QUANTiNO-Elektroauto überschreitet 150.000 Kilometer-Marke

QUANTiNO
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Im März 2017 präsentierte die Schweizer nanoFlowcell Holdings, auf dem Internationalen Genfer Automobilsalon ihren neusten Fortschritt in der Flusszellenforschung: den Quant 48Volt. Seitdem ist das weltweit erstes straßenzugelassenes 48 Volt Niedervolt-Elektrofahrzeug mit nanoFlowcell®-Flusszelle immer wieder ein Thema hier auf Elektroauto-News.net.

Im Mai 2018 wird der Tacho im QUANTiNO die 150.000 Kilometer-Marke übersteigen, um dann seinen Dauertest für die Flusszelle und für das Niedervoltsystem weiter fortzusetzen. Bemerkenswert ist hierbei die Tatsache, dass die 150.000 Kilometer nicht auf einem Prüfstand, sondern unter den realen Bedingungen des Straßenalltags zurückgelegt wurden.

Auf Stunden heruntergebrochen war der QUANT 48Volt gut 5.000 im Betrieb, um die 150.000 Kilometer-Marke zu überschreiten. Bisher zeigt sich das Batteriesystem dabei äußerst langlebig, verschleißfrei und wartungsarm. Bis auf die beiden Elektrolytpumpen verfügt das nanoFlowcell®-System konstruktionsbedingt über keine beweglichen und somit verschleißanfälligen  Teile.

nanoFlowcell Holdings geht aufgrund der aktuellen Testergebnisse und einer erweiterten Computersimulation davon aus, dass eine Gesamtlebensdauer der nanoFlowcell® von 50.000 Betriebsstunden zu garantieren ist. Rechnen wir im einfachen Dreisatz die 50.000 Betriebsstunden in Kilometer um, würde dies rund 1.500.000 Kilometer entsprechen.

QUANTiNO 48VOLT fährt 1.000 Kilometer am Stück

In Sachen Reichweitenproblematik kann sich der QUANTiNO 48VOLT entspannt zurücklegen. Denn im letzten Jahr legte der QUANTiNO eine Strecke von 1.000 Kilometern in 8:21 Stunden zurück: non-stopp – Weltrekord für ein Elektroauto. Ein weiterer Vorteil gegenüber E-Autos mit herkömmlichen Batteriekonzepten ist der Energieträger (bi-ION) der nanoFlowcell®-Flusszelle. Dieser ist umweltgerecht in der Herstellung und Verwendung, gesundheitlich unbedenklich, einfach in der Handhabung und kostengünstig in der Produktion. Nach Aussage des Unternehmens wartet dieser mit überragenden Produkteigenschaften auf, die weder Elektrofahrzeuge mit Lithium-Ionen-Akkumulatoren, noch solche mit einer wasserstoffbetriebenen Brennstoffzelle aufzeigen können.

Die konsequente Umsetzung des Elektro-Antriebs im Spannungsbereich bis 48 Volt macht den QUANTiNO zudem leichter (Fahrzeuggesamtgewicht) und kostengünstiger in der Herstellung, als vergleichbare Fahrzeuge mit Hochvolttechnologie; auch die Fahrzeughomologation erfolgt deutlich schneller und günstiger als bei gängigen Hochvolt-Elektrofahrzeugen.

“Mit den Produktvorteilen der nanoFlowcell®-Flusszelle und unserem QUANT 48 Volt Niedervoltantrieb bieten wir das Blueprint für einen überragenden Elektrofahrzeugantrieb. 150.000 Kilometer im QUANTiNO haben uns sehr viele Aufschlüsse über die Flusszelle in der elektro-automobilen Wirklichkeit gegeben. Die nanoFlowcell®-Flusszelle verfügt über eine inhärente Systemstabilität und ist für mindestens das 10-fache der Kilometer gut – sofern die restlichen Fahrzeugkomponenten dies erlauben. – Nunzio La Vecchia, CEO der nanoFlowcell Holdings Ltd

QUANT E-Fahrzeuge kostengünstiger in der Produktion

Vergleicht man die QUANT Elektrofahrzeuge mit nanoFlowcell 48VOLT Niedervoltantrieb mit vergleichbaren Hochvoltfahrzeuge, zeigt sich, dass diese günstiger in der Produktion sind. Des Weiteren bringen Sie den Vorteil mit sich, dass sie im Alltagseinsatz praktikabel wie herkömmliche benzinbetriebene Fahrzeuge in der Betankung sowie im Vertrieb sind und keine Umweltbelastung verursachen. Dies gilt sowohl für die Herstellung der Technologie als auch die der bi-ION Elektrolyten. Im Gegensatz zu fossilen Energieträgern oder aber auch Lithium-Ionen-Batterien, ist die nanoFlowcell®-Technologie zudem frei von sozial-, politisch- und umwelt-relevanten Problematiken.

Für CEO La Vecchia ist die nanoFlowcell®-Flusszelle die Schlüsseltechnologie für eine tragfähige Elektromobilität, eine saubere Umwelt und eine zukunftsstarke globale Gesellschaft. Dabei sieht er die Einsatzmöglichkeiten der nanoFlowcell® sowohl als Energiequelle in Mobilitätsanwendungen oder auch in der netzautarken und netzgebundenen Energieversorgung. Nun gilt es dies weiter zu erforschen und voranzutreiben. Dies soll in dem Anfang dieses Jahres fertiggestellte Konzept einer Pilotanlage für die Serien- und Massenproduktion geschehen. Über diese haben wir bereits im Beitrag nanoFlowcell sucht bis zu 500.000 Quadratmeter Industriegelände für Pilotanlage berichtet.

Quelle: Pressebox.de – 150.000 Kilometer im QUANTiNO-Elektroauto

3 Kommentare

  1. Ich fage mich wieso dieser Quant 48V nicht längst in der Serienfertigung ist. Reichweite passt. Nano Flowcell ist ungiftig und die vorhandenen Tankstellen können umgerüstet werden. Irgendwo wird da noch ein Hemmschuh sein, sonst wäre das der ideale Ersatz für Batterien.

  2. An Herrn Schlichting und alle anderen Interessenten auch.
    Das kann ich Ihnen sagen: Weil der Quant48V wie alle anderen “Prototypen” dieser Scheinfirma auch, nichts weiter als Fake sind. Das bedeutet im Klartext: Alle gemachten Angaben bezüglich Technologie und Leistungswerte sind schlicht und ergreifend ausgedacht. Unter dem Kunststoff dieser “Prototypen” befindet sich eine Technik die in keinster Weise der versprochenen Technologie und Leistung entspricht. Die bei den Dauertests unter angeblichen Realbedingungen erhaltene Resultate sind schlicht und ergreifend gefälscht.
    Um all das zu wissen(!) brauche ich nicht einmal unter die Motorhaube einer dieser “Prototypen” zu schauen. Mir reicht dazu allein der Inhalt der website “nanoflowcell.com”, sowie der genauere Wortlaut von den diversen Pressemitteilungen dieser “Firma” und nicht zuletzt die Person des Nunzio La Vecchia. Dieser Mensch, der sich als Universal Genie sieht, will ja angeblich die nanoflowcell Technologie sogar eigenständig entwickelt haben. Mit seinem Auftreten und seiner Vergangenheit als Hochstapler und gewerbsmässiger Betrüger passt er gleitend in das Schema der in der Freie Energie und Over Unity Szene operierenden Scharlatane und Betrüger.
    Bis dato ist die ganze Quant Nano Flusszellen Geschichte “nur” Hochstapelei, wenn auch eine recht kostspielige.
    Daher ist die wirklich interessante Frage, die sich mir dabei stellt, die: Was bezwecken die offenbar durchaus finanzstarken Geldgeber bloss damit?!

    Ich habe mich bei NanoFlowCell als Ingenieur Fachschwerpunkt Automotive unter Angabe einschlägiger Referenzen beworben. Es kam ein mehr oder weniger nichtsagender Eingangsvermerk mit dem Inhalt: “Wir haben Ihre Angaben in unseren Recruiting Pool aufgenommen” – das war’s bis dato – wie nicht anders erwartet!

    Aber ich werde niemanden aufhalten Haus und Hof und alles Erspartes in diese Firma zu investieren. Ist euer Geld und Ihr könnte damit auch machen was Ihr wollt.

  3. Letztendlich haben einige Leute von Autozeitungen die Autos fahren dürfen und die Laufleistung bescheinigt. Ich nehme mal an das diese Leute so in der Technik sind das sie sich nicht so leicht hinters Licht führen lassen. Herr Puzicha hat sich als Ingenieur beworben und hat den Job nicht erhalten. Also ist sein Beitrag von seiner Enttäuschung für den entgangenen Job geprägt.Es ist wirklich alles sehr seltsam,was diesen Quantino angeht.

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