VW I.D. Crozz bereits ab 2019 auf den Straßen unterwegs?

VW AG

Derzeit machen Gerüchte die Runde, dass der I.D. Crozz von Volkswagen bereits 2019 seinen Weg auf die Straße finden wird und nicht erst ein Jahr später, also 2020. Dies besagen zumindest die Informationen, die “Auto Motor und Sport” vorliegen. Wenn der Crozz tatsächlich 2019 auf den Markt kommt, dann bringt VW im Jahr 2019 direkt zwei Elektroautos auf die Straße, die auf der MEB-Plattform aufbauen: der I.D. und I.D. Crozz. 2022 soll die Serienversion des I.D. Buzz folgen – eine Neuauflage des klassischen T1 von VW. Der Crozz soll wie der Buzz ebenfalls in den Staaten auf den Markt kommen, einen Verkauf des I.D. plant VW dort wohl vorerst nicht.

Der I.D. wird in der Golf-Klasse antreten und dort auch zum Preis einer vergleichbaren Diesel-Variante angeboten werden. Hier profitiert der Käufer und auch Volkswagen vom Umweltbonus, der zumindest 2.000 Euro Unterstützung von Käuferseite bedeutet. VW wird seinen Anteil der anderen 2.000 Euro bereits entsprechend eingepreist haben. Von Vorteil ist bei VW sicherlich die neue MEB-Plattform, welche hohe Skaleneffekte mit sich bringt und die Kosten entsprechend optimiert. Hierdurch werden die E-Autos der Wolfsburger profitabler als die des Wettbewerbs.

Um nochmal kurz auf den VW Golf zusprechen zukommen, hier wurde VW in Großbritannien offenbar von der hohen Nachfrage überrascht. Um zu lange Wartezeiten zu vermeiden, werden vorübergehend keine Bestellungen mehr für den Plug-in-Golf angenommen.

Quelle: Electrive.net – Kommt VW I.D. Crozz bereits 2019 in den Handel?

6 Kommentare

  1. Frage zum VW Golf in Grossbritannien : ist bei der “grossen Nachfrage” der e-Golf oder der normale Golf gemeint ?
    (nebenbei bemerkt: in Norwegen ist die Nachfrage des e-Golf sehr hoch… das dort meist verkaufte Auto 2017 insgesamt)

      1. Habe jetzt gesehen, dass bei diesem Kommentar (Golf in Grossbritannien) der Golf GTE gemeint war. Übigens wurde in dem zitierten Artikel das Markteinführungsdatum 2019 im nachhinein widerrufen. Ich denke , das ist schade, denn gerade 2019 wäre für VW super gewesen, weil sie da den anderen Konkurrenten (z.B. Tesla Model Y) mit einem preisgünstigeren SUV zuvorkommen könnten. Ich könnte mir da einen Verkaufsboom vorstellen. Last not least könnte es für VW ein frühzeitiges come-back nach dem Diesel-Desaster in den USA bedeuten.

  2. Norwegen ist kein Land das selber Autos baut. Bei den Förderbeträgen wundert es aber nicht, dass schneller auf E Autos umgestiegen wird als woanders. Ein Land das heute schon 50% reine Elektroautos hätte, wohlverstanden täglich aufladen müsste, würde zum Chaos verurteilt. Selbst wenn man denen die Teslas schenken würde , könnte man sie gar nicht nachladen:
    -Netz zu klein
    -zu wenig Strom
    -fehlende Hausladestellen

    Hybride haben aber mehr Chancen um vor allem beim Rekuperieren Sprit zu sparen. Spitze im Gelände und im
    Stadtverkehr bei Stop and go.
    Aber wie wollen sie rekuperieren auf der Autobahn bei angenommen 6oo km Fahrt im Tag
    Dies wird die Domäne der neuen noch sauberen Diesel bleiben.
    Ein Beispiel: ich nehme für diese Strecke 1ooKm /h Durchnittsgeschw. einen 1,5 Liter Benzin- Verbrenner Hybride
    der verbraucht gegen 6 Liter auf 100 Km. Weil der bei diesen Verhältnissen das Hybridestem gar nicht ausnützen kann , fahre ich mit meinem alten Peugeot- Diesel 206 einen Schnitt bei der gleichen Strecke mit unter 4 Liter Diesel.
    Der Tesla scheidet bei dem Vergleich aus Preisgründen aus, und weil er durch den längeren Ladestopp ohnehin zu spät käme, bei dem erlaubten 100 Km Tempo. Wenn er mit Schnellfahren aufholen will verschlechtert sich die Wirtschaftlichkeit und Umweltverschmutzung (heutige Stromproduktion ,Abbauprozess der grossen Batterie) nochmals merklich zu Gunsten den zwei Kleinen. Ich bin Praktiker und fahre seit 5 Jahren einen Plug in Hybrid.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.