Renault verlagert Fertigung des Twizy von Spanien nach Südkorea

Renault Twizy parkend
Bluecub / Renault

Viel Auto für wenig Platz – und Geld. Viel Sicherheit. Hoher Komfort. Funktionalität mit Größe. Alles Schlagwörter, welche den Renault Twizy treffend beschreiben. Und er scheint bei seinen Fans anzukommen, zwar nicht in Europa, dafür aber in Korea. Grund genug dafür, dass die Fertigung des Renault Twizy in Valladolid, Spanien seine Zelte abbricht, um diese in Busan, Korea wieder aufzustellen. Derzeit wird dort der Nissan Rogue SUV hergestellt, dessen Fertigung im September nächsten Jahres eingestellt wird.

Der Twizy aus Spanien wird derzeit von Renault Samsung nach Korea für den Verkauf exportiert. Dort konnte der Umsatz aufgrund der ungünstigen Teileversorgung nur schwer gesteigert werden. Aktuell plant das Unternehmen mit einer Fertigung von rund 5.000 Twizy pro Jahr in Busan. Diese sollen dann vor allem in Korea und anderen Teilen Asiens verkauft werden.

Weltweit wurden 2017 nur 853 Twizy-Fahrzeuge verkauft, 2018 bis September waren es 1.145 Exemplare. Die in Busan hergestellten Modelle werden höhere Spezifikationen haben als europäische Modelle. Angestrebt ist, dass man bis März 2019 vor Ort die Produktion aufnehmen kann.

Laut einem Mitarbeiter von Renault Samsung geht man davon aus, dass die Produktion des Twizy in Korea effizienter sein wird, da 60 Prozent der Autos in Asien verkauft werden. Mit dem Twizy werden wir zwei elektrische Modelle in Busan produzieren, was Busan helfen könnte, zu einer Drehscheibe für umweltfreundliche Automobilproduktion zu werden. Im spanischen Werk können dann künftig die Plug-in-Hybrid-Versionen der Modelle Mégane und/oder Captur montiert werden.

Quelle: chosun.com – Renault Samsung to Produce Small Electric Vehicle in Busan

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