Zwischenstand des Umweltbonus zum 31. März 2018

Zwischenstand zum Umweltbonus
shutterstock / Lizenzfreie Stockillustrationsnummer: 649316047
shutterstock / Lizenzfreie Stockillustrationsnummer: 649316047

Drei Tage länger war der März gegenüber dem Vormonat. Somit auch die Möglichkeit drei Tage mehr Anträge für die Förderung von E-Autos oder Hybrid-Fahrzeuge zu stellen. Anfang April werfen wir daher einen Blick auf die aktuelle Anzahl an Anträgen für die in 2016 in Deutschland gestartete Elektroauto-Kaufprämie – offiziell „Umweltbonus“ genannt. Seit Start der Elektroauto-Kaufprämie bis zum 31. März 2018 gingen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) 57.549 Förderanträge ein. Im direkten Vergleich zum Februar 2018 zeigt sich somit ein Plus von 3.275 neu gestellten Anträgen.

Gefördert werden durch den Umweltbonus sowohl E-Fahrzeuge, als auch Plug-In-Hybrid- und Brennstoffzellenfahrzeuge. Die Förderung für reine E-Autos und Brennstoffzellenfahrzeuge beträgt 4.000 Euro, teilelektrische Plug-in-Hybride werden mit 3.000 Euro gefördert. Die Elektroauto-Kaufprämie wird in beiden Varianten zu je 50 Prozent von Staat und Automobilhersteller getragen. Bis Ende Februar lässt sich nicht nur die Gesamtanzahl der Anträge in Höhe von 57.549 festhalten, sondern auch deren Aufteilung.

Insgesamt 33.318 der Anträge sind für reine Elektroautos eingegangen, 24.214 für Plug-In-Hybride und die restlichen 17 für Brennstoffzellenfahrzeuge. Die Anträge selbst wurden von Privatpersonen (26.561) sowie Unternehmen (29.906) gestellt; die restlichen 1.082 Förderanträge werden Stiftungen, Körperschaften, Vereinen, kommunalen Betrieben und Zweckverbänden zugeordnet. Neben der reinen Anzahl an gestellten Förderanträgen ist sicherlich auch noch interessant welcher Hersteller am meisten davon profitiert. Dies soll nachfolgend betrachtet werden.

An der Spitze setzt sich BMW mit 11.392 deutlich vom zweiten Platz VW mit 9.271 Anträgen ab. Smart (7.127), Renault (6.936) und Audi (5.216) folgen auf den Plätzen drei bis fünf. Dahinter reihen sich Mitsubishi (2.758), Mercedes-Benz (2.590), Kia (2.206) und Hyundai (2.053) ein, bevor auf Platz zehn Nissan mit 1.981 Anträgen das Top-Ten Ranking der Anträge nach Hersteller abschließt.

Wie man sieht, hat sich am Ranking der einzelnen Unternehmen seit Februar nichts verändert. Lediglich die Anzahl der gestellten Förderanträge pro Unternehmen hat sich verschoben. An der Spitze der Förderanträge steht aber keinesfalls BMW oder VW, sondern der Renault ZOE (6.513), gefolgt von Audi A3 e-tron (5.216), BMW i3 (5.244) sowie dem Smart ForTwo Electric Drive (4.889) der erneut den BMW 225xe (4.716) hinter sich lässt.

Auf Bundesland-Basis zeichnet sich das gewohnte Bild ab. Nordrhein-Westfalen (12.125), Bayern (11.794) sowie Baden-Württemberg (10.767) setzen sich wieder deutlich an der Spitze ab. Auf den hinteren Plätzen rangieren Bremen (276), Saarland (558) und Mecklenburg-Vorpommern (434). Weitere Informationen findest du direkt hier beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa).

Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) – Mitteilung vom 31.03.2018

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.