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Wissenstransfer als Grundlage für 800-Volt-Technologie von Porsche

Porsche AG
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Schon frühzeitig gab man bei Porsche zu verstehen: „800 Volt sind sicher wichtiger als 800 PS“. Denn nach Einschätzungen der Porsche AG ist ein differenzierendes Merkmal der Elektromobilität, mit welcher Spannung ich den Antrieb betreiben und die Akkus laden kann. Zwei Ladestationen, welche die neue 800-Volt-Technik besitzen und somit eine Praxiserprobung des Schnellladens ermöglichen, wurden erstmalig bei der Porsche Niederlassung am Technologiestandort Berlin-Adlershof in Betrieb genommen.

Wissenstransfer von Motorsport zur PKW-Serienfertigung

Damit die 800-Volt-Technologie von Porsche allerdings bei normalen Serienfahrzeugen zum Tragen kommen kann, ist ein entsprechender Wissenstransfer notwendig. Ein Wissenstransfer zwischen Motorsport und Serie. Der Taycan setzt ebenso wie der dreifache Le-Mans-Sieger Porsche 919 Hybrid auf die innovative 800-Volt-Technologie. Sie gehörte beim 919 zu den wichtigsten Grundlagenentscheidungen – die Spannungslage stellt fundamentale Weichen für den gesamten Elektro-Antriebsstrang: von der Batterie über das Elektronik-Layout und die E-Maschinen bis hin zur Leistungsfähigkeit des Ladevorgangs.

Da die 800-Volt-Technologie von Porsche vollkommen neu erdacht wurde, musste man auch die dafür notwendigen 800-Volt-Bauteile in Pionierarbeit eigens entwickeln. Dabei ging Porsche durchaus an die Grenzen des technisch Machbaren – auch, was die flüssigkeitsgekühlte Lithium-Ionen-Batterie betrifft. Porsche hat sie unter dem hohen Wettbewerbsdruck des Motorsports fortlaufend weiterentwickelt. Heute erreicht sie eine zuvor nicht gekannte Leistungsdichte. Für den Taycan – das ersten E-Serienfahrzeug von Porsche – bedeutet dies: Die 800-Volt-Architektur im Fahrzeug stellt sicher, dass die Lithium-Ionen-Batterie in gut vier Minuten Energie für 100 Kilometer Reichweite (nach NEFZ) nachladen kann.

Nun erhofft man sich mit dem Einstieg von Porsche in die Formel E 2019/2020, dass dieser Wissenstransfer eine neue Stufe erreicht. Das Unternehmen aus Zuffenhausen hat erkannt, dass die Voraussetzung für das schnelle Laden hochleistungsfähige Ladesysteme sind. Porsche E-Performance schließt deshalb die Infrastruktur mit Lösungen für Zuhause und unterwegs mit ein.

Zuhause und unterwegs stets unter Strom…

Mit dem „Porsche Mobile Charger Connect“ kann man den Taycan mit bis zu 22kW schnell und bequem über Nacht zuhause laden. Auch induktives Laden ist möglich. Zudem baut Porsche bis Ende 2019 über das Joint-Venture Ionity – gemeinsam mit Audi, BMW, Daimler und Ford – europaweit an 400 Standorten Schnellladestationen mit bis zu 350kW pro Ladepunkt. Mittlerweile steht für IONITY die Pauschale von acht Euro pro Ladevorgang im Raum, ob es sich bei dieser Flatrate um den langfristigen Preis handelt, steht noch nicht fest. Vielmehr ist die Rede von einer Einführungsphase. Spricht zumindest für die Gedanken von Porsche, die der Meinung sind, dass Strom tanken so teuer wie Benzin sein soll.

Darüber hinaus plant Porsche an Reisezielen, etwa Hotels, bis zur Markteinführung des Taycan mehr als 2000 AC-Ladepunkte in bis zu 20 Märkten zu installieren. Zugang zum Porsche Ladenetzwerk für unterwegs bekommen Kunden über den Porsche Ladedienst. Dabei handelt es sich um eine europaweite Lösung mit Zugriff auf eine Vielzahl von Ladesäulen verschiedener Anbieter. Die Abrechnung erfolgt zentral über Porsche.

Der digitale Dienst sucht nach passenden Ladestationen und übernimmt die Abrechnung über zentral hinterlegte Zahlungsdaten – länderübergreifend und währungsunabhängig. Für den Fahrer eines Plug-In-Hybriden – bspw. Cayenne oder Porsche 911 – oder E-Fahrzeugs ein großes Plus. Entfällt doch die jeweilige Anmeldung bei den verschiedenen Betreibern. Die dazugehörige, kostenfreie App sowie das Porsche-Navigationssystem führen die Kunden zur ausgewählten Ladesäule.

Quelle: Porsche AG – Pressemitteilung vom 15.10.2018

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