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Toyota startet Batterie-Projekt: Erst Second-Life, dann Recycling

Symbolbild
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Der Autohersteller Toyota und der Stromversorger Chubu Electric Power haben eine grundlegende Vereinbarung mit dem Ziel geschlossen, ein gemeinsames Batterie-Projekt zu starten. Dabei geht es um ein stationäres Speicherbatteriesystem für ausgediente Elektroauto-Akkus im Second-Life sowie im Anschluss daran eine Untersuchung des Recyclings von endgültig verbrauchten Batterien.

Batterien sind besonders langlebig. Sie sind oftmals noch einsatzfähig, wenn das Fahrzeug schon sein Lebensende erreicht hat oder wegen eines Unfalls unbrauchbar ist. Zunächst wollen die beiden japanischen Unternehmen ausgediente Batterien aus Elektrofahrzeugen von Toyota als Speicherbatteriesystem wiederverwenden, um den verschiedenen Herausforderungen des intelligenten Stromnetzes gerecht zu werden. Wenn sie in großer Anzahl kombiniert werden, können gebrauchte Batterien, selbst mit reduzierter Leistung, für den Ausgleich bei Energieangebot und -bedarf verwendet werden. So lassen sich Erzeugungs- und Lastspitzen abfedern.

Diese Bemühungen können nicht nur als Lösung für die Herausforderungen im Stromnetz dienen. Chubu Electric Power und Toyota erwarten, dass diese Bemühungen auch positive Auswirkungen auf den Betrieb von Wärmekraftwerken haben.

In der Anfangsphase werden etwa 10.000 Nickel-Metallhydrid-Batterien verwendet, die derzeit in großen Mengen in Toyotas Hybridfahrzeugen verbaut sind. Um das Jahr 2030 sollen Lithium-Ionen-Batterien aus Elektroautos und Plug-in-Hybriden integriert werden.

Recycling von Batterien

Die beiden Unternehmen werden auch daran arbeiten, das Recycling von Batterien zu optimieren. So sollen wertvolle Materialien und Rohstoffe wie Seltenerdmetalle gesammelt und wiederverwertet werden können.

Quelle: Toyota – Pressemeldung vom 31.01.2018

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