Tesla will seinen Service verbessern: So soll es funktionieren!

Tesla will eigenen Service verbessern
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Tesla peilt bis Ende 2018 7.000 Model 3 pro Woche an, fasst nun mit einer eigenständigen Fabrik Fuß in China und baut das eigene Supercharger-Netzwerk fleißig weiter aus. Doch das Tempo ist eben nicht in allen Bereichen des Unternehmens so hoch. Gerade der Service-Bereich von Tesla scheint nur eingeschränkt mit der Expansion mitzukommen.

Eine Vielzahl von norwegischen Kunden klagen über Engpässe bei der Wartung von Fahrzeugen und der Bearbeitung von Kundenanliegen. Bei Tesla-Chef Elon Musk stieß dies auf offene Ohren und er versprach über Twitter Abhilfe. In allen Märkten, in denen Tesla aktiv ist, soll sich künftig der Service verbessern und reibungsloser vonstattengehen. Eine Lösung sei mehr Personal für die jeweiligen Teams.

Zudem soll es eine Aufstockung von Teslas mobiler Serviceflotte geben und die Optimierung der weltweiten Ersatzteilversorgung wird angegangen. Letzteres umfasst ein neues europäisches Zentrallager für Ersatzteile, das in den kommenden Monaten eröffnet werden soll. Die Kapazität im nordamerikanischen Lager hat man 2018 bereits verdreifacht. Weitere geplante Maßnahmen wurden dem E-Mobilitätsblog electrek ebenfalls vorgestellt.

  • Ergänzend zu lizenzierten Reparaturbetrieben testet Tesla für kleinere Schäden in ausgewählten Märkten den Betrieb eigener Werkstätten. In Abhängigkeit des Kunden-Feedbacks könnte daraus ein unternehmenseigenes Werkstättennetz hervorgehen.
  • Die Marktabdeckung von Teslas mobiler Serviceflotte soll von derzeit 25 auf 40 Prozent steigen.
  • Die Zahl der Mitarbeiter von Teslas Pannendienst-Hotline soll erhöht werden.
  • In Märkten, in denen die Kundenzufriedenheit unterdurchschnittlich ist, soll “aggressiv” neu eingestellt werden – etwa in Norwegen. Zudem ist die Errichtung neuer Servicecenter vorgesehen.

Die Reaktion erscheint durchaus richtig, vor allem, da mit steigenden Verkaufszahlen auch mit steigenden Fällen von Reparaturen, Schadensmeldungen, usw… zu rechnen ist. Auch die Fahrzeugübergabe soll effizienter gestaltet werden. Die Rede ist von fünf Minuten, die es dauert, bis ein neuer Tesla sein Besitzer wechselt. Wer weiß, vielleicht wird der „Space-X“-Roadster in ein paar Jahren in noch kürzerer Zeit übergeben…

Quelle: Ecomento.de – So will Tesla seinen Service verbessern

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