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Neuer Sprinter von Mercedes-Benz: Rein elektrisch und vollvernetzt

Daimler
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Der Transporter Sprinter ist weltweit in mehr als 130 Ländern unterwegs und wurde mittlerweile mehr als 3,4 Millionen Mal verkauft. Nun ist die Neuauflage des Bestsellers von Mercedes‑Benz Vans ab sofort bestellbar. Die Markteinführung startet im Juni 2018 in Europa – ab 2019 auch mit elektrischem Antrieb. Mit dem Sprinter der neuesten Generation will Mercedes-Benz Vans das digitale Zeitalter in dieser Fahrzeugklasse einläuten.

Als erste vollvernetzte Gesamtsystemlösung verkörpert die dritte Generation des Sprinter die Entwicklung der Sparte vom reinen Fahrzeughersteller zum Anbieter von ganzheitlichen Transport- und Mobilitätslösungen. Mit neuen Konnektivitätsdiensten, Elektroantrieb und individuellen Hardwarelösungen für den Laderaum soll der große Transporter das Geschäft der Kunden in einer vernetzten Welt künftig deutlich effizienter gestalten.

„Der Sprinter hat vor mehr als 20 Jahren das Segment begründet, das seinen Namen trägt. Seitdem hat er die Standards bei den großen Transportern durch Innovation immer wieder neu gesetzt. Nicht umsonst ist er einer der Bestseller im Daimler‑Portfolio.“ – Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes‑Benz Cars

Das aktuelle Modell des Sprinter ist bereits seit 2006 auf dem Markt. Höchste Zeit also für eine Neuauflage. Der neue Sprinter ist ab sofort bestellbar und wird ab Juni 2018 in den europäischen Markt eingeführt. Die weiteren Märkte folgen sukzessive. Mit einem Preisniveau ab 19.990 Euro in Deutschland (Preis ohne MwSt.) für die Einstiegsversion mit Frontantrieb bietet der neue Sprinter für jeden Kunden das exakt auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Modell.

Zahlreiche Varianten bedienen immer neue Kundenbedürfnisse

Schon heute kommt der Sprinter in den unterschiedlichsten Bereichen zum Einsatz: im klassischen Kurierdienst auf der letzten Auslieferungsmeile und dabei zunehmend bei der Belieferung mit frischen Lebensmitteln („eGrocery“), in der privaten und öffentlichen Personenbeförderung, als Reisemobil, als mobile Werkstatt in verschiedenen Handwerksbranchen sowie im Baustellenverkehr aber auch als rollendes Ersatzteillager von Service‑Technikern.

Bild: Daimler

Durch gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen, insbesondere die Urbanisierung und das Wachstum des Online‑Handels, verändern sich die Bedürfnisse der Transporter‑Kunden rapide. Die steigenden Transportbedarfe müssen künftig noch schneller, effizienter und vor allem umweltfreundlich abgedeckt werden. Auf diese neuen Anforderungen reagiert Mercedes‑Benz Vans in vielfacher Hinsicht. Der Service‑Bereich zählt beispielsweise zu den vergleichsweise traditionellen Branchen, in denen der Veränderungsdruck ebenfalls angekommen ist. Vor allem Vernetzungslösungen bieten auch dort schon Möglichkeiten für Optimierungen oder beeinflussen sogar den Business‑Case positiv. Ein Beispiel hierfür ist das sogenannte „In Van‑Delivery“, bei der das Fahrzeug von Dienstleistern über Nacht etwa mit direkt aus dem Fahrzeug bestellten Ersatzteilen bestückt werden kann.

Der neue Sprinter bietet seinen Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen daher künftig noch mehr spezifische Anwendungsmöglichkeiten als je zuvor. Er ist in mehr als 1700 verschiedenen Varianten verfügbar – allein über die Aufbauarten, Antriebskonzepte, Kabinengestaltung, Aufbaulängen, Tonnagen, Laderaumhöhen und Ausstattungsvarianten. Die Bandbreite bei den Sitzen reicht von zwei einzelnen Sitzen in der Kabine eines gewerblich genutzten Fahrzeugs bis zu 20 Sitzplätzen für 19 Passagiere plus Fahrer. Das maximale Ladevolumen liegt bei 17 m3, die Tonnage reicht bis 5,5 Tonnen.

Elektrifizierung der gewerblichen Flotte: eSprinter folgt 2019

Neben der konsequenten Weiterentwicklung effizienter Dieselmotoren wird Mercedes‑Benz Vans künftig in allen Segmenten auch emissionsfreie Elektroantriebe anbieten und die Elektrifizierung der gewerblich genutzten Flotte konsequent vorantreiben. Den Anfang macht der eVito, der seit November 2017 bestell- und ab der zweiten Jahreshälfte 2018 lieferbar sein wird. Auf den eVito folgt der eSprinter in 2019.

Im Dialog zwischen Kunden und den Experten von Mercedes‑Benz Vans werden die Betreiberkonzepte individuell an Branchenbedürfnisse, Fuhrparkgröße, Fahrprofil oder an die baulichen Voraussetzungen bei der Schaffung einer eigenen Ladeinfrastruktur auf dem Unternehmensgelände angepasst und sollen so ein ganzheitliches Ökosystem schaffen. Außerdem lassen sich Elektro-Grundfahrzeuge hinsichtlich ihrer Reichweite oder Zuladung dem jeweiligen Einsatzzweck exakt anpassen. Das neue Angebot bewegt sich bei den Betriebskosten auf Augenhöhe mit vergleichbaren Modellen mit Dieselaggregat. Die Elektromodelle sind vor allem für den innerstädtischen Verkehr konzipiert.

Mercedes PRO connect vernetzt Fuhrparkmanager mit Fahrzeugen und Fahrern

Zwei kombinierte digitale Systeme machen den neuen Sprinter fit für alle erdenklichen Logistik- und Transportanforderungen in einer vernetzten Welt.

Zum einen ist der neue Sprinter mit Mercedes PRO connect ausgestattet, einem Konnektivitäts‑System für Fuhrparkkunden vom Kleinstgewerbe bis hin zu Großkunden. Der webbasierte Service verbindet den Fuhrparkmanager über das Fahrzeugmanagement‑Tool mit allen Fahrzeugen und Fahrern in seiner Flotte. Zum Marktstart von Mercedes PRO connect als Werkslösung werden acht Pakete mit zentralen flotten-, fahrzeug-, fahrer- und standortbasierten Diensten eingeführt. Dazu zählen beispielsweise Fahrzeugstatus, Fahrzeuglogistik, Flottenkommunikation, Wartungs- und Unfallmanagement oder ein digitales Fahrtenbuch.

Bild: Daimler

Der Fahrzeugstatus zeigt alle relevanten Fahrzeugdaten sowie die Nutzung des Fahrzeugs über einen ausgewählten Zeitraum an. Zur Fahrzeuglogistik gehört der Abruf der Fahrzeugstandorte nahezu in Echtzeit oder die Anzeige und Einrichtung von Geofences (Gebietsüberwachung). Der Versand von Nachrichten, Adressen oder Kontakten zwischen dem Fahrzeugmanagement-Tool und der Mercedes PRO connect App verbessert die Flottenkommunikation, Informationen über anstehende Wartungen erleichtern das Wartungsmanagement. Eine dynamische Routenführung verschafft außerdem signifikante Vorteile gegenüber der statischen Routenplanung im Vorfeld einer Auslieferungsfahrt.

MBUX Multimediasystem mit Touchscreen und Sprachbedienung

Im neuen Sprinter ist zudem das neue MBUX Multimediasystem (Mercedes‑Benz User Experience) verfügbar. Es wurde Anfang Januar auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas vorgestellt. Das System bietet auch den Zugang zu Mercedes PRO connect. Es ist dank künstlicher Intelligenz lernfähig, verfügt über ein 10,25‑Zoll‑Display mit HD‑Auflösung und wird wahlweise über die Touch‑fähigen Lenkrad‑Bedienelemente, per Touchscreen oder eine neu entwickelte Sprachbedienung gesteuert.

Assistenz- und Sicherheitssysteme auf Pkw‑Niveau

Gewerblich genutzte Fahrzeuge müssen trotz vergleichsweise großer Abmessungen auch in Grenzsituationen beherrschbar bleiben. Mit dem neuen Sprinter halten eine ganze Reihe von optionalen Sicherheits- und Assistenzsystemen bei Mercedes‑Benz Vans Einzug, die bislang den Pkw‑Baureihen vorbehalten waren. Dazu gehören der radarbasierte Abstands‑Assistent DISTRONIC, der Aktive Brems‑Assistent, der Aktive Spurhalte‑Assistent sowie der Aufmerksamkeits‑Assistent ATTENTION ASSIST.

Einen weiteren wichtigen Beitrag zur Entlastung des Fahrers leistet das optionale Park-Paket inklusive einer 360‑Grad‑Kamera. Ist zusätzlich zum Park‑Paket auch der optionale Totwinkel‑Assistent verbaut, kann dieser hinter dem Auto querenden Verkehr und Fußgänger erkennen und in Notsituationen auch eine Bremsung einleiten. Der Seitenwind‑Assistent ist serienmäßig mit an Bord, der Transporter‑Fahrten insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten zum Beispiel auf der Autobahn deutlich sicherer macht. Der Traffic Sign Assist schafft eine zusätzliche Aufmerksamkeit für Geschwindigkeitsbegrenzungen, Einfahrt und Überholverbote sowie deren Aufhebung.

Bild: Daimler

Hohe Investitionen in deutsche und weltweite Produktionsstandorte

In Vorbereitung auf die neue Sprinter-Generation hat Mercedes‑Benz Vans signifikante Investitionen in sein weltweites Produktionsnetzwerk getätigt. In Summe fließen insgesamt 450 Millionen Euro in das Leitwerk der weltweiten Sprinter‑Produktion in Düsseldorf sowie in das Sprinter‑Werk im brandenburgischen Ludwigsfelde. Mercedes‑Benz Vans ist damit der einzige Hersteller im Segment großer Transporter, der weiterhin auch in Deutschland produziert.

In den argentinischen Standort González Catán bei Buenos Aires investiert Mercedes‑Benz Vans 150 Millionen US-Dollar für den neuen Sprinter. Zusätzlich errichtet Mercedes‑Benz Vans in den USA ein völlig neues vollumfängliches Sprinter‑Werk als Erweiterung des bestehenden Montagestandorts für Transporter. In die neue Fertigung in North Charleston im US‑Bundesstaat South Carolina investiert Mercedes‑Benz Vans rund 500 Millionen US‑Dollar. Die Fertigstellung des Werks und der Produktionsbeginn sind für die zweite Jahreshälfte 2018 geplant. Weltweiter Produktionsbeginn des neuen Sprinter ist Anfang März in Deutschland.

Quelle: Daimler – Pressemeldung vom 06.02.2018

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