fahrzeuge sowie Brennstoffzellenfahrzeuge beträgt die Förderung 4.000 Euro, teilelektrische Plug-in-Hybride werden mit 3.000 Euro gefördert. Zu erwähnen ist hierbei, dass die Elektroauto-Kaufprämie in beiden Varianten zu je 50 Prozent von Staat und Automobilhersteller getragen wird.

Bis Ende Mai 2018 sind insgesamt 36.611 der Anträge für reine Elektroautos eingegangen, 26.657 für Plug-In-Hybride und die restlichen 17 für Brennstoffzellenfahrzeuge. Die Anzahl der Anträge für Brennstoffzellenfahrzeuge hat sich seit März nicht verändert. Auch im Mai zeichnet sich weiter ab, dass ein Großteil der Anträge von Unternehmen stammt, gefolgt von Privatpersonen. 29.171 Anträge wurden von Privatpersonen gestellt; gut 1.202 mehr als noch im Vormonat.

Der Löwenanteil entfällt auf Unternehmen mit insgesamt 32.932 Anträgen – im Vormonat noch 31.318. Die restlichen 1.182 Förderanträge werden Stiftungen, Körperschaften, Vereinen, kommunalen Betrieben und Zweckverbänden zugeordnet.

BMW dominiert weiter das Hersteller-Ranking

Im Ranking der Hersteller für die meisten Förderanträge für den Umweltbonus hat sich nicht viel verändert. BMW liegt weiterhin auf Rang eins mit 12.158 Anträgen. Auf den bayerischen Automobilhersteller folgt VW mit 10.411, Smart mit 7.819 sowie Renault mit 7.546 Anträgen auf Förderung von E-Autos und Plug-In-Hybriden.

In der zweiten Tabellenhälfte gab es zumindest eine geringfügige Verschiebung. So folgt auf Renault, mit ein wenig Abstand Audi auf Platz fünf des Rankings (5.541). Die Plätze sechs bis zehn: Mercedes-Benz (3.020), die sich vor Mitsubishi (2.928) schieben, gefolgt von KIA (2.583) und Nissan (2.449), die mit Hyundai (2.352) den Platz getauscht haben.

Addiert man die Anzahl der gestellten Förderanträge für den Umweltbonus der letzten fünf Plätze des Herstellerrankings auf (13.332), zeigt sich, dass diese nur knapp vor Platz Eins – BMW mit 12.158 Anträgen – liegen. Dies verdeutlicht noch einmal die Dominanz des bayerischen Automobilherstellers. Allerdings darf man nicht glauben, dass E-Autos als Ladenhüter gelten, da der Umweltbonus zu gering ausfällt. Vielmehr ist das mangelhafte Fahrzeug-Angebot und die langen Lieferzeiten dafür verantwortlich.

Franzosen führen Fahrzeug-Ranking weiterhin an

Bei den Fahrzeugen, für die der Umweltbonus beantragt wurde, liegt weiterhin Renault mit dem ZOE und 7.074 Anträgen an der Spitze, auf Platz zwei folgt Audi mit dem A3 e-tron (PHEV) (5.514). Smart nimmt mit dem Fortwo (BEV) und 5.289 Förderanträgen des Rankings ein. Es folgen BMW i3 (BEV) mit 5.129, BMW 225xe (PHEV) mit 4.968 sowie VW e-Golf (BEV) mit 4.966 Anträgen auf den Plätzen vier bis sechs.

Ranking der Förderanträge für den Umweltbonus beinahe unverändert

Auf Bundesland-Basis zeichnet sich das gewohnte Bild ab. Nordrhein-Westfalen (13.429), Bayern (12.849) sowie Baden-Württemberg (11.813) nehmen die Plätze eins bis drei an der Spitze für sich ein. Auf den hinteren Plätzen rangieren Bremen (311), Mecklenburg-Vorpommern (478) und Saarland (607). Weitere Informationen findest du direkt hier beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa).

Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) – Mitteilung vom 31.05.2018

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