Umweltministerin Schulze warnt vor Konkurrenz aus dem Ausland; insbesondere aus China

Symbolbild

Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat die deutsche Autoindustrie vor internationaler Konkurrenz und besonders vor China gewarnt. Geschehen ist dies im Rahmen der Vorstellung des „Greentech-Atlas 2018 am Freitag in Berlin. Der Atlas bietet einen Überblick über Umwelttechnologie in Deutschland. Schulze selbst sieht die Gefahr, dass die deutsche Automobilindustrie den Rang abgelaufen bekommt. Gerade in China stellt man sich sehr strategisch auf, um im Bereich der Elektromobilität eine weltweite Führungsrolle anzustreben.

Man merkt zudem, dass auf vielen Märkten, gerade auf dem chinesischen, die Regeln immer strenger werden. Wer also zukünftig mitspielen möchte, der sollte saubere und klimakompatible Autos bauen. Eine Entwicklung, welche kurz über lang auch Auswirkungen auf die Gesetze und Regelungen in Deutschland haben wird. Schulze lobte die Umwelttechnologie als Modernisierungstreiber der deutschen Wirtschaft mit gewaltigem Wachstumspotenzial.

Betrachtet man das weltweite Marktvolumen für Umwelttechnik und Ressourceneffizienz, lag dies 2016 bei 3200 Milliarden Euro und kann bis 2025 voraussichtlich um jährlich 6,9 Prozent auf über 5900 Milliarden Euro wachsen. Insgesamt haben deutsche Anbieter einen Anteil von 14 Prozent am weltweiten Markt für Umwelttechnik und Ressourceneffizienz.

Erst kürzlich hat sich die neue Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) zudem für eine Kaufprämie für Elektro-Lieferfahrzeuge ausgesprochen.

Quelle: Automobilwoche – Schulze-Warnung mit Blick auf China: „Sollten klimakompatible Autos bauen“

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