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St. Athan wird zum eMobility-Stützpunkt von Aston Martin

Aston Martin
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Ab 2019 wird in St Athan in Wales der Rapide E als erstes vollelektrisches Fahrzeug des Premium-Herstellers gefertigt. Zu diesem Zweck hat Aston Martin das Werk zum „Home of Electrification“ erklärt. Im gleichen Werk startet ab 2021 dann die Produktion Aston Martins Elektroauto-Marke Lagonda. Bis 2025 strebt Aston Martin an sein komplettes Modellangebot zu elektrifizieren. Bereits fünf Jahre später soll dann rund ein Viertel der Verkäufe mit reinen E-Autos realisiert werden. Wie bekannt wurde verzichtet Aston Martin bei seiner E-Strategie komplett auf Zwischenschritte. Sprich, teilelektrische Plug-in-Hybridautos und Wasserstoff-Stromer spielen keine Rolle.

St. Athan macht Fortschritte

Aktuell befindet sich das Werk in St. Athan in seiner dritten und letzten Umbauphase, um auf die Produktion des Rapide E vorbereitet zu sein. Betroffen sind drei sogenannte „Super-Hangars“ auf dem Gelände des ehemaligen Verteidigungsministeriums. Insgesamt soll Aston Martin um die 56 Millionen Euro investiert haben, um das „Home of Electrification“ zu erschaffen. In den kommenden Jahren sollen dort bis zu 750 neue Arbeitsplätze entstehen. Gut 150 dieser wurden bereits besetzt.

„As our first all-electric production model, Rapide E will fast-track our knowledge and help us ensure the character and high-performance capabilities of our future EV models and enhance the unique qualities found in all Aston Martins as we know them today. Rapide E will also serve as a critical step on our path to relaunching Lagonda as the world’s first zero-emission luxury marque.“ – Andy Palmer, CEO Aston Martin

Details zum Rapide E von Aston Martin

Die viertürige Sportlimousine könnte eventuell das erste E-Auto werden, welches mit 800-Volt-Ladung daherkommt. Ganz klar scheint es allerdings noch nicht. Es steht allerdings fest, dass das Fahrzeug auf ein 65 kWh Akkupack setzen wird, der eine Reichweite von ca. 320 Kilometer ermöglicht. Insgesamt besteht das Akkupack aus 5.600 zylindrischen 18650 Zellen. Die Batterie selbst wird dort vorzufinden sein, wo normalerweise der V-12-Motor, das Getriebe und der Gastank des gasbetriebenen Rapide sitzen.

Zwei Elektromotoren, die die Hinterachse antreiben, liefern 601 PS. Aston Martin schätzt die Beschleunigung von 0- 100 km/h auf weniger als 4 Sekunden und von 80- 120 km/h geht es dann in 1,5 Sekunden. Das Auto wurde entwickelt, um die volle Leistung für eine Runde auf der 20,5 km langen Nürburgring-Teststrecke in Deutschland aufrechtzuerhalten, Aston Martin sagt, dass es dieses Leistungsniveau auf der Straße in mehr als kurzen Stößen halten kann.

Auch das Äußere und der Unterboden des Fahrzeugs wurden aerodynamisch optimiert und durch neu entwickelte aerodynamische Räder ergänzt. Mit Pirelli P-Zero Reifen mit niedrigem Rollwiderstand und geräuschdämpfendem Schaumstoff zielt der Rapide E darauf ab, ein höheres Niveau an Aerodynamik, Reibungsverlusten und Kühlleistung zu erreichen als der Standard-Rapide S. Das Unternehmen plant, nur 155 Exemplare des Rapide E zu bauen, bevor es mit einem elektrischen SUV aus Lagonda, das 2021 ankommen soll, in die volle elektrische Produktion geht.

Quelle: Electrive.net – Aston Martin macht St. Athan zum eMobility-Stützpunkt // GreenCarReports – Aston Martin Rapide E details revealed beyond battery tech

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