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Mahindra baut in Karnataka, Indien E-Auto-Fabrik für 70.000 E-Autos pro Jahr

Schatten einer indischen Stadt
Photo by Charlie Costello on Unsplash
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Der indische Automobilhersteller Mahindra, einigen vielleicht aufgrund seines Engagements in der rein elektrischen Rennserie Formel E bekannt, will die Produktion von Elektroautos deutlich erhöhen. Hierfür wird nun auch der Grundstein für eine eigene Elektroauto-Produktion in Karnataka, Indien gelegt. Ab 2020 sollen dort 70.000 Elektroautos pro Jahr vom Band laufen.

Mahindra folgt Vorgabe der staatlichen Regierung Indiens

Mit dieser Entscheidung zum Aufbau einer E-Auto-Fabrik im eigenen Land, verfolgt das Unternehmen die Strategie, die  Führungsrolle in der indischen Elektrofahrzeugindustrie zu behalten. Diese Entscheidung wurde sicherlich auch dadurch beeinflusst, dass die indische Regierung Druck macht, dass in Indien künftig auch E-Autos produziert werden müssen.

Die starke Einstellung der Regierung zu Elektroautos und ihr ehrgeiziges Projekt, bis 2030 nur Elektroautos zu verkaufen, hat die staatliche Energy Efficiency Services Limited bereits dazu gebracht, Ende November 2017, den weltweit größten Elektroautoauftrag zu vergeben. Die Regierung hat Tata Motors bereits im September dieses Jahres einen Auftrag in Höhe von 1,120 Mrd. Rupien zugesprochen. Mahindra stimmte ebenfalls mit dem Angebot überein und erhielten 30% der Gesamtbestellung von 10.000 Elektroautos, die in zwei Phasen geliefert werden.

Mahindra will in der Fabrik Batteriepakete, Leistungselektronik und Elektromotoren herstellen.  Geprüft werde auch die Einbeziehung seiner italienischen Tochtergesellschaft Pininfarina in das Projekt, wie Pawan Goenka, Geschäftsführer von Mahindra zu verstehen gab. Pininfarina gab erst Anfang Oktober bekannt, dass man seinen Stammsitz in München eröffnet und eine Partnerschaft mit Rimac eingehen werde.

Auch Rikschas werden elektrifiziert – Mahindra stellt sich breit auf

Mahindra elektrifiziert nicht nur Autos, sondern auch die neuen Rikschas der Treo-Elektro-Serie, die einen eigenentwickelten Elektroantrieb und Lithium-Ionen-Akku von Mahindra nutzen. Mahindra kündigte dazu bereits im Februar dieses Jahres eine Allianz mit der südkoreanischen LG Chem an. Außerdem expandiert man bei den Motorrädern: Mahindra hat sich die Namensrechte der europäischen Motorradmarken Jawa (einst Tschechien) und BSA (einst Großbritannien) gesichert.

Essel Infraprojects beginnt mit Aufbau der  Ladeinfrastruktur für Indien

Essel Infraprojects hat bekannt gegeben, dass man plant bis zu Rs 1.750 crore (~218.264.232 Euro) in gestaffelter Weise zu investieren. Der Invest soll in Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge fließen, als auch in Batterie-Wechselstationen. Geplant ist der Aufbau von 250 Ladestationen und 1.000 Batteriewechselstationen in 20 Städten von Uttar Pradesh, ein nordindischer Bundesstaat mit der Stadt Agra und dem legendären Taj Mahal.

Quelle: Vision Mobility – Mahindra baut neue E-Auto-Fabrik und expandiert weiter

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