Volkswagen qualifiziert Top-Experten für die Produktion der I.D. Familie

Copyright Abbildung(en): Volkswagen AG

Nicht nur die Etats für Forschung und Entwicklung werden deutlich gesteigert. Auch in der Qualifizierung von Fachkräften wird immer mehr investiert. Volkswagen legt ab Juni ein umfassendes Kompetenzprogramm für Elektromobilität auf. Im Rahmen des „Future Electronic Engineer Program“ (FEEP) werden weltweit 100 Jungingenieure und junge Facharbeiter zu Top-Produktionsexperten qualifiziert.

Die qualifizierten Fachkräfte werden nach Ihrer Schulung als Spezialisten für Anläufe eingesetzt. Sprich, diese besetzen künftig gezielt Zukunftsarbeitsplätze im Bereich Planung, der Pilothalle, der Baureihe E-Mobility, im Vorserien-Center sowie der Elektronik-Entwicklung. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass der erste Schwung an Absolventen, nach dreijähriger Qualifizierungsphase, in Zwickau die Hochlaufphase der I.D.-Familie unterstützen. Dort werden sie an vorderster Front die neuste Generation rein elektrischer Fahrzeuge auf Basis des Modularen E-Antriebs-Baukastens (MEB) begleiten.

Fachkräfte aus Deutschland, China und Amerika an Qualifizierungsmaßnahmen beteiligt

Initiator des neuen Ausbildungsprogramms ist die Pilothalle der Marke Volkswagen in Wolfsburg, die zum Vorstandsbereich Produktion und Logistik gehört. Beteiligt sind Standorte in China, Brasilien, Argentinien, den USA und Mexiko, flankiert wird das Programm zudem von Volkswagen Pro Ehrenamt sowie lokalen Universitäten. Von Juni an wird es von jungen Fachkräften aus Deutschland, China sowie Nord- und Südamerika durchlaufen.

Mit dem „Future Electronic Engineer Program“ (FEEP) möchte man eine der umfassendsten Fachausbildungen der Branche anbieten. Wenn man bedenkt, dass der VW Konzern in diesem und im nächsten Jahr um die 80 Fahrzeuganläufe zu meistern hat, wird schnell klar, warum dieser Schritt richtig ist. Gerade mit den Modellen auf MEB Basis wird die Komplexität digitaler Intelligenz an Bord der Fahrzeuge nochmals steigen. Für gerade diese Fahrzeuge muss es entsprechende Experten geben. Fachkräfte, die die Fabriken vor Ort unterstützen und einen guten Anlauf sichern können.

„Volkswagen wird innerhalb von rund drei Jahren insgesamt 27 E-Auto-Anläufe von vier Marken in drei Weltregionen stemmen. Allein im Werk Zwickau werden Modelle von drei Konzernmarken vom Band laufen. Wir benötigen an unseren MEB-Standorten künftig weltweit Jungingenieure, die die Erfordernisse in der Produktion der neuen Fahrzeugarchitektur kennen – und zugleich viel Praxiserfahrung mitbringen.“ – Thomas Ulbrich, Markenvorstand für E-Mobilität

Beim VW Konzern werden die FEEP-Absolventen quasi Geburtshelfer der neuen E-Autos, die im Rahmen der großen Elektro-Offensive von Volkswagen auf den Markt kommen. Die Teilnehmer des Programms haben in der Regel schon ein Studium im Praxisverbund absolviert, wenn sie etwa als Fahrzeuginformatiker oder Datenlogistiker ins Programm kommen. Zunächst bekommen sie eine Basisausbildung für die Inbetriebnahme in der Pilothalle der Marke Volkswagen in Wolfsburg und arbeiten an aktuellen Fahrzeugprojekten wie dem ersten kompakten I.D.

Im Anschluss werden sie durchgängig in Seminaren weiterqualifiziert – zum Beispiel im Rahmen einer Fachausbildung zum Programmierer – und arbeiten an Projekten mit steigendem Anforderungsniveau mit. Es folgt ein Auslandsaufenthalt, bei dem die Jungingenieure an Anläufen mitarbeiten und dabei von praxisnaher Betreuung durch hochqualifizierte Paten und ehrenamtliche Senior-Experten profitieren.

Quelle: VW AG – Pressemitteilung vom 01.06.2018

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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