Generationswechsel bei Plug-in-Hybriden: Interessenten brauchen Geduld

Symbolbild

Wer noch Bedenken hat, sich ein reines Elektroauto zu kaufen, liebäugelt womöglich mit einem Plug-in-Hybriden, der wenigstens um die 50 Kilometer mit Batterie-Strom zurücklegen kann. Das Problem ist aber: Bei vielen großen Herstellern, darunter Audi, Mercedes-Benz und Volkswagen, sind einige der Teilzeitstromer momentan nicht bestellbar.

Die Gründe dafür sind vielfältig, wie Electrive berichtet. Bei Mercedes-Benz etwa führe unter anderem die hohe Nachfrage nach Plug-in-Hybriden zu Engpässen, so zum Beispiel beim GLC 350e. Die Pressestelle habe aber darauf hingewiesen, dass nun „dritte Generation der Hybride von Mercedes-Benz in den Startlöchern“ stehe: Diesel-Plug-in-Hybride der C- und E-Klasse sowie Hybridmodelle ohne Stecker der C- und S-Klasse. Ab Spätsommer 2018 sollen diese Fahrzeuge nach und nach bestellbar sein.

Auch die Einführung des neuen Prüfzyklus WLTP, der das realitätsferne NEFZ-Verfahren ablöst, führe bei einigen Modellen zu Produktionsstopps, da die Fahrzeuge für die neuen, strengeren Anforderungen zum Teil umgerüstet werden müssten, um sie überhaupt erst erfüllen zu können.

Bei BMW laufen deshalb zwei Modelle aus: Der 330e sowie der X5 xDrive40e werden für den WLTP nicht mehr ertüchtigt, da sich diese beiden Fahrzeuge „ohnehin am Ende des Lebenszyklus befinden“, zitiert Electrive den Münchner Autohersteller. Beide Modelle sind seit 2015 im Handel, ihre Nachfolger sollen demnächst vorgestellt werden. Weiterhin bestellbare Plug-in-Hybride bei BMW seien der 225xe Active Tourer, 530e, 740Le, 740Le xDrive und der 740e sowie der Mini Cooper S E Countryman All4.

Quelle: Electrive – Plug-in-Verknappung auch bei BMW und Daimler

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.