M-Byte-Prototyp von BYTON wird auf der Straße getestet

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Bei der Europapremiere des BYTON Concept in Mailand stand der offizielle Name des ersten E-Fahrzeugs aus dem Hause BYTON noch nicht fest. Oder zumindest wurde dieser zum damaligen Zeitpunkt nicht kommuniziert. Knapp zwei Monate später erfuhren wir dann aber, dass das BYTON Concept als M-Byte auf die Straße kommt und dort scheint das Elektroauto mittlerweile angekommen sein. Im chinesischen Nanjing fahren die ersten Prototypen für Applikationsfahrten auf der Straße.

Der M-Byte gilt als seriennaher Prototyp, welcher so ab 2019 in China und ein Jahr später, also 2020, nach Europa sowie in den USA auf den Markt kommen soll. Künftige Fahrer des M-Byte oder auch K-Byte werden an BYTON gebunden. Mit dem Programm „Byton Co-creator“  sei es das Ziel, die Bedürfnisse der Kunden noch besser verstehen zu können.

Erstbesteller beziehungsweise Vorbesteller sollen so BYTON mitgestalten können und am Designprozess der Produkte und Dienstleistungen teilnehmen. Ihre Ideen sollen direkt an die Designer und Ingenieure weitergegeben werden. Inwieweit dies noch bei den M-Byte-Prototypen greift ist fraglich.

Mittlerweile steht aber fest, dass der M-Byte derzeit auf Herz und Nieren getestet wird. Getestet wird unter anderem die Fahrzeugzuverlässigkeit unter verschiedenen Bedingungen, bis diesen Winter erste Kältetests anstehen. Carsten Breitfeld, CEO und Co-Gründer der Marke, gibt zu verstehen, dass “die Entwicklung des Byton M-Byte große Fortschritte macht”, man sei perfekt im Zeitplan. In den letzten Monaten hat man bereits erfolgreich Crash- und Stabilitätstests mit ersten Prototypen durchgeführt.

Erst im Juni diesen Jahres hat man verkündet, dass die 500 Millionen Dollar schwere Finanzierungsrunde abgeschlossen ist. Bereits im April wurde bekannt, dass China über FAW direkt in BYTON investiert hat; jedoch nicht so hoch, dass FAW Kontrolle über BYTON ausüben kann. Nicht nur der staatliche Autohersteller FAW zählt zu den nennenswerten Investoren, sondern auch der Batteriezellen-Senkrechtstarter CATL. Während FAW rund 260 Millionen Dollar in das Start-up investierte, wurde die Summe von CATL nicht genannt.

Der Invest fließt sicherlich zu größten Teilen in die Fertigstellung des M-Byte, damit dieser im Zeitplan bleibt und zeitnah in zwei Leistungsvarianten erhältlich sein wird. Zu einem als E-Fahrzeug mit Hinterradantrieb und einer 71-kWh-Batterie für rund 400 Kilometer Reichweite und mit Vierradantrieb und einer 95-kWh-Batterie für eine Reichweite von 520 Kilometern. Der Motor des Hecktrieblers liefert 272 PS (200 kW) und 400 Newtonmeter, die Allrad-Variante verfügt über zwei Motoren, die zusammen 476 PS (350 kW) und 710 Nm leisten.

Quelle: Automobil Industrie – Byton testet M-Byte-Prototypen auf der Straße

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