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Porsche Taycan: Produktionskapazität soll erweitert werden

Porsche Taycan ehemals Mission E
Porsche AG
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Seid Anfang Juni weiß man, dass der Porsche Mission E als Porsche Taycan vom Band läuft. Ursprünglich rechnete man eher mit 20.000 Fahrzeugen als Maximalvolumen für eine volle Jahresproduktion, wovon erste Bestelleingänge bereits im Juli verzeichnet werden konnten. Nun steht allerdings fest, Porsche will die Produktionskapazität für sein erstes Elektroauto Taycan aufgrund starker Nachfrage erhöhen.

Oliver Blume, seines Zeichens CEO von Porsche, gab der WirtschaftsWoche gegenüber zu verstehen, dass man „aufgrund der positiven Resonanz diese Zahl jedoch nach oben anpassen werde, zumal nun auch der Cross Turismo als erstes Derivat des Taycan grünes Licht für die Serie bekommen hat“.  Der Porsche Mission E Cross Turismo bekam im Oktober grünes Licht, dass er ab  2020 auf die Straße kommen darf. Das zweite Elektroauto von Porsche setzt auf ein emotionales Design mit prägnanten Offroad-Elementen sowie das neuartige Anzeige- und Bedienkonzept mit Touch-Screen und Blicksteuerung.

Zurück zum Taycan. Allein in Norwegen, wo Porsche sonst rund 600 Neufahrzeuge pro Jahr verkaufe, hätten „knapp 3000 Menschen ihr ernsthaftes Kaufinteresse am Taycan bekundet, indem sie sich für 2500 Euro in eine Reservierungsliste haben eintragen lassen“, so Blume weiter.

Zuletzt war die Rede davon, dass  das Unternehmen sechs Milliarden Euro einsparen will, welche über Rationalisierungen von Betriebsabläufen das operative Ergebnis innerhalb von acht Jahren steigern sollen. Mit dem eingesparten Geld sollen Investitionen in die Entwicklung und Herstellung von Elektroautos getragen werden. Unter anderem in die Taycan-Produktion, welche als Abkehr der Montage im traditionellen Fließbandprinzip zu verstehen ist.

Für das Jahr 2025 hat man sich beim Stuttgarter Automobilunternehmen Porsche vorgenommen die Hälfte des Umsatzes über den Verkauf elektrifizierter Fahrzeuge zu erwirtschaften. Die Grundlage wird mit der neuartigen Produktion des Taycan gelegt. Wobei diese sicherlich auch beim Cross Turismo zum Einsatz kommen wird.

Dem Wasserstoffantrieb bei Porsche-Modellen hat Blume übrigens mit dieser Aussage den Stecker gezogen:

„Die Batterie ist bei der Energieeffizienz im Betrieb drei Mal besser als Wasserstoff und sechs Mal besser als synthetische Kraftstoffe. Wenn man die energieaufwändige Herstellung von Batterien einbezieht, sind diese immer noch in etwa doppelt so effizient wie andere Antriebsarten. Das gilt sowohl für den Einsatz in unseren zweitürigen Sportwagen als auch für sportliche Limousinen und unsere SUV.“ – Oliver Blume, CEO Porsche

Quelle: WirtschaftsWoche – Porsche erhöht Produktionskapazität für den Taycan

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